Christianismus braucht Märtyrer

Wie  es zur Geschäfts- und Gestaltungsidee egomanischer Staats- und Wirtschaftsführer gehört, ihre egomanischen Manifestationen bis ins Grenzenlose mit Schlössern, Residenzen, Hochhäusern, Stadien zu steigern, so gehört es zur Geschäfts- und Gestaltungsidee egomanischer Päpste und Priester sich in demütigen Gesten ihrer Gefolgschaft zu versichern. Die beste Werbung für den abkackenden Christianismus sind nach wie vor Märtyrer, gibt’s die nicht sind zumindest angegriffene und zerstörte Symbole des Christianismus eine Zeitlang fördernd für Zusammenhalt und Geschäft. Nach „Christenverfolgung“ fragt bei Bartels-News eine Gabi Röhr und zählt akribisch auf, wie Franzosen ihr „Kulturgut Gotteshaus“ mehr und mehr vergeblich schützen.

Kann man noch an Zufall glauben, wenn man weiß, dass Frankreich seit Anfang diesen Jahres unzählige Angriffe auf seine katholische Kirchen erlebt? Allein im Februar waren 47 Angriffe auf Gotteshäuser zu verzeichnen. Verteilt auf das gesamte Land. Brandstiftung, Vandalismus, Entweihung. Und die Behörden wissen nicht warum?

Die „Kriminalgeschichte des Christentums“ (Karl-Heinz Deschner) bringt es nun mal mit sich, dass christianistische Geschäfts- und Gestaltungsidee die Verfolgung „Ungläubiger“ ist. Je mehr Rechtgläubige Ungläubige opfern, umso fester scharen sich die Rechtgläubigen um ihren Führer wie beispielsweise um Ludwig XIV.

Ab 1530 wurde die Glaubensausübung der Protestanten durch den katholischen Klerus und den König stark unterdrückt. Es folgten in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts kriegerische Auseinandersetzungen, auch als Hugenottenkriege bekannt. Daraufhin begannen noch stärkere Verfolgungen, die unter Ludwig XIV. durch sein Edikt von Fontainebleau ab 1685 einen Höhepunkt erreichten und eine Fluchtwelle von etwa einer Viertelmillion Hugenotten in die protestantisch dominierten Gebiete in Europa und Übersee auslösten.

Kommt da nicht gerade der Brand Notre Dame zur rechten Zeit, am rechten Ort, um die verbliebenen Schäfchen Rechtgläubiger fester um sich zu scharen?

AufbauNotreDame

Die stärkst konkurrierende Sekte ist derzeit der Islamismus, wobei der Herr GOTT wie sein PROPHET immer mehr Menschen am Arsch vorbei geht, die einfach nur ihre Ruhe haben wollen von dem HALLELUJAH-AKRARABAKRA-ALLAHU-AKBAR-Gedöns und genug mit ihrem Job, Familie, Partnern und ihren Zwangsabgaben zu tun haben.

Woher nun nehmen die Eliten, die Vorbeter, Popen und Papst, nun in ihrer Sekte des abkackenden Christianismus ihre Kunden? Woher auch immer, jeder ist recht: Der Papst wäscht der muslimischen Konkurrenz die Füße, auch die der einsitzenden Strafgefangenen. Jeder willkommen im Reich des Herrn Papst, als Stellvertreter des Herrn Gottes.

GretaPapst.jpg

Nicht mehr „gebenedeit unter den Weibern„, gleich genagelt im Martyrium im Auftrag der Ehrenwerte Gesellschaft.

