Konferenz der freien Medien im Bundestag und das Echo der Merkel-Medien

Die Medienlandschaft im deutschsprachigen Raum scheint im Umbruch begriffen. Spätestens seit 2014/15 schwinden Quoten, Verkaufs- und Abo-Zahlen der Erbhof-Presse wie SPIEGEL, BILD, Süddeutsche Zeitung, FAZ oder FOCUS. Im gleichen Maße, wie die GEZ-Medien an Attraktivität verlieren, wächst das Interesse der Gesellschaft, sich durch alternative Medien zu informieren.

Während rapid oxydierende Postillen (ROP) wie die „Süddeutsche Zeitung“ gleichsam wie Blätter im Herbst an den Bäumen welken und vergilben, wachsen die Abo- und Verkaufszahlen von Printmedien wie der „Jungen Freiheit“ kontinuierlich. Zeitschriften wie „Zuerst“, „Eigentümlich Frei“, „Tichys Einblick“, „Compact“, „Weltwoche“ oder „Zur Zeit“ gewinnen immer mehr Leser.

Internetseiten wie „Pi news“, „Journalistenwatch“, „Achse des Guten“, „Blaue Narzisse“, „Epoch Times“, „Jürgen Fritz-Blog“, „Ceiber Weiber“, „Conservo“, „Philosophia Perennis“, „Science Files“, „qpress“, „Islamnixgut“, „Fassadenkratzer“ oder „Bayern ist frei“ berichten über die andere Seite der Medaille, die in der Jubelpresse der Merkel-Medien entweder nur geschönt, gefiltert, verschämt oder gar nicht präsent ist.

Blogger wie Hadmut Danisch, Michael Klonovsky, Nikolaus Fest, Akif Pirincci, Claudio Michele Mancini, Andreas Mölzer, Dushan Wegner, Alexander Wendt, Oliver Flesch, Marcus Franz, Vera Lengsfeld, Eva Herman, Ines Laufer, Sina Lorenz, Isabella Klais, Peter Bartels oder Marco Gallina tragen ihren Teil dazu bei, um die Faktenvernebelung einer willkommensbesoffenenen weichspülenden Relotius-Presse zu entlarven und zu demaskieren.

Daß sich in diesen Tagen etliche renommierte Blogger und Seitenbetreiber alternativer Medien im Bundestag zu einer Konferenz trafen, wurde von den Rauten- und Relotius-Medien aus nachvollziehbaren Gründen ignoriert.

Gefahr in Verzug

Der Journalismus alter Schule wie zu Zeiten von Peter Scholl-Latour oder Hajo Friedrichs wird schleichend durch einen „Haltungs“-Journalismus im Sinne von Relotius, Restle oder Anja Reschke ersetzt. Das erinnert nicht nur an Orwell – das ist die Vorstufe zum totalitären Journalismus

Mit einem Bein im Totalitarismus

Martin E. Renner (MdB AfD) formulierte dies bei der ersten Konferenz der freien Medien im Bundestag wie folgt:

„Wenn Politik und Medien einen Komplex bilden, der „Haltung“ zeigt, der ein politisches Großprojekt gegen den Willen eines widerstrebenden Volkes im Interesse einer herrschenden Elite betreibt, der den Staat dafür in den Dienst nimmt, die Sprache zu manipulieren und mit ihr das Denken durch Framing und political correctness, dann stehen wir schon mit einem Bein in einem neuen Totalitarismus!“

Nur 3sat berichtete darüber rudimentär in der „Kulturzeit“. Eine wohlwollende Berichterstattung war nicht zu erwarten. Aber allein durch Weglassen, Kürzen und Schneiden lassen sich Fakten so verbiegen, daß am Ende der gewünschte verzerrende Effekt eintritt.

Philosophia perennis berichtet darüber im Beitrag

„Das 3sat-Interview mit David Berger und was der Sender daraus machte“

David Berger
Quelle: PP

Dass TV-Sender nicht alle O-Töne und Interviews, die sie machen, in Komplettlänge senden können, ist zunächst eine Selbstverständlichkeit. Ebenso unbestritten ist aber, dass das, was sie sich herausschneiden, die Arbeitsweise der Mediemacher zeigt. Hat man den Interviewpartner ernst genommen oder eben nur unvollständig etwas von dem Gesagten herausgeschnitten, um sein bereits vorher fest stehendes Ergebnis zu untermauern?

Während die französische Presse ausführlich über die Konferenz der freien Medien im Bundestag berichtete, schreiendes Schweigen bei der gleichgeschalteten Presse zu dem für die Medienlandschaft historischen Ereignis.

Alleine der Nischen-Sender 3Sat brachte bislang gestern nach der heute-Sendung in Kulturzeit einen Bericht über die Konferenz und die Magenscherzen, die er Grünen- und SPD-Politikern bereitete.

Dabei kommt es zu einer wilden Dokumentation, die alles mögliche wild durcheinander wirft und am Ende das kriminelle Agieren des „Zentrums für politische Schönheit“ auf eine Stufe mit der Konferenz stellt. Schon die Anmoderation erinnert an die Zeiten des DDR-Fernsehens. Zuvor hatte er auch mit David Berger gesprochen. Patrizia von Berlin hat mitgefilmt (Bild dreht nach 18 sec. richtig):

Video-Player

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Und hier gleich zu Beginn des Berichts ist das, was davon 3Sat als zentrale Aussage des Interviews gesendet wurde:

3Sat/Kulturzeit-Bericht

Ein Gedanke zu „Konferenz der freien Medien im Bundestag und das Echo der Merkel-Medien“

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