Billy Six frei, Eltern danken Russland und AfD

Der Kriegsreporter Billy Six, der oft in der Jungen Freiheit schreibt, ist in Caracas freigelassen worden, nachdem er wegen Spionagevorwürfen 129 Tage in Isolationshaft gesessen hatte.
Billys Eltern danken dem europäischen Außenminister Sergei Lawrow, der sich für Billy einsetzte, nachdem AfD-Außenpolitiker Petr Bystron darum gebeten habe.
Sie erheben ferner Vorwürfe gegen Heiko Maas.

Ob Six noch unter einer Art Hausarrest steht, wie einige unter Berufung auf die venezolanische Nichtregierungsorganisation Espacio Publico berichten, oder schon in wenigen Tagen ausreisen wird, werden wir bald wissen.

Compact berichtet:

Nun darf sich Six offenbar frei bewegen. Nach Informationen von Espacio Público hat er aber die Auflage, sich alle 15 Tage bei den Behörden zu melden. Außerdem dürfe er seinen Fall nicht mit Journalisten diskutieren. Die Organisation forderte daher „volle Freiheit“ für den jungen Reporter. Die Eltern Ute und Edward Six hingegen scheinen andere Informationen zu haben. Sie sprechen von „Freispruch“ und hoffen auf baldige Rückkehr ihres Sohnes, frühestens Sonntag könne er wieder in Deutschland sein. Nun schlafe sich Billy erstmal in einem Hotel aus – nach vier Monaten habe er erstmals wieder duschen können. „Wir sind überglücklich“, freuen sich die Eltern. Sie hatten sich mit einer Solidaritätskampagne für ihren Sohn stark gemacht. [...] Zuvor war der umtriebige Kriegsberichterstatter auch schon in Syrien in Gefangenschaft geraten. Doch eine breite öffentliche Solidaritätswelle wie im Fall des in der Türkei inhaftierten Journalisten Deniz Yücel blieb beide Male aus. Das dürfte auch daran liegen, dass Six für rechtskonservative Zeitungen schreibt. Die AfD hatte der Bundesregierung vorgeworfen, sich nicht ausreichend für die Freilassung von Billy einzusetzen. Aus den Worten seiner Eltern klingt daher nicht nur Freude und Erleichterung, sondern auch scharfe Kritik: „Wir bedanken uns bei allen Unterstützern und Helfern, dass wir die Befreiung auch OHNE deutsche Regierung und sogar trotz intensiver Gegenarbeit der deutschen Botschaft in Caracas, des Auswärtigen Amtes und des Außenministers Heiko Maas freibekommen haben“, schreiben sie auf Facebook. Und weiter: „Die deutsche Regierung, insbesondere der Außenminister Heiko Maas, das Auswärtige Amt und die deutsche Botschaft in Caracas werden sich noch für die 119 Tage Isolationshaft von Billy Six zu verantworten haben!“ Stattdessen dankten die Eltern Russland für die Vermittlung: „Der #Dank für diese Entwicklung gebührt dem russischen Außenminister Sergej #Lawrow, der am vergangenen Donnerstag während eines schon länger geplanten Treffens mit der österreichischen Regierung in Wien auch seinen venezolanischen Amtskollegen Jorge #Arreaza empfing. Die Regierung von Venezuela kam dem Wunsch der Russen nach sofortiger Freilassung ohne weiteres nach.“ Und weiter: „Wir sind erschüttert darüber, dass unser Sohn erst auf Fürbitte eines Außenministers eines fremden Landes freigelassen wurde.“ Den Kontakt zu Lawrow habe der AfD-Bundestagsabgeordnete Petr Bystron hergestellt.

Dass Sergei Lawrow in Caracas auf geneigtere Ohren stößt als Heiko Maas, kann eigentlich niemanden überraschen. Maas versucht ja derzeit im Tross der USA, die venezolanische Regierung zu stürzen, und pflegt ferner beständig das Feindbild Russland. Damit waren alle Türen zugeschlagen und der Weg über Russland via AfD wahrscheinlich der einzige gangbare.
Aber die Eltern von Billy Six gehen noch weiter. Sie werfen Maas vor, gegen die Befreiung ihres Sohnes gearbeitet zu haben.
Petr Bystron berichtete immer wieder über seine Bemühungen, und auch