Das Öffentliche-rechtliche Selbstmitleidsgejammer der Tagesschau

von Hadmut Danisch

Erst verblöden sie und erzählen immer mehr ideologischen Mist, und dann jammern sie über die Folgen. Guckt Euch mal diese Jammerseite der Tagesschau an: Abkehr vom klassischen Journalismus?
Senden jahrelang viel Müll und dummes Zeug, und dann wundern sie sich, dass die Zuschauer sich abwenden.Das ist ja das, was ich immer sagte: Um von irgendetwas zu berichten, reicht es, wenn man seinen Beruf als Journalist halbwegs beherrscht, man muss nicht schlauer als der Zuschauer sein, sondern nur eben vor Ort gewesen sein, um eine geldwerte Dienstleistung zu erbringen. Um den Zuschauer aber erziehen/belehren zu wollen, muss man schon schlauer als der Zuschauer sein. Ist man das nicht, geht es schief.Jahrelang haben sie sich durchverblödet, indem sie – ging nur um Quote und political correctness – Leute eingestellt haben, die a) dumm, b) ideologisch, aber c) weiblich und d) feministisch waren, und ich habe einige davon auf den Journalistenkonferenzen in Hamburg live erlebt. Die sind nicht nur dumm, arrogant und ideologisch, sie freuen sich auch noch darüber und halten das für Stärke und Güte. Die drücken jede andere Meinung weg und glauben, dadurch wären sie die Besten. Das ist mir auf diesen Journalistenkonferenzen immer wieder aufgefallen, und das sieht man auch bei diesen ständigen Selbstgratulationsgalas immer wieder: Die Leute halten sich für unglaublich gut und toll und überlegen und die allerbesten und glauben, dass sie Welt und Demokratie retten, aber nach meinen Maßstäben als Informatiker, als Blogger und aus meinem beruflichen Umfeld heraus sind meisten dieser Leute unglaublich dumm, borniert und halten die ihnen anvertraute Macht für Befähigung. Die glauben, weil sie sich dort vor die Kamera stellen und dann in ganz Deutschland erscheinen, wären sie auch gut.Diese Leute sind psychisch ausgesprochen instabil, überaus narzisstisch. Jede Form von Kritik wird sofort als Kränkung oder rechtsradikaler Akt aufgefasst und unter Null gewertet. Letztlich ist dieser ganze Presse-gegen-Rechts-Quatsch nichts anderes als deren Psychokrise darüber, dass nicht alle ihrer heiligen Meinung folgen und ihr Narzissmus damit nicht klarkommt. Jeder Kritiker muss ein rechtsradikaler Spinner sein, sonst könnte er ja an den Heiligen nicht zweifeln.Ich halte diese Leute für psychisch krank, wenn krankhafter Narzissmus eine psychische Krankheit ist. Und ich halte deren Narzissmus für krankhaft, weil er nicht mehr nur ein Charakterschaden ist und sie zu Widerlingen macht, sondern weil er sie objektiv daran hindert, ihre Arbeit noch ordentlich zu machen. Das sind regelrechte Narzissmus-Kranke. Ich habe nur noch nicht herausgefunden, ob die beim Fernsehen bevorzugt Narzissten einstellen oder ob man durch die Arbeit beim Fernsehen zum Narzissten wird.

Ist der klassische Journalismus in Gefahr?

Den gibt’s doch schon lange nicht mehr.

Rechte Gruppen schaffen sich im Netz zunehmend eine eigene publizistische Öffentlichkeit, indem sie journalistisch fragwürdige Blogs und Portale massenhaft verbreiten.

Da sind wir schon mitten drin im narzisstischen Dachschaden.

Drehen wir den Satz mal so, wie er gemeint ist: Wir dulden nicht, dass irgendwer anderes als wir über die publizistische Öffentlichkeit entscheiden, wir haben das Monopol. Niemand bei Verstand könnte in Konkurrenz zu uns treten wollen, also müssen es fiese Rechte sein. Und wer selbst schreiben will statt uns zuzuhören, der muss mindestens fragwürdig sein. Es gibt nämlich niemand Seriösen außer uns.

