Höcke redet Klartext zum Thema Meinungsfreiheit

Es hat keinen Sinn, wie HCStrache gegenüber MartinSellner durch Distanzierung Schaden begrenzen zu wollen. Manchen Prüfungen kann man nicht entkommen. Sellner schafft es immer wieder, die Kraft der Unterdrücker für sich zu nutzen. Anderen fehlen die „Eier“. In der Prüfung zeigt sich neben dem Charakter vor allem die politische Bildung, um deretwillen wir hier sind.

Martin Sellner
Bild: vk

Wie dünn der Firnis der politischen Harmonie im Lande ist, zeigte mir an diesem Wochenende ein small talk mit einem Kollegen, den ich seit Jahren kenne und durchaus sehr schätzte. In der Kaffeepause einer Fortbildung kam er auf den BREXIT zu sprechen und äußerte sich dabei nicht besonders wohlwollend über die Peripetien britischer Politik. Ich nahm die Briten in Schutz und führte das Problem darauf zurück, daß Merkels Politik zur Spaltung Europas geführt hat, und viele Europäer die Nase von deutscher Bevormundung und Schuldzuweisung voll hätten. Schnell waren wir bei Merkels Flüchtlingspolitik und seiner in den Raum gestellten Haltung: „Natürlich haben wir die moralische Verpflichtung, die Flüchtlinge bei uns aufzunehmen – oder willst Du sie etwa im Mittelmeer ersaufen lassen?!“

Ich konterte, niemand würde im Mittelmeer ersaufen, wäre da nicht die Sogwirkung von Merkels Flüchtlingspolitik. Der Kollege kam sichtlich in Rage, und vertrat den Standpunkt, „unsere“ Waffenexporte wären schuld an der globalen Flucht. Mich ließ das völlig kalt. „Wenn mir jemand am Telefon oder am Markt was aufdrängen will, kann ich jederzeit NEIN sagen. Wenn mir jemand ein Produkt anbietet kann ich NEIN sagen. Egal ob das nun Tinnef, Drogen oder Waffen sind. Wenn sich Afrikaner untereinander bekriegen – wo liegt da meine Schuld?  Afrika produziere schließlich pro Woche 1 Million neue Planetenbewohner und CO2-Schleudern. Das sind hausgemachte Probleme der Afrikaner. Bevor ich ein Kind in die Welt setze, überlege ich mir mit meiner Frau, ob ich es mir finanziell und zeitlich leisten kann, mich um ein Kind zu kümmern. Afrikaner setzen nicht selten 15 Kinder in die Welt, ohne vorher darüber nachzudenken, wie es weitergehen soll.“

Das war eindeutig zuviel für meinen Kollegen. Demonstrativ nahm er angesichts der nun unverkennbaren politischen Dissonanzen seine Tasse Kaffee, verließ den Tisch und fand sich pikiert am anderen Ende des Raums wieder, wo er, wie ich bemerkte, im Gespräch mit einer Kollegin anscheinand noch in Wallung auf mich mit dem Finger zeigte.

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Nietzsche (c) qpress

Manchmal scheint es halt geboten, den Kollegen ruhig mal zu suggerieren, daß man sie mitsamt der herrschenden Politik für politische Volltrottel und Bankrotteure hält.

Gespräche wie diese ereignen sich vermutlich jeden Tag in der ganzen sogenannten „westlichen Wertegemeinschaft“, durch die sich längst nicht nur ein Riß, sondern ein Eiserner Vorhang zieht. Deutschland ist gespalten, Italien ist gespalten, Großbritannien ist gespalten, die USA sind gespalten.

 

„Eine Wahrheit, die man nicht ausspricht, beginnt zu stinken.“ (Maggie Thatcher)

„Das wohl größere Drama auf diesem Planeten ist, daß hochgradig manipulierte Menschen ihre Manipulierer verteidigen, weil sie selber die Wahrheit für Manipulation halten.“ (Alexander Schöndeling)

 

Björn Höcke analysiert den Ist-Zustand und das politische Klima in einem Deutschland, dessen vernunftgesteuerte Wirtschaftswunder-Generation nach und nach abtritt und durch eine geistig-seelisch ab dem Kinderkanal dressierte und verwirrte Generation ersetzt wird, die ihre kognitive Leisetreterei durch staatlich geförderte Demonstrationen wie „Fridays for future“ zu kompensieren versucht.

