Kriminelle Vereinigungen wie Antifa protegieren und gewaltfreie Bündnisse wie Identitäre diffamieren? Kurz in der Klemme.

Feuer und Flamme für diesen Staat!“ Mit Parolen wie diesen hinterlässt die Antifa seit zig Jahren eine Spur der Verwüstung. Die Antifa steht für demolierte Stadtviertel, Glasbruch, verletzte Polizisten und verbrannte Autos. Die Antifa verübt Anschläge auf die Infrastruktur, auf die Bahn, Gastwirte und Privatpersonen. Daß die Täter nicht rigoros zur Rechenschaft gezogen werden und die Antifa nicht aufgelöst wird scheint an jenen zu liegen, die in Parlamenten, Redaktionen und vielleicht sogar in der Justiz ihre schützende Hand über die linksextremen Gewalttäter einer kriminellen Vereinigung namens „Antifa“ halten.

Völlig im Widerspruch dazu wird eine dezidiert gewaltfreie Gruppierung wie die „Identitären“ absurderweise mit aller Härte wie zu Zeiten der Hexenverfolgung drangsaliert, schickaniert und von Medien wie gestern in Restles „Monitor“ kriminalisiert und für quasi vogelfrei erklärt.

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Identitäre

Die Wiener Zeitschrift ZUR ZEIT sieht das mit gebotener kritischer Distanz:

„Kurz und die FPÖ: Wer braucht hier wen? Sebastian Kurz lehnt sich weit aus dem Fenster. Zu weit! Wirkte der junge „Seniorpartner“ der FPÖ in der Bundesregierung bislang stets harmoniebedürftig bis streitscheu, bewies er uns kürzlich das Gegenteil: Er „dulde keinen schwammigen Umgang mit dieser rechtsextremen Bewegung“, meinte der zu den „Identitären“ – obwohl er einige Zeit davor deren Forderungen, etwa die Schließung der Balkanroute, ja sogar selbst vorgenommen haben will.

Große Töne, starker Mann – könnte man meinen. Erinnert man sich allerdings der Regierungsbildung, stellt man fest, dass die Macht des Sebastian Kurz und seiner Partei relativ gering war. Sicher, die ÖVP hatte die Wahl gewonnen. Und immerhin: Die Boulevardmedien herzten den jungen Politaufsteiger und so kam er 2017 einige Prozentpunkte vor SPÖ & FPÖ zu liegen.

Und dennoch hatte er weitaus schlechtere Karten als die FPÖ. Denn im Unterschied zur FPÖ war er auf eine Regierungsbeteiligung angewiesen. Hätte er mit der SPÖ die unleidliche kleine „Große Koalition“ fortgesetzt, wäre sein Image als Strahlemann, also jener Zauber, der jedem Anfang innewohnt, flugs verflogen.

Für Kurz gab es damals also nur zwei Möglichkeiten: Regierung oder Uni! Und da ihm das Jus-Studium auch nicht behagt hatte, organisierte die FPÖ dem jungen Aufsteiger damals – leider viel zu galant – die Karriere. Allerdings hätte sie ihm in den Koalitionsverhandlungen noch mehr abringen können – schließlich war er unter Zugzwang und hätte der FPÖ jeden Wunsch von den Augen abgelesen.

Und nun will er als Einstimmung auf den EU-Wahlkampf demonstrativ die Muskeln spielen lassen und von Herbert Kickl Kompetenzen an sich ziehen. Da hilft es wenig wenn Strache beruhigt: „Wir haben eine klare Distanz zu jedwedem Extremismus, da kann er sich auf die FPÖ verlassen.“

Schön und gut, vielleicht wärs aber besser, wenn sich die Identitären auf die FPÖ verlassen könnten, anstatt Sebastian Kurz.

Denn wo sind die „Identitären“ Extremisten? Extremismus (lat. „extremus“ = „das Äußerste“) ist Gewaltanwendung.

Die Identitären allerdings sind – im Unterschied zu zahlreichen Anarcho-Demonstranten – rechtsstaatlich unbescholten.

Auf jedem Faschingsgschnas geht’s wilder her als bei deren Demos. Was also ist so fürchterlich verwerflich an Kontakten zu den Identitären?

Wenn Kurz nun auch noch meint, er könne sich in die inneren Belange der FPÖ einmischen, so sollte ihm – meinetwegen hinter verschlossener Tür – klar gesagt werden: Wenn er die FPÖ nicht „dulden“ kann, dann soll er die Konsequenz daraus ziehen und die Koalition beenden. Die FPÖ geht in Opposition, und er zurück in den Hörsaal. Wer da wohl größeren Schaden nimmt?
#ÖVP #Kurz #Identitären #IB #Strache #FPÖ #ZurZeit

[Bild: Wikimedia Commons/Karl Gruber Lizenz: CC BY-SA 4.0]

 

zurzeit.at
Österreich Kurz und die FPÖ: Wer braucht hier wen? by admin2

 

 

Kommentare Josef K.: „Über die auf gewaltlose Weise im Stil Mahatma Gandhis agierenden Identitären hat Basti schon mehrmals das Adjektiv „widerlich“ ausgeschüttet, während er über die Antifa, die mit Steinen und Brandbomben werfen, die Fassaden von Kirchen mit Hassparolen nbeschmieren und angemeldeten Demonstrationen den Weg versperren, noch niemals ein kritisches Wort verloren hat. Und von Typen wie Moser, der mit dem „künstlich hochgezüchteten Monster“ (©Alf Poier) zum Opernball geht, kommen auch nur Provokationen. Man fragt sich langsam, ob diese Koalition noch einen Sinn hat…“

 

6 Gedanken zu „Kriminelle Vereinigungen wie Antifa protegieren und gewaltfreie Bündnisse wie Identitäre diffamieren? Kurz in der Klemme.“

  1. Die ZEIT lässt ihren Meinungsmanipulator im Schlusssatz eines langen Artikels delirieren:

    „Die Assoziationskette lautet jetzt: rechts – rechtsradikal – identitär – Christchurch. “

    https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-03/identitaere-bewegung-rechtsextremismus-martin-sellner-christchurch-attentat/seite-2

    Wer sich vom ZEIT-Geist betören lässt, der fragt nicht danach, wie die Assoziationen von Mordtaten wie am Breitscheidplatz, in Bataclan, in Nizza und an vielen anderen Orten zu verketten sind, etwa Islam-Islamismus-Scharia- und dann?

  2. Vom Traumschloß Sully-sur-Loire zur Skandalisierung Sellners
    https://n0by.blogspot.com/2019/04/vom-traumschlo-sully-sur-loire-zur.html

    Eine Hommage an alle Ausbeuter, Aussauger und Volksverführer, die über Jahrhunderte dem schwitzenden, weinenden, blutenden Volk Steuern abgepresst haben, um sich in pompösen Schlössern verwöhnen zu lassen, zu denen der dumme Pöbel wallfahrt, um staunend das Maul aufzureißen und vor all der Pracht und Herrlichkeit Tränen der Freude und Rührung zu vergießen. Mehr dann von meiner Frau daheim und der Skandalisierung Sellners durch die Spende eines Irren sowie von einem Video und Buch zum AfD-Europawahlkampf.

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