Im öffentlichen Dienst gibt es die Anforderung, dass jemand eine gewisse psychische Gesundheit aufweisen muss oder eben nicht dienstfähig ist. Warum gilt das für eine Nachrichtenredaktion nicht auch?

Eine Untersuchung der Social-Media-Analysefirma Alto in Zusammenarbeit mit Reportern von NDR und WDR hat ergeben, dass unter den am häufigsten geteilten Webseiten im Zusammenhang mit politischen Diskussionen im Internet zahlreiche Portale auftauchen, die tendenziös berichten und zum Teil offen Falschnachrichten verbreiten. Diese Webseiten werden teilweise deutlich häufiger verbreitet als klassische Nachrichtenseiten großer Medienhäuser.

Die eigenen Reporter als Richter und Agenten in eigener Sache. Na, toll.

Die tendenziös berichten. Belegt ist es nicht, es wird einfach mal geblubbert. Fragen wir mal so: Ist die Tagesschau denn nicht extrem tendenziös, weil stets politisch korrekt? Hätten die irgendwann über Themen wie Feminismus, Gender, Quote, Migration schon als seriös, unparteiisch, sachbezogen, objektiv berichtet? Könnt Ihr Euch noch an das Theater um Deniz Yücel erinnern?

Und die beschweren sich nun, dass diese Konkurrenz teilweise deutlich häufiger verbreitet wird als sie selbst.

Ich stelle mal eine ketzerische Frage: Ist es dann überhaupt noch demokatisch zu verantworten, dass man die große öffentlich-rechtliche Medienmaschine mit all ihrem Geld und ihrer Sendekapazität weiter diesen Leuten zur Verfügung stellt, oder müsste man sie nicht den anderen geben?

Warum ist das überhaupt so, dass man diesen Leuten die Kamera gibt?

Warum sitzen diese Leute in der Tagesschau und nicht beispielsweise ein Roland Tichy?

So landen unter den 15 am häufigsten geteilten Seiten im dreimonatigen Beobachtungszeitraum auch Seiten wie “Journalistenwatch”, “Tichys Einblick”, “Anonymous News” oder “Epoch Times” – neben klassischen Nachrichtenseiten wie “Die Welt”, tagesschau.de und “Spiegel Online” .

Und warum haben dann Journalistenwatch, Tichy, Epoch Times keinen eigenen Sendeplatz im ÖR? War das nicht mal deren Auftrag und Legitimation für Zwangsbeiträge, die Breite der Meinungen abzubilden? Statt ihnen Raum zu geben, bekämpfen sie sie.

Gehört das überhaupt zum Auftrag der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, Meinungen mit so hoher Relevanz anzugreifen? Wären sie nicht im Gegenteil verpflichtet, sie darzustellen?

Ich halte das für Veruntreuung der Beitragsgelder.

Ich erinnere mal daran, dass gerade der Tagesschau-Sender NDR neulich mit der Widerline Anja Reschke aufgefallen ist, die da in einer Talkshow davon gefaselt haben, dass sie vom Gespenst des Hugh Greene einen Erziehungsauftrag bekommen hätten – was sie aber nicht haben. Die laufen völlig neben der Spur, was ihre Aufgaben angeht.

Die Links dazu werden nahezu ausschließlich von Nutzern aus der Gruppe der Rechten verbreitet: Die Analyse zeigt, dass zum Teil 99 Prozent der Links zu diesen Portalen von Nutzern stammen, die der rechten Unterstützergruppe zugeordnet werden.

Das muss man sich mal klarmachen, was die da blubbern: …die der rechten Unterstützergruppe zugeordnet werden. Von wem, auf welcher Grundlage und nach welchen Maßstäben?

Immer dann, wenn Journalisten solche Passiv-Satzkonstruktionen verwenden, in der der Handelnde nicht vorkommt, wird es gefährlich, dann ist äußerste Vorsicht geboten, weil sie dann etwas verbergen, dann ist die Lüge zumindest nicht mehr weit.