Der nun folgende Text ist

von Björn Höcke

Björn Höcke

„Schleichend gewöhnt sich eine Gesellschaft an die zunehmende moralisch-ideologische Aufladung des öffentlichen Diskurses:
Gewisse Worte benutzt man jetzt einfach nicht mehr, ganze Themenbereiche werden zum Tabu erklärt und Personen, die solche Roten Linien überschritten haben, werden für ihre Ansichten geächtet und kriminalisiert. Immer mehr Richter dehnen ihren Entscheidungsspielraum großzügig im Sinne des Zeitgeistes aus. Und wie wir nun erleben durften, bricht inzwischen auch ein Verfassungsschutzpräsident mit den grundlegenden Prinzipien eines weltanschaulich neutralen Staatsdienstes.

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Wahrheit

Die Angst der Bürger vor einer gesellschaftlichen Ausgrenzung und Isolation sitzt tief, die Vermeidung des Tabubruchs ist erfolgreich antrainiert worden. Und von daher ist es ganz normal, daß auf Tabubrüche impulsiv reagiert wird. Auch in unserer Partei ist sich nicht jeder immer der Tatsache bewußt, daß er sich damit der Deutungshoheit unserer politischen Gegner unterwirft.

Es wird also einmal Zeit, die wichtigsten Aspekte der herrschenden ideologisch-moralischen Intoleranz zu benennen:

Sprechverbote

Die Hegemonie unserer Gegner beginnt mit der Kontrolle der Sprache. Bestimmte Begriffe (und damit die Themen selbst) sollen im öffentlichen Diskurs gar nicht mehr vorkommen. Stattdessen werden neue Begriffe eingeführt, die dafür sorgen, daß sich die öffentliche Debatte in vorgefertigten ideologisch und hypermoralisch aufgeladenen Denkmustern bewegt. So wird ein moralisch »erlaubter« Meinungskorridor festgelegt, der nur noch rudimentär mit dem Postulat der Meinungsfreiheit zu tun hat. Auf Verstöße gegen die Sprechverbote wird nicht nur mit sozialen Sanktionen reagiert, sondern auch zunehmend das Vorliegen eines Rechtsbruchs suggeriert, als ob es sich bei nonkonformen Meinungen um Straftaten handelte. Das Aufbegehren gegen solche Sprechverbote war eines der Gründungsimpulse der AfD. Deswegen wählte sich die Partei von Anfang an den Leitsatz »Mut zur Wahrheit«!

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Orwell
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Orwell

Vorverurteilung

Das »moralische« Urteil steht fest, bevor ein konkreter Sachverhalt geprüft und gegebenenfalls eine tatsächliche Schuld festgestellt werden kann. In dem hysterischen »Kampf gegen Rechts« scheinen bei patriotisch gesinnten Personen die niederen Beweggründe auf der Hand zu liegen. Und wer Böses will – nichts anderes wollen »Rechte« nach Meinung des Mainstreams – wird auch Böses tun. Nach diesem Prinzip funktioniert die Skandalisierung eines politischen Gegners. Es ist nichts anders als ein ordinäres Machtmittel.
Die Angst vor dem Verfassungsschutz machten sich einige Parteifreunde zunutze, um sich ihrer Rivalen durch Parteiausschlußverfahren zu entledigen. Natürlich gibt es immer wieder auch problematische Persönlichkeiten, die der Partei schaden und selbstverständlich kann in solchen Fällen das letzte geeignete Mittel der Ausschluß solcher politikunfähigen Wirrköpfe sein. Zum Glück verfügt die Partei über seriös arbeitende Schiedsgerichte. Es besteht also kein Grund, jemanden vor Abschluß des Verfahrens zu verurteilen.