Jesa

Dann gleich noch Gender gerecht gerichtet, das macht Quote im Öffentlich Unrechtlichen!

bauge07
Ja, ja, „lasset die Kindlein zu mir kommen“, den Nachwuchs bei „der Stange halten“, war, ist und bleibt immer die höchste Aufgabe der Himmelhochheiligenhallelujah.

bauge05

Es spricht nichts dagegen, aber auch gar nichts, die schattigen, kühlen, heiligen Hallen der Ehrenwerten Gesellschaft zu nutzen in Stille, in Versenkung, abzukühlen von den Tages Mühen. Wer sich durch staubige, lärmende Straßen geschleppt hat, von Platz zu Platz in ruheloser Heimatlosigkeit gewandert ist, will und wird nun sehen und verstehen!

bauge06
Das lausige Leben unter der Knute von Klerus und Politik ist ohnehin ein einziges Kreuz mit der Kirche, dem Krösus, da kommt  das tröstende Advertising für’s Martyrium gerade recht.
bauge08

Dröhnt dann dann noch um das brave Bäuerlein, um den rastlosen Trucker- und DPS-Fahrer statt des Dieselmotors, dem mühseligen Lehrerlein statt des Kindergekreischs der Wohlklang der Orgel im Einklang mit den ewigen Gesetzen der Harmonie im Gleichklang mit der Bahn der Planeten, dann breitet sich Wohlgefühl, geführte Entspannung aus, bis alle Sorgen und Mühen mit den Schwaden des Weihrauchs ins Unendliche Stein graue Kirchendach steigen.

bauge09
Und überhaupt! Eine zündende Idee zur himmlischen Belohnung aller irdischen Mühen muss her, wie bei Buddhisten Erleuchtung, wie bei Islamisten paradiesische Jungfrau’n, wie bei den Christianisten Auferstehung von den Toten, dann lässt sich leicht glauben: „Der Herr ist mein Hirte, und sollte ich wandern im finstern Tal, mir wird nichts mangeln.“
bauge13

Von Predigt, Orgelklang, Weihrauch entrückt in eine bessere Welt öffnet der Gläubige die Auge. Und siehe: Die Sonne scheint durch die Fenster in Multicolor seiner grauen Werktagswelt: Er sieht sich Auferstehen von den Toten.

Und kannst Du schon nicht selbst gebären, Du armes Mönchlein in Deiner Kutte, in Deiner Klosterklause, so kannst Du zumindest predigen, „seiet fruchtbar und mehret Euch, macht Euch die Erde untertan“. Beim Iman heißt es dann: „eure Weiber sind eure Äcker und Gärten, geht auf Eure Äcker und Gärten, wann und wie es Euch beliebt, doch vergesst nicht, ihnen die Morgengabe zu geben, denn die steht ihnen zu.“ Amen, Hallelujah, Inch’Allah, Shalom und Ooooommmm.

Mit dieser österlicher Andacht schließt der Chronist seine besinnlichen Zeilen in Baugé-en-Anjou, einem himmlischen Plätzchen mit bester Wifi-Anbindung und diesen wunderbaren Bildern, Zeichen und Inspiration aus ….
bauge14

…. die selbst den eingeschworenen, heidnischen Chronisten noch teilhaftig sein lassen an der „Krimalgeschichte des Christentums“.


Kriminalgeschichte des Christentums ist das zehnbändige Hauptwerk des Schriftstellers und Kirchenkritikers Karlheinz Deschner. Es beschreibt detailliert Verfehlungen, die den verschiedenen christlichen Kirchen, Konfessionen, Sekten, Sonderbünden und ihren Repräsentanten sowie christlichen Herrschern im Verlauf der Geschichte des Christentums angelastet werden. Das Werk umfasst die Kirchengeschichte von ihren biblischen Ursprüngen bis ins 18. Jahrhundert. Der erste Band erschien 1986, der abschließende zehnte 2013.