Rein logisch ist das ein Zirkelschluss und damit Denkfehler: Jeder, der was anderes sagt als wir, ist deshalb rechts. Oder es gar verlinkt. Und daraus folgert man dann, dass sie zu 99 Prozent von Rechten verlinkt werden.

Genauso könnte man sagen, wer Milch trinkt ist „rechts”, um dann zu folgern, dass Milch zu 99 Prozent von Rechten konsumiert wird.

Wundert es da, dass die Leute immer weniger Tagesschau gucken, wenn die solchen Schwachsinn von sich geben?

Die österreichische Autorin Ingrid Brodnig beschäftigt sich seit Jahren mit der Verbreitung rechter Propaganda im Netz. Das größte Problem sei, so Brodnig im Gespräch mit NDR und WDR, dass ein kleiner Teil der Bevölkerung “Gefahr läuft sich vom klassischem Journalismus abzuwenden und sehr einseitige Medien konsumiert”.

Müsste man daraus nicht schlussfolgern, dass das Personal in den Redaktionen des „klassischen Journalismus” komplette Fehlbesetzungen sind und sie alle rauswerfen? Dass Presse und Fernsehen nicht mehr funktionieren? Weil mit politisch korrekten Idioten druckbetankt bis zum Funktionalversagen?

Das könne dazu führen, dass klassische Medien sich davon beeinflussen lassen, etwa wenn die Redaktionen feststellen, dass eine einseitige Geschichte über Asylbewerber plötzlich viele Klicks, Kommentare und ein hohes Aufkommen an Interaktion in sozialen Medien bringe.

Eine „einseitige Geschichte über Asylbewerber”?

Denkt mal drüber nach.

Nehmt Euch mal die Zeit, und denkt über diesen Blödsinn nach. Wie verlogen das ist.

Hätte es denn im Fernsehen jemals eine zweiseite Berichterstattung über Flüchtlinge gegeben? Warum kommt es, dass die Leute sich im Netz auch mal die andere Seite ansehen?

Und wie dämlich ist es, Flüchtlinge immer nur von einer Seite zu zeigen und anderen dann vorzuwerfen, dass die zum Ausgleich nur die andere Seite und nicht auch die bevorzugte eine Seite zeigen? Mir kommt das vor, als würde die verlierende Fußballmannschaft der anderen Mannschaft Einseitigkeit vorwerfen, weil sie nur auf ein Tor schießen und nicht ausgewogen auf beide gleich.

“Im schlimmsten Fall führt das zu einem klickgetriebenen Journalismus, der nicht rein nach “was ist wichtig”, sondern “was ist emotionalisierend” agiert.”

Ach. Haut man uns nicht seit Jahren Feminismus, Genderismus, den ganzen linken Senf und die ganze Opfernummer emotionalisierend statt wichtig um die Ohren?

Das zeige etwa das Beispiel von US-Präsident Trump. “Viele Menschen haben noch nie Donald Trump auf Twitter gelesen, aber sie wissen dauernd was Trump sagt, weil es Medien aufgegriffen haben. Und Rechtspopulisten machen das auch. Die speisen häufig Meldungen über Soziale Medien ein, nur damit klassische Medien das dann übernehmen”, sagte Brodnig.

So?

Die Medien haben ständig getrommelt, dass Trump es mit den Russen hätte, aber neulich kam heraus, dass es keinen Beleg dafür gibt, das also im wesentlichen frei erfunden war. Wieso sollten ausgerechnet Rechte Trump verleumden? Das ergibt doch überhaupt keinen Sinn.

Und wieder Soros

Und dann das:

Das Big-Data-Unternehmen Alto Analytics hat im Rahmen der Untersuchung in einem dreimonatigen Untersuchungszeitraum 9,65 Millionen Beiträge von 756.000 Nutzern analysiert. […]

NDR und WDR sind in Deutschland Medienpartner des Projekts zur Europawahl. Geld haben die Medien für die Auswertungen nicht gezahlt. Die Ergebnisse stehen den Reportern vorab zur Verfügung. Alto veröffentlicht auf seiner eigenen Internetseite weitere Informationen zur Methodik der Untersuchung. Das Projekt wird unterstützt von der Mozilla Foundation, der Open Society Fundation und der Luminate-Gruppe des eBay-Gründers Pierre Omidyar.

