Das Attentat auf HC Strache

von Georg Dekas

Das Attentat auf HC Strache

Vor hundert Jahren wurden Attentate mit Bomben und Pistolen verübt. Heute genügt ein Video. HC Strache tritt zurück. Aber die Rechnung der Fieslinge wird nicht aufgehen.

Foto: Georg Dekas/UT24

Ein Volk von acht Millionen Debilen, hatte der Satiriker Böhmermann im ORF die Österreicher genannt. Und bei einer Preisverleihung soll dieser Mann gesagt haben, er sei zugekokst mit einigen FPÖ-Politikern auf Ibiza rumgehangen, damals im Sommer 2017. Und heute, wenige Tage vor der Europawahl,  taucht wundersam ein Video auf, “zugespielt” dem Relotius-Spiegel und der linken SZ. Eine Schweinerei von vorne bis hinten. Unabhängig von dem Blödsinn, den Strache da von sich gegeben hat, ist für alle klar, dass er in eine üble, ja eigentlich “tödliche” Falle gelaufen ist. Sonst machen alle einen riesigen Aufwand um die so genannte “Privacy” – aber wenn es um das “Killen” rechtskonservativer Protagonisten geht, ist gewissen Leuten jedes Mittel recht.

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Twitter Stefan Brink Datenschutzbeauftragter Baden-Württemberg

Heinz Christian Strache hat sich öffentlich entschuldigt und legt alle seine Ämter nieder. Das ist richtig. Aber er soll wissen: Wir, das Volk, steht hinter ihm. Nicht weil er etwas Besoffenes geliefert hat, sondern weil wir, die kleinen Leute, es nicht zulassen, dass mit manipulativen Mitteln der Wählerwille ständig sabotiert wird. Die Angriffe auf die FPÖ sind nicht neu (und haben sich in letzter Zeit verdächtig verdichtet). Seit Jörg Haider ist die kleine Alpenrepublik immer wieder das Ziel medienpolitischer Anfeindungen. Nach Kurt Waldheim haben die Österreicher gesagt: Jetzt erst recht! Nach HC Strache wird die Mehrheit der Österreicher sagen: Wir wählen frei und unabhängig! Die Rechnung der Fieslinge wird nicht aufgehen. Die Europawahlen werden das zeigen.

Der regierenden Koalition in Wien alles Gute und weiterhin bewährtes Standvermögen.

 

Original auf  https://www.unsertirol24.com/blog/das-attentat/?fbclid=IwAR35JG0LiZJhVpAEhuje-8ApGWI4W1tXXgIWvWQ9NKJLgYQ_cOxhuCX0ZhI

7 Kommentare zu „Das Attentat auf HC Strache“

  1. Was will uns der Autor reindrehen, wenn er schreibt:

    „Vor hundert Jahren wurden Attentate mit Bomben und Pistolen verübt. Heute genügt ein Video.“

    Der Unterschied ist der, dass niemand einem Bomben-, Pistolen- oder Giftattentat entkommt, der auf irgendeiner Todesliste steht.

    Wer hingegen weder seinen Schwanz noch seine Zunge im Zaum halten kann, wer sich in Suff und Geilheit den Verlockungen süßen Giftes hingibt, der ist seinen Unglückes eigener Schmied.

    Gerade in der Politik – wie in der politischen Schreiberei – treffen sich doch zunehmend die Gestalten, welche nichts mit Hand und Fuß hinkriegen, welche sich im Beruf, im Gelderwerb, im Konkurrenzkampf gnadenlos gescheitert sind, bestenfalls in irgendeiner Geschwätzwissenschaft eine Prüfung bestanden haben, dann mit Schwatzerei und Schreiberei ihr Publikum mit priesterlicher Pöbelei belästigen.

    Die Qualität des bissig, bösen Politiker, sei er aggressiv anstößig männlich, sei sie aggressiv abwartend weiblich, liegt darin, Gegner zu diffamieren, zu denunzieren und damit zu dezimieren. Ebenso beweist der politische, potente Tastenartist, dass er oder sie allein die Lage der Situation richtig sieht, eine konkurrierende Meinung hingegen komplett Blödsinn ist. Also bitte nochmal den ersten, eingängigen Satz lesen:

    „Vor hundert Jahren wurden Attentate mit Bomben und Pistolen verübt. Heute genügt ein Video.“

    Den daraus folgenden vollkommenen Unsinn einfach schnellstens wegklicken.

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