Kontaktschuld

»Guilt by association« hieß ein beliebter Vorwurf aus der McCarthy-Ära. Doch die Kontaktschuld gehört genauso zum links-totalitären Denken, mit dem politische Gegner gesellschaftlich isoliert werden. Allein die Tatsache, daß jemand eine inkriminierte Person kennt oder einfach mit ihm kommuniziert – eigentlich eine Selbstverständlichkeit in einer freien Demokratie –, führt zu einer Ächtung bis hin zur Kriminalisierung. Es spielt dann keine Rolle mehr, welcher Art die Beziehungen waren, welche Umstände zum Kennenlernen führten oder welche Inhalte die möglichen Gespräche gehabt haben. Statt den Diffamierten selbst zu zitieren, sein Handeln differenziert zu betrachten und seine Beweggründe zu nennen, werden jedwede Kontakte als gefährliche Kontamination angesehen. Es genügt die Nennung von Orten, an denen er sich aufgehalten hat, Personen, mit denen er gesprochen hat, Publikationen, für die er geschrieben hat oder Veranstaltungen, auf denen er gesprochen hat, um damit belastende Rückschlüsse auf die vermeintliche politische Einstellung des Diffamierten selbst zu ziehen.

Martin Sellner
Foto: BIF

Im aktuellen Fall von Martin Sellner geht es sogar noch weiter: Er soll für ein fürchterliches Massaker in einem fast 20.000 km entfernten Land in Mitverantwortung genommen werden, ohne daß irgend ein Bezug zur Tat oder eine Mitwisserschaft nachgewiesen wurde. Es reicht, daß Sellner die Spende eines ihm Unbekannten annahm, der ein Jahr darauf ein Verbrechen beging. Anstatt ihn in der Sache als Zeugen zu vernehmen, machte ihn die Grazer Staatsanwaltschaft gleich zum Beschuldigten. Und reflexartig, ohne das Ende der Ermittlungen abzuwarten, werden politische Konsequenzen gefordert, als sei Sellner bereits des Terrorismus‘ überführt. Er selbst wurde nun praktisch zum Geächteten, dessen Kontakt man tunlichst vermeiden sollte – jedenfalls nach den Maßstäben der Gesinnungswächter.

Ächtung

Das Konzept der Kontaktschuld führt unweigerlich zur Ächtung von Personen – und damit zu einer Form der gesellschaftlichen Sanktion, die es eigentlich in einem demokratischen Rechtsstaat nicht mehr geben sollte. Zwei banale, aber beunruhigende Beispiel: Wenn die bayerische Landessprecherin Katrin Ebner-Steiner selbst als private Kundin ein Wirtshaus verlassen muß, weil sie vom Personal als Vertreterin der AfD erkannt wurde oder die Konten von nicht verbotenen Vereinen gekündigt werden, dann bewegen wir uns auf Zustände zu, die den Begriff »Gesinnungsterror« rechtfertigen.

Um so wichtiger ist es, daß wir uns dieser Mechanismen bewußt sind und davon nicht irreleiten und korrumpieren lassen. Es verlangt heute Mut, gegen alle Versuche der Zersetzung unseres Rechtsstaats und unserer freiheitlichen Demokratie aufzustehen. Lange genug haben es redliche, aber ängstliche Konservative zugelassen, daß mit einer perfiden Salamitaktik immer weitere, lange akzeptierte politische Kreise und Meinungen geächtet wurden. Die kleinmütige Erleichterung, daß es diesmal nicht einen selbst traf sondern andere, war immer nur von kurzer Dauer – denn wo es keine Gegenwehr gab, setzten die Gesinnungswächter nach. So wurde das stickige und unaufrichtige gesellschaftliche Klima geschaffen, das wir heute erleben. Kehren wir zum rechtsstaatlichen Denken und freier Rede zurück!“

 

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Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit gut angepaßt an eine zutiefst gestörte Gesellschaft zu sein

Titelbild: Uwe Junge (AfD):  die kraft Grundgesetz garantierte Meinungsfreiheit und linke Gewalt

Querverweise:
https://alexandrabader.wordpress.com/2019/04/01/der-innenminister-und-die-identitaeren/

12 Gedanken zu „Höcke redet Klartext zum Thema Meinungsfreiheit“

  1. Wer „small talk“ auf eine politische Ebene hebt, dabei sich gegen den Zeitgeist stellt, kann nahezu beliebig viele Menschen so verärgern, dass es weiter keinen Sinn mehr macht, den Kontakt zu erhalten.

    Höcke und Sellner sind für mich beispielhaft in Reden und Sellner in identitären Aktionen, die etwas für das Volk bewegen und bewirken. Was haben Reden von Höcke, Aktionen mit „small talk“ zu tun? Nichts!

