Deine Einflußmöglichkeiten am Beispiel CO2: Rechter Faktentest zur angeblichen Europawahl

Wir checken Fakten nicht nur. Wir prüfen sie.  Auf der Seite vom https://bundeswahlleiter.de/europawahlen/2019.html wird behauptet, daß am 25. Mai 2019 die Wahl zum 9. Europäischen Parlament stattfindet. Dies wäre die Europawahl 2019.

Dies ist nachweislich falsch. Es gibt weder ein Europaparlament noch ein  Europäisches Parlament. Was es gibt, ist ein Parlament der Europäischen Union. Eine Europawahl gibt es somit  nicht.

Wichtiger Unterschied!

Ein Europäisches Parlament ist fast alles. Selbst der Bundestag in Berlin ist ein europäisches Parlament, auch wenn da kaum pro-europäische Politiker sitzen. Das Parlament der Europäischen Union hingegen ist ein supranationaler Club, daß die Rechte der Europäischen Parlamente in den Nationalstaaten nicht nur beschneidet, sondern fast gänzlich „nichtig“ macht. Das Parlament der Europäischen Union ist somit zutiefst antidemokratisch und anti-europäisch.
Daneben wird die Fake-Information des Bundeswahlleiters ausgerechnet auch noch auf „Englisch“ und in „Leichter Sprache“ angeboten.

Bei der Leichten Sprache wird unsere lebendige deutsche Sprache verhunzt und im Sinne des Geschäftsenglisch (LCCI-Einheitssprache) von den selbsternannten Rettern des bunten „Europas“ vereinfacht. Kreative lange Wortschöpfungen wie man sie meist nur im Deutschen kennt, wie „Bundeswahlleiter“ werden dann  als drei Wörter dargestellt: „Bundes-Wahl-Leiter“. Aus der Wahl des EU-Parlaments wird dann die „Europa-Wahl“. Doch seien wir mal nicht so empfindlich, und gehen in die direkte Fake-Info zur Wahl des EU-Parlamentes rein, die leicht verständlich sein soll:

Erstens:

Müssen tut man gar nichts. Es besteht bei uns keine Wahlpflicht. Und fragwürdige „Info“ aneignen, kann eher schädlich sein.

Zweitens:

Warum wird fettgedruckt, daß die Wähler die „deutsche Staatsbürgerschaft“ haben müssen?  Diese Kernbotschaft ist nicht nur anti-europäisch, sie  ist auch noch falsch. Hätte man von Anfang an die Wahrheit erzählt, nämlich das eine Wahl zum Parlament der EU stattfindet, hätte man es auch „einfach“ sagen können: Wahlberechtigt sind alle Bürger, die die Staatsangehörigkeit eines Landes der Europäischen Union haben. Deshalb müssen die „Profis“ von der leichten Sprache auch  plötzlich einen neuen Begriff wie „Europäische Union“ EU erklären. Die Verwirrungs – und Täuschungstaktik aller Wähler durch offizielle Stellen ist damit schon perfekt.

Bei der Information auf Englisch wird selbstverständlich auch wieder die Fehlinfo „European Parlament“ verbreitet.  Die Engländer selbst werden in Kürze kein Parlament der Europäischen Union mehr wählen. Es stellt sich daher die Frage, warum man überhaupt noch Englisch als Amtssprache des EU-Parlamentes hat.  Die Muttersprache der meisten Bürger  in den Staaten der EU ist ja dann mit weitem Abstand das Deutsche.

EU-Parlament : Wahltest  -Faktenprüfung mit Co2-Klimaschutz Beispiel

Beispiel: Der Sitz des Europäischen Parlamentes ist Straßburg. 751 Abgeordnete kommen da einmal im Monat- also 12 mal im Jahr zusammen.  Dazu kommen mindestens 6245 Mitarbeiter. Die Fraktionen tagen jedoch nicht in Straßburg, sondern in Brüssel. Die Tagung findet 6 Mal  für jeweils zwei Tage statt. Zusätzlich müssen die Abgeordneten also noch 12 weitere Tage im Jahr im Pflichtprogramm arbeiten. Insgesamt arbeiten also die Abgeordneten des EU-Parlamentes inklusive Mitarbeiterstab 60 Tage im Jahr für uns. Den Rest der Zeit werden die Abgeordneten hauptsächlich in ihren Büros in den Heimatländern  verbringen. Es entsteht daher für die Abgeordneten samt Mitarbeitern ein hoher Pendelverkehr von Brüssel nach Straßburg und zurück. Der Reiseverkehr verschlingt allein annähernd 10% des Budgets des Parlamentes. Eine Lastwagenkolonne von 8 LKWs transportiert die Akten von Brüssel in das circa 440 km entfernte Straßburg. Nach vier Tagen geht diese Aktenkarawane „wieder zurück“. Der CO2 Ausstoß allein durch diesen Wahn wird auf 19 Tausend Tonnen CO2 geschätzt. Doch hat das nun zu wählende Parlament überhaupt die Möglichkeit etwas zu ändern?

