Vorsicht Strohmann-Argument: „Ausländer nehmen uns die Arbeit weg“ -Parole ist in Wahrheit nicht rechte, sondern LINKE Parole

Ausländer nehmen uns  [Deutschen] die Arbeit weg

ist eine typische Aussage von Rechten und co. So wird es in der Schule gelehrt, so verbreitet die Qualitätspresse, so verbreitet es die Fachstelle gegen Rechts in ihren Publikationen. Anschließend wird „fleißig“ die Parole widerlegt. Freilich: Die angebliche Aussage von den „Rechten“ wird nur in den Raum gestellt, ein Beleg dieser Aussage durch einen rechten Vorsitzenden und Anführer fehlt auffälligerweise. Offenbar hält man also daß eigene Publikum und die Gesellschaft für so naiv, daß  diese die Behauptung

„Ausländer nehmen uns die Arbeit weg“

offenkundig als eine rechtsextreme Parole  eingestufen würden. Doch wir lassen uns nicht gern einen Bären aufbinden.

Zeit also, in dieser Frage zu recherchieren. Denn in der Regel stimmte bislang fast immer  zu 100% das Gegenteil von dem, was Zeitungen und Medien behaupten.

Und siehe da, so lobte der selbst  zum äußersten rechten Rand zählende – und inzwischen verstorbene – Vorsitzende  der Deutschen Volksunion, Dr. Gerhard Frey,  die ausländischen Gastarbeiter, die entscheidend zu unserem Wirtschaftswachstum beigetragen hätten:

Und nicht nur das: Nachdem die extreme Rechte  1994 dann auch noch einen Schwarzen   als Hauptredner in der bayerischen Nibelungenhalle   in die  Mitte der Veranstaltung  aufnahm,

kam es weder zu dem von der Lügenpresse immer wieder erfundenen   „Hetzjagden“  durch Rechte noch zu sonstigen Schmähungen von Menschen z.B. aufgrund ihrer Hautfarbe oder gar zu „Ausländer raus“ Rufen – im Gegenteil: Das rechte Publikum machte wie Selbstverständlich keinen Unterschied – und applaudierte.

Viel eher ist die Strohmann-Aussage von angeblich Rechten bei den Linken selbst zu finden. Und zwar nicht von irgendeinem Strohmann, sondern vom ehemaligen Sozi-Führer bzw. der heute bekannten Führungsfigur der Linken Oskar Lafontaine:

„Der Staat ist verpflichtet, seine Bürger und Bürgerinnen zu schützen, er ist verpflichtet, zu verhindern, dass Familienväter und Frauen arbeitslos werden, weil Fremdarbeiter zu niedrigen Löhnen ihnen die Arbeitsplätze wegnehmen.“

Verkürzt kann also beim Volk durch die Linken-Aussagen hängen bleiben: „Fremdarbeiter“, „Arbeitsplätze“ „wegnehmen“.Natürlich gab es daraufhin auch keine Distanzierungen wesentlicher Akteure oder gar Ausschlüsse der Linken gegen das Linke Urgestein. Oskar Lafontaine und Sara Wagenknecht wirken bis heute. Wir Rechten müssen uns  also keiner Strohmannaussage bedienen, um gegen Links zu argumentieren. Die Ängste, die die Fachstelle gegen Rechts den Rechten unterstellt, haben sie also selber.

Die Neiddebatte ist somit nicht unsere.  Wir wissen, daß deutsche Wertarbeit konkurrenzlos sein kann, sofern wir uns nicht weiter durch sozialistische Wirrungen der EUDSSR beirren lassen.  Rechte glauben an ein starkes Deutschland, aber auch an ein starkes Großbritannien ohne die EU, daß allein auf dem Weltmarkt bestehen kann. Deutschland ist nämlich  faktisch einer der stärksten Wirtschaftsnationen der Welt – und mit weniger EU war man – wie die Bunten ANgstmacher gern verschweigen – in früheren Jahrzehnten noch erfolgreicher.

Die Neiddebatte gegen den bürgerlichen Ausländer und Deutschen ist – wie die aktuellen Diskussionen auch über die Enteignungen zeigen – durch und durch BUNT und LINKS. Sie zeigt nämlich, daß das Breite Bündnis gegen Rechts  im Kern nicht nur Angst hat, daß angeblich die Ausländer einem den Arbeitsplatz wegnehmen ( vermutlich sind sie ja auch deshalb nicht in der freien Wirtschaft tätig, sondern in einer Stabsstelle gegen Rechts) sondern das breite Bündnis auch Angst hat, daß  ausländische und inländische Unternehmer  ihnen auch noch den Wohnraum wegnehmen (übrigens auch ein Scheinargument gegen Rechts, dabei sind es ihrengleichen selbst, die mit diesen Ängsten spielen). Die Bunten berufen sich in Sachen Enteignungen auf die Menschenrechte und das Grundgesetz. Das Grundgesetz lässt Enteignungen zu, und die EU-Menschenrechte verlangen, daß Wohnraum an alle vergeben wird. Daher dulden es die EU-Menschenrechte nicht , einen Mieter zwangsräumen zu lassen, z.B. weil dieser  nicht seine vereinbarte Miete zahlt. Es mag sein, daß nun FDP, CSU und AFD gemeinsam die Enteignungen kritisieren, doch interessant dürfte sein, ob sich irgendeiner dieser Rechtsparteien dann auch konsequent an die heiligen Kühe   wie dem Grundgesetz oder den Menschenrechten rantrauen, um diese zu verändern.  Nur dann würde der Staat nicht dem „Tiefen Staat“ der Bunten folgen.