Der Erzlinke Soros zahlt die Untersuchung, NDR und WDR bekommen sie gratis, reichen sie durch – und denken sich gar nichts dabei.

Das Portal “Journalistenwatch” ist – gemessen an der reinen Zahl der verbreiteten Links – besonders erfolgreich. Die Seite taucht in der Rangliste noch vor etablierten Medien wie beispielsweise dem Online-Auftritt der “Süddeutschen Zeitung” oder “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” auf, auch tagesschau.de lässt sie hinter sich.

Das Portal gibt sich selbst einen medienkritischen Anschein, verbreitet aber reihenweise Meldungen, die offenkundig Stimmung gegen den Islam, Migranten, Journalisten und die Regierung machen sollen.

Vielleicht ist genau das das Problem: Diese politisch korrekte, völlig einseitige, kritikunterdrückende Presse, das Fernsehen. Dass man sich aufgrund der Ammenmärchen der Soziologen vom Poststrukturalismus dachte, man könne Wahrheiten und Realitäten durch gesteuerte Diskurse schaffen, und es stimmt halt nicht.

Man muss sich mal klarmachen, was die da schreiben: Journalistenwatch sind höchstens eine handvoll Leute, das ist ja keine richtige große Redaktion. Und trotzdem hängen sie Riesenredaktionen wie Süddeutsche, FAZ, Tagesschau ab. Was sagt das über diese drei Monstren, wenn die von einem Miniprojekt wie Journalistenwatch so abgehängt werden?

Müsste man den Text nicht umgekehrt schreiben, nämlich dass Süddeutsche, FAZ und Tagesschau so zuckersüß euphemisierend über Islam, Migranten, Journalisten und Regierung, dass ihnen keiner mehr glaubt?

“Spiegel Online” verzichte daher häufig darauf, über Themen zu berichten, obwohl die Redaktion weiß, dass sie viele Klicks einbringen würden – weil die Themen nicht relevant seien.

Nicht relevant? Die bringen doch sonst auch jeden Mist. Ist es nicht eher so, dass sie alles weglassen, was in das politische Weltbild nicht passt?

Und dass gerade das der Grund ist, warum die Leute dann woanders lesen?

 

Original auf:  http://www.danisch.de/blog/2019/05/09/das-oeffentlich-rechtliche-selbstmitleidsgejammer-der-tagesschau/

 

Querverweise:
https://dushanwegner.com/wie-ein-bumerang/?fbclid=IwAR2-7D4l8cZPFi0iu30yWPyAXyTnR3k27f_tBm5tco_eNGAuWgZJN0p834U

 

https://www.tagesstimme.com/2019/05/08/wochenblick-extrem-unbequem-freie-medien-in-gefahr/?fbclid=IwAR1nW4ddLXgafd6Zy_WSwdglkM-ncf4qBCGDnpQ-R4bBYYVJ1LwyveJP7U0

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6 Kommentare zu „Das Öffentliche-rechtliche Selbstmitleidsgejammer der Tagesschau“

  1. Ein absolut superber Beitrag – das Beste seit langem! Die Ausdrücke „Selbstgratulationsgala“ und „Opfernummer“ werde ich in meinen Aktivwortschatz aufnehmen. Nur mit dem „Erzlinken Soros“ bin ich nicht einverstanden: der ist zwar ein Materialist, der die organisch gewachsenen Kulturen in eine farblose („bunte“) Menschheit auflösen will, aber doch kein klassischer Linker – im Gegenteil ein schlauer Erzkapitalist! Die Welt als vereinheitlichtes, von keiner Tradition gestörtes Konsumschlaraffenland zur Optimierung ihrer Erträge ist doch das Ziel, auf das die „movers and shakers“ unserer postmodernen Zeiten hinarbeiten. Das würde ich nicht als links bezeichnen, auch wenn unsere Linken in ihrer Beschränktheit sich voll in den Dienst dieser Sache stellen.

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