    Menschen wie Höcke und Sellner bauen geradezu Dämme gegen die Flut des Meinungsmainstreams, der Menschen rund um die Uhr auf nahezu allen Kanälen porentief ihre Hirne wäscht. Das ist m.E. die Funktion eines alternativen Kanals wie Bayern-ist-frei, den wiederum „Freunde-des-small-talks“ meiden wie der Teufel das Weihwasser. Meiner unmaßgeblichen Meinung nach kann man, sollte man die „small-talker“ vergessen, es frustriert beide Seiten, die gegensätzlich kaum sein können wie „Pirincci und die weiße Frau“ – nahezu unmöglich zu verbinden….. oder?

    In Paris von Pirincci und der weißen Frau

    https://n0by.blogspot.com/2019/03/in-paris-von-pirincci-und-der-weien-frau.html

    1. @ n0by, Reden von Höcke oder Sellner dokumentieren einerseits den sich einengenden Meinungskorridor, andererseits das bereits erreichte Maß geistiger Manipulation und Indoktrination vermerkelter Medien und deren Konsumenten. Wenn selbst Akademiker nach 20-30 Jahren ARD, ZDF, BR und SZ-Abo sich des fortgeschrittenen Zustands ihrer Gehirnwäsche nicht mehr bewußt sind und Lügen-Narrative vehement verteidigen und als bare Münze geschluckt haben, dann genügt es, in einem small talk den Groschen probeweise mal fallen zu lassen. Als Lackmus- oder Schnappatmungs-Test bzw. Pawlow II.

      Hier noch eine Ergänzung zu Deinem Blog vor Paris: nach Definition von Altkanzler Ludwig Erhard ist ein „Pinscher“ primär kein liebenswürdiger Vertreter der Köterrasse.
      Pinscher“ waren im Sinne von Altkanzler Erhard ignorante linksintellektuelle Eierköpfe und Besserwisser wie Rolf Hochhuth.

      „Nichts gegen den Geist! Aus der Richtung komme ich auch.“
      (Ludwig Erhard 1965)

      “Ich muß diese Dichter nennen, was sie sind: Banausen und Nichtskönner, die über Dinge urteilen, von denen sie einfach nichts verstehen… Es gibt einen gewissen Intellektualismus, der in Idiotie umschlägt…” (Ludwig Erhard 1965)

      „Wir wollen darauf verzichten, in unserem Wahlkampf die Blechtrommel zu rühren… Ich kann die unappetitlichen Entartungserscheinungen der modernen Kunst nicht mehr ertragen. Da geht mir der Hut hoch.“ (Hochhuth)

      (Bundeskanzler Ludwig Erhard auf dem Landesparteitag der baden-württembergischen CDU am 29. Mai 1965 in Ravensburg)

      „Heute von entarteter Kunst zu sprechen, Herr Erhard, heißt allen, die während der Nazizeit litten, abermals ins Gesicht zu schlagen. Haben Sie doch Schamgefühl, Herr Erhard, wenn Sie schon keinen Kunstverstand und keine Einsicht haben.“

      (Günter Grass auf seiner Wahlkampf reise für die Es-Pe-De in Hamburg am 6. Juli 1965)

      „Neuerdings ist es ja Mode, daß die Dichter unter die Sozialpolitiker und die Sozialkritiker gegangen sind. Wenn sie das tun, das ist natürlich ihr gutes demokratisches Recht, dann müssen sie sich aber auch gefallen lassen, so angesprochen zu werden, wie sie es verdienen, nämlich als Banausen und Nichtskönner, die über Dinge urteilen, von denen sie einfach nichts verstehen. Ich habe keine Lust, mich mit Herrn Hochhuth zu unterhalten über Wirtschafts- und Sozialpolitik, um das einmal ganz deutlich zu sagen und das Kind beim Namen zu nennen. Ich würde mir auch nicht anmaßen, Herrn Professor Heisenberg gute Lehren über Kernphysik zu erteilen. Ich meine, das ist alles dummes Zeug. Die sprechen von Dingen, von denen sie von Tuten und Blasen keine Ahnung haben. Sie begeben sich auf die Ebene, auf die parterreste Ebene eines kleinen Parteifunktionärs und wollen doch mit dem hohen Grad eines Dichters ernst genommen werden. Nein, so haben wir nicht gewettet. Da hört der Dichter auf, da fängt der ganz kleine Pinscher an.“