5 Kommentare zu „Vorsicht Strohmann-Argument: „Ausländer nehmen uns die Arbeit weg“ -Parole ist in Wahrheit nicht rechte, sondern LINKE Parole“

  1. Du schreibst:

    „Daher dulden es die EU-Menschenrechte nicht , einen Mieter zwangsräumen zu lassen, z.B. weil dieser nicht seine vereinbarte Miete zahlt.“

    Die Miete zahlt zwar das Amt, doch gegen eine Kündigung wegen Eigenbedarf konnte mein früherer Chef sich nicht wehren. Er berichtet mittlerweile aus einem Obdachlosenheim:

    https://n0by.blogspot.com/2019/01/burkhard-berichtet-wie-ich-obdachlos.html

    Wie sich Pirinccis Analysen im Wahlprogramm der Grünen in seinem letzten Beitrag „Scheiße ist grün“ mit den Theorien von ehemaligen rechten Vorredner verträgt, erschließt sich mir nicht. Pirincci pickt diesen Satz aus dem Wahlprogramm der Grünen:
    ———————
    1. Schaffung eines europäischen Einwanderungsrechts basierend auf dem “Global Compact for Migration”
    ——————————

    Und dazu kommentiert Pirincci, Meister pöbelnder Provokation:

    „Bedeutet: Jeder Blöd und Doof, jeder Analphabet, jeder Unnützer, jeder durch Inzucht behindert Geborener, jeder Faulenzer, jeder bis zum Stammhirn radikalisierter Moslem, jeder Mörder, jeder Vergewaltiger, jeder Kinderficker, jeder Schwulen- und Frauenverachter, jeder nur zum Pissen-und-Kacken-Guter, jeder Irre und jeder Parasit und Schmarotzer darf nach Deutschland, sobald er irgendwo auf der Welt die Hand hebt.“

    Dass sich Linke wie Wagenknecht und auch Lafontaine zumindest dieser daraus entstehenden Problematik annehmen, werfen ihnen dann wieder fundamentalistische Linke vor. Meiner unmaßgeblichen Meinung nach haben diese Gedanken Wagenknechts und Lafontaines – ebenso wie Pirinccis Provokation – einen durchaus rational faktischen Hintergrund – oder nicht?

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  2. Ich sehe keine Notwendigkeit, den Art 14 GG zu ändern, der eine Möglichkeit vorsieht, das Eigentum im öffentlichen Interesse zu beschränken. Im Gegenteil wäre das Recht auf Eigentum ohne diese Einschränkung eines jener uferlosen Menschenrechte, die zur neuen Religion geworden sind, nur dann eben in der rechten Variante dieser Religion. Die Berliner Enteignungsforderungen mögen dumm und maßlos sein, aber das ist politisch zu beantworten. Das Problem, das z.B. Kickl mit dem humanitären Richterstaat hat, wird durch Art 14 GG nicht erzeugt sondern vermieden.

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  3. “ Die SPD will euch eure Villen im Tessin wegnehmen“, befeuerte einst auf 75.000 Plakaten Klaus Staeck die „Neiddebatte“ der „kleinen Leute“, um SPD zu wählen.

    „Verfolgter“ meint: „Die Neiddebatte ist somit nicht unsere.“ Seine nicht, meine schon.

    Eigentum verliert an Wert, wenn als Nachbarn Banausen sich breit machen, die sich einen Dreck um Ordnung und Sauberkeit kümmern, lieber in einem Glasscherbenviertel mit Dealern, Fixern, Zuhältern, Tätowierstuben und Shisha-Kneipen leben.

    Solchem Drecksvolk den Spass an der Freud‘ zu neiden, mag pfäffischen Predigern Todsünde sein, Bewahrer ihrer Sicherheit, ihres Eigentums, ihrer Lebensweise ist es Notwehr.

    Eliten in ihren Schlössern und bewachten Ghettos mehren Kapital, Besitz und Gewinn seit eh und je auf Kosten ausgeplünderter Menschen.

    Eine Querfront aus Rechten und Linken, die sich gemeinsamer Werte erinnern und diese verteidigen, wäre mehr Erfolg beschieden. Voraussetzung ist, den global-humanitären (Alp)-Traum zu begraben!

    „Friede den Hütten, Krieg den Palästen!“

    https://n0by.blogspot.com/2019/04/in-chambord-und-blois-von-palasten.html

    Gefällt 1 Person

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