Politische Idee: CO2-Klimaziele beibehalten, CO2 Steuer einführen,  „Pro-EU“ und „Umweltfreundlich“ fürs EU-Parlament wählen.

Faktentest:  Kann ich mit meiner Stimme bei der EU-Wahl nun einen geringeren CO2 Ausstoß wählen, indem ich Parteien wähle, die den CO2 Ausstoß verringern möchten?

Antwort: NEIN!

  • Das EU-Parlament entscheidet nichts, es nickt nur ab. EU-Parlamentskandidaten werben mit Dingen wie „Mehr Klimaschutz“ „Mehr Tierschutz“ , „Mehr Frauenrechte“, „Mehr Demokratie“ – doch sie haben über all diese Dinge gar keine Entscheidungsgewalt. Selbst mit absoluter Mehrheit nicht.
  • Die Entscheidungsgewalt über das was in der EU passiert, hat unter anderem der EU-Rat. Der EU-Rat besteht aus den Staats- und Regierungschefs der jeweiligen EU-Länder. Diese kommen zum EU-Gipfel zusammen. Zur Behandlung und Änderung von Dingen benötigt der EU-Rat „Einstimmigkeit“. Diese soll nun abschafft werden, was dann der Propaganda „EU (nicht Europa) soll mit einer Stimme sprechen“ widerspricht. Also dem Prinzip: Ein Europa für alle, Eine Stimme,  Ein EU-Kommissionsführer. Doch solange das Einstimmigkeitsprinzip vorliegt, kann nichts geändert werden.
  • Da Frankreich von den Reisen zwischen Brüssel und Straßburg und den zwei Sitzen des Parlaments am meisten profitiert, wird sich nichts ändern können. Weiter werden unnötig Millionen Tonnen Co2 in den Himmel geblasen. Und diejenigen die eine rechte Meinung haben, werden sich nicht am Co2 stören, sondern an dem Fakt, daß durch den Dieselrußpartikelfilter der Staub „so fein“ gemacht wird, daß die menschliche Lunge diesen Ruß nicht mehr wie bei älteren Dieselfahrzeugen oder einem Grillabend ( kein Filter) selbst reinigen kann. Aber auch die Rechten werden das nicht mit ihrer Stimmabgabe ändern können, weil Frankreich sein Veto einlegen wird.
  • Wirklich ändern kann man somit nur etwas auf nationaler Ebene, beispielsweise per Volksabstimmung „EU-Mitgliedschaft“ JA/Nein. Beispiel: In Großbritannien hat das Volk sich zum Brexit entschieden, und da sich die etablierten Parteien  um die demokratische Entscheidung einen Dreck scheren, haben sie bislang das Vorhaben nicht umgesetzt, bzw. wollen den Brexit nur mit einem Deal akzeptieren. Doch nun wählen die Briten die Partei „Brexit“ ins EU-Parlament, weswegen die Britische Regierung nun doch in Zugzwang kommt. Kommt es dann zum rechten Volkswillen, können die  Grünen somit die Brexit- Briten als Vorbild nehmen, da nach dem Brexit keine britischen Abgeordneten mitsamt einem riesen Mitarbeiterstab irre Mengen an CO2 verbrauchen für den Pendelverkehr von Brüssel-Straßburg und wieder zurück auf die Insel.

Schlussergebnis: Deiner demokratischen Stimme kann nur dann „Gewicht“ gegeben werden, wenn man den Nationalstaat stärkt und die EU schwächt. Wer die Demokratie abschaffen will, der muss den Nationalismus schwächen, und die EU stärken, so daß künftig ein zweiter klimafreundlicher „EU-Ausstieg“ nach Briten Vorbild nicht möglich sein wird.

2 Kommentare zu „Deine Einflußmöglichkeiten am Beispiel CO2: Rechter Faktentest zur angeblichen Europawahl“

  1. Es ist gut, dass die AfD konservativ ist. Aber die AfD ist zu wenig öko-sozial. Im Übrigen ist eine christliche Orientierung wichtig. Mehr dazu auf meiner Internetseite (bitte auf meinen Nick-Namen klicken).

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