Thilo Sarrazin morgen in München

Die Bunte Republik redet umso beflissener im Bezug auf Umwelt und Klima von „Nachhaltigkeit“, wie ihr ebendiese in Bezug auf die Grundlagen der Politik und Wirtschaft völlig fehlt. Generationen von bunten Eskapisten haben Europa in einen Scherbenhaufen verwandelt, und jetzt flüchten sie sich in Klimadiskussionen, um für sich selbst eine maßgeschneiderte, EU-konforme Panik zu erzeugen und sich als besorgte Bürger darzustellen.
Einer der wenigen, die sich mit wissenschaftlichem Geist aus der Perspektive des Politikers den Zukunftsfragen der Nation und Europas gestellt hat und dabei wesentliche Lehren gezogen und griffig formuliert hat, ist unser Präsident der Herzen, Thilo Sarrazin.

Man kann Eintrittskarten auch im Netz erwerben.
Wir schrieben hier von dem CSU-preisgekrönten „Journalisten“ und Rassistenfachfotografen Tobias Bezler alias Robert Andreasch, dessen Nachrichtenorgan AIDA die „rechte Veranstaltung“ sicherlich mit Nazifizierungsgeschrei und handgreiflicher Störung beglücken wird.
In seinem letzten Buch „Feindliche Übernahme“ beschäftigt sich Thilo Sarrazin mit den Dynamiken, die Manfred Kleine-Hartlage als „Das Dschihadsystem“ beschrieben. Er vertiefte sich in die Analyse der koranischen Lehren und versuchte, die politischen Wirkungen des islamischen Mems in Europa anhand von Statistiken zu dokumentieren.
Sarrazin fand im FinanzBuchVerlag (FBV) eine neue Plattform, nachdem der Random House (Springer) ihn in ähnlich unrühmlicher Weise deplatformiert hatte wie zuvor Akif Pirinçci.
FBV konnte in Wien neulich eine Podiumsdiskussion zwischen Thilo Sarrazin und Marcel Fratzscher veranstalten.

DIW-Präsident Fratzscher ist einer der maßgeblichen Leitdenker der Bunten Republik und der von ihr angeführten EU. In der Diskussion zeigt sich deutlich, wie sehr Fratzscher von Gesinnungs-Imperativen geleitet ist und um der Wahrung eines derzeit geforderten Wunschdenkens willen seine Prognosen auf abenteuerlich optimistische Annahmen zu stützen bereit ist. Thilo Sarrazin erklärt dort unter Protest von Fratzscher, dass die Prognosen von Raffelhüschen über die durchschnittlichen Kosten eines afrokoranischen Humanitärmigranten für den bunten Sozialstaats noch zu optimistisch seien. Fratzscher antwortet in seinem Resümee, dass wir das schaffen, wenn wir nur den weltoffenen Glauben, der uns stark gemacht habe, gegen Zweifler wie Sarrazin verteidigen. Sarrazin erklärt auch gegen Schluss, wie das DIW seit den 1960er Jahren die demografischen Realitäten hartnäckig leugnete, um sie dann später, als das nicht mehr ging oder nicht mehr opportun war, plötzlich in einer 180-Grad-Wende für wünschenswert zu erklären. Das DIW war schon vor Fratzscher stets ein Beschwichtigungsinstitut im Dienste globalhumanitärer Wirtschafts- und Macht-Eliten.
Erfahrungen wie diese sind es auch, die Thilo Sarrazin als unverbogenen Wissenschaftler, Politiker und Schriftsteller zu einem besonders seltenen nationalen Schatz machen.
Ein Beispiel für Fratzschers EU-Heilslehre liefert sein europaweit beachtetes Buch „Die Deutschland-Illusion“, das ebenfalls Wunschdenken als Realismus zu verkaufen versucht:
Bei den Münchner See-Gesprächen erklärt neulich ein weiterer FBV-Autor, Dr. Daniel Stelter, noch ausführlicher, wie abenteuerlich-optimistisch die Annahmen sind, auf deren Basis Wirtschaftsinistitute in Deutschland arbeiten müssen, um nicht dem Bannstrahl der WunschdenkerInnen zu verfallen.

Wir stehen vor einem leicht vorhersehbaren schnellen wirtschaftlichen und demografischen Abstieg. Verzögert wurde dieser lange Zeit durch eine massive Einwanderung aus dem Rest Europas, doch auch hier erreicht das Ponzi-Schema sein Ende. Da auch der Weg der Beschwichtigung erschöpft ist, bleibt als Ausweg nur das Übertönen des realen Katzenjammers durch Klimapanik.

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