6 Kommentare zu „Christianismus braucht Märtyrer“

  1. Die Bilder sind schön, aber es fällt schwer, zu verstehen, was uns der Artikel sagen will. Er wirkt unausgegoren wie eine Seufzrede nach halber Deschner-Lektüre, in die schöne Urlaubsfotos und bekannte Informationsfetzen der letzten Zeit hineingemischt sind. Die heutige buntabrahamitische Kirche hat mit Märtyrertum doch wenig am Hut. Sie glaubt an keine Auferstehung, keinen Gott, eigentlich gar nichts mehr. Übrig geblieben ist nur die Sucht nach Erlösung von der Körperlichkeit sowie der mit ihr einhergehenden Verantwortung für das Eigene. Der Bunt-Abrahamismus mag noch nicht einmal erkennen, wer seine Kirchen zerstört, denn dann müsste er Verantwortung übernehmen. Er will kein Kreuz tragen sondern sein Kreuz am Tempelberg ablegen. „Tue Gutes und lass andere das Kreuz tragen“ ist die post-christliche Botschaft. Eine Art Märtyrerrolle spielt hingegen die Identitäre Bewegung, und die repressiven Leitmedien und Linksstaatsorgane missgönnen ihr selbst diese Rolle. Märtyrertum im christlichen Sinne bedeutet, Verfolgung mit Gleichmut zu ertragen, ohne sich zu radikalisieren. Darin zeigt sich durchaus eine Kraft, die andere inspirieren kann. Aber diese Kraft hat die katholische Kirche heute bei weitem nicht. Andererseits ist es geradezu infam, ihr zu unterstellen, sie zünde ihre eigenen Kirchen an, um sich selber in einer Märtyrerrolle zu sonnen. Solche Infamie kennen wir ja von unseren Humanitären Hetz- und Märchenmedien, die ständig ihren Opfern unterstellen, sie strebten nach der Märtyrerrolle. In dieser Infamie zeigt sich der totale Vernichtungswille. Man gesteht seinem Opfer nicht einmal zu, in Würde leiden zu dürfen.

    Gefällt 1 Person

  2. Mein Spott, am 20.4. auf meinem n0by-wordpress-blog veröffentlicht, wurde einen Tag später grausig Wirklichkeit.

    Dass jetzt hier meine Fingerübung fünf Tage später erscheint, betrübt mich, da gestern in bußfertiger Bereitschaft meine
    rollende Klosterzelle zum Kloster Mont Saint-Michel mich führte:

    https://n0by.blogspot.com/2019/04/meine-klosterzelle-rollt-zum-kloster.html

    Als Apoopa, den Idealen der französischen Revolution verbunden, sind Sekten aller Art mir widerwärtig, auch wenn das kulturelle Erbe dieser mafiösen Vereinigungen mich begeistern kann.

    Es fehlt ohnehin der Vorspann zum Verständnis, der in meinem Original vom 20.4. Leser lenkt.

    „Sprach der König zum Priester: Halt Du sie dumm, ich halt sie arm.“

    Liken

  3. Das kirchliche Christentum muss reformiert oder durch das Rosenkreuzertum ersetzt werden. Mehr dazu auf meiner Internetseite (bitte auf meinen Nick-Namen klicken).

    Liken

  4. aus dem Gelben Forum:

    https://en.wikipedia.org/wiki/The_Notre_Dame_de_Paris_Mosque

    Übrigens:

    So schön die Hilfsbereitschaft (Spenden) für den Wiederaufbau ist, letztlich helfen die zig Millionen NUR Macron.

    Die Kirchen gehören dem französischen Staat, nicht der Kirche.

    Macron kann jetzt mit Gratis-Geld ein jahrzehntelanges ABM-Programm inszenieren und seinen Hilfswilligen einen schönen Posten verschaffen. Alles durch Spenden bezahlt. Besseres konnte ihm nicht passieren.

    Damit kann er die Unfähigkeit des Staates auf Jahrzehnte kaschieren und sich als Retter feiern.

    Liken

  5. … und die „edlen Spender“ der Ehrenwerten Gesellschaft setzen das Konjunkturprogramm noch von der Steuer ab, Gelder die für andere Aufgaben fehlen.

    Liken

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.