      (Bundeskanzler Ludwig Erhard vor dem Wirtschaftstag der CDU/CSU in Düsseldorf am 9. Juli 1965)

      1. Danke für das Bulldoggen-Bellen und -Balzen von Prof. Dr. Ludwig Erhard gegen die Pinscher und intellektuellen Eierköppe Gras + Hochhuth. Diese Pinscher haben satt ihren Futternapf voll geschrieben, wobei wir als intellelle Eierköpp‘ allenfalls zum Rehpinscher taugen, doch als solcher brav das geworfene Stöckchen apportiert und ins Blog-Näpfchen eingebaut:

        https://n0by.blogspot.com/2019/03/in-chateau-thierrymarne-von.html

        🙂

        Wuff, wuff….

  2. Wir brauchen eine öko-konservative Politik und eine charismatische Erneuerung des Christentums. Mehr dazu auf meiner Internetseite (bitte auf meinen Nick-Namen klicken).

    1. Oh Gott, Pfingstler! Der Satz von Dir geht mir runter wie Öl, wenn Du dichtest:

      „Schamanisches Trommeln, animalischer Magnetismus, Biofeedback, bestimmte Meditations- und Yogatechniken, Hypnose, Präkognition usw. sind gefährlich.“

      Meiner vollkommen unmaßgeblichen Meinung gleichsam als Zwergpinscher ist Charisma selten gesät. Weiter lehrt mich die Erfahrung, dass Charisma sich am schlechtesten bei denen entwickelt, welche schreiben, statt zu reden. Schreiber sind per se Pinscher, bestenfalls bekommen sie Tantiemen und wagen sich vor ’ne Kamera wie Broder oder in Vortragssäle wie Klonovsky. Lass Dir’s sagen: Wer viel schreibt, aus dem wird selten was und schon gar nicht was mit Charisma.

      https://n0by.blogspot.com/2019/04/in-orleans-vom-engel-ohne-schuh-dem.html

      1. S. Antwort in eigenem Gesprächsfaden. Schnöde Selbstbewerbung, die nicht auf den Artikel eingeht, könnte als Spam gelöscht werden und ist keine Antwort wert.

  3. In den letzten Jahren sind einige Leute, die viel und gut schrieben, immer mehr zu moralischen Autoritäten geworden, deren Einfluss den von Politikern hinter sich lässt. Z.B. Eric Zemmour, Philippe de Villiers. Oder auch Thierry Baudet, der erst Bücher schrieb und dann politisch Erfolg hatte. In Frankreich war es stets üblich, dass Politiker sich als Schriftsteller bewähren mussten. Inzwischen hat letzterer Beruf noch Prestige aber ersterer nicht mehr.

    1. Das scheint in Deutschland anders zu sein als in Frankreich.
      Wer wie Sarrazin, Pirinicci, Buschkowsky Bücher gegen den Strich
      der Mainstream-Meinung schreibt, der verliert mehr politische Macht als dass er gewinnt. Das Beispiel Pirincci läuft darüber hinaus auf eine existenzielle Vernichtung hinaus. Talksshows, Feuilleton, der Mainstream eben hält die am Schreibtisch sich aufbretzelndes Pinscher in Ketten im Käfig. So geht Deutschland – für mich!

      In Deutschland will wohl jeder an seinem Knöpfchen der Macht bestimmen, welche Meinung „frei“ und welche zensiert werden muss.

  4. Klar hat Floydmasika recht, wenn er anmahnt:

    „S. Antwort in eigenem Gesprächsfaden. Schnöde Selbstbewerbung, die nicht auf den Artikel eingeht, könnte als Spam gelöscht werden und ist keine Antwort wert.“

    Allerdings geht meine Replik bewusst nicht auf den Artikel sondern auf den bedenkenswerten Beitrag von unserem Freund „Pfingstler343“ ein, der ja auf seinen Beitrag verlinkt:

    https://theosophie343.wordpress.com/

    Oder ist Kommunikation unter Kommentatoren unerwünscht?

    n0by, Sully-sur-Loire

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