Wählerauftrag: Heinz-Christian Strache sollte EU-Mandat annehmen

Kurz Kanzler weg-  und Strache schneller wieder da, als es den Bunten lieb ist? Ehrlich gesagt, ich hielt es für einen PR-Gag.

Man solle Heinz-Christian Strache vom letzten Platz auf der FPÖ-Liste – einer Proformakanditatur, die man nicht mehr rückgängig machen konnte – doch einfach nach oben wählen. Ja der Martin Sellner von den Identitären hat dazu aufgerufen. Dacht ich – netter Versuch – aber noch unzählige Wähler davon zu überzeugen – unmöglich! Man hätte ja eher das Gegenteil vermutet. Das Vorzugsstimmen andere Freiheitliche kriegen. Jene, die nicht mit einem illegalen Video kurz vor einer Wahl belastet werden. Ja so dachte ich: Egal zu was Martin Sellner und co aufrufen, Strache hat beim Wähler keine Chance. Eher wird Strache nach hinten als noch vorne gewählt.  Doch nun scheinen die Wähler und auch die Vorsehung anders entschieden zu haben. Strache erhält sogar viel mehr Vorzugsstimmen, als nötig sind. Vorzüglich – Strache. Ein neuer Slogan?

Wir sollten daraus eines lernen. Nicht alles wird so heiß gekocht, wie es gegessen wird. Und eins ist auch klar. In Ibiza hätte Heinz-Christian Strache auch noch schlimmeres passieren können.  Denken wir an Jörg Haider, dem freiheitlichen Shootingstar vor Strache, und was ihm passiert ist. Gab es Live-Schaltungen nach Wien, wo die Fragen gestellt wurden? Wurde nicht nur Gudenus, sondern auch Strache gefügig gemacht? Gelungen ist das nicht wirklich. Strache hat ja trotz allem auf die Einhaltung des Rechts wiederholt wert gelegt.

Neben linken Verschwörungstheorien, wie etwa dem angeblichen Drogenkonsum, auf den leider auch manche „rechte Medien“ hereingefallen sind, obwohl das Gegenteil längst bewiesen ist…

..wurde das Video, wie Philippa Strache bei OE24 berichtet, wohl auch stark manipuliert, indem es verzerrend zusammengeschnitten wurde.

Auch das muss Teil der Aufklärung werden, die HC Strache angekündigt hat. Vor allem haben aber auch die Bürgerinnen und Bürger und die Wähler der Freiheitlichen  auf diese Aufklärung ein Anrecht. Doch wo könnte HC Strache diese Aufklärung besser vorantreiben, als im EU-Parlament?

Waren es doch die BR-Buntland Medien selbst, die aus der Österreich Geschichte eine EU-weite machten. Strache muss ja – solange Vorwürfe im Raum stehen – nicht Teil der Fraktion der Freiheitlichen im EU-Parlament sein.

Die Freiheitlichen sind aus meiner Sicht eine Familie. Philippa Strache wäre auch eine gute Wahl für viele Wähler. Auch da werden die Wähler dann Strache ankreuzen.  Es wird elegante Möglichkeiten geben. Der Wähler hat eine aufgezeigt.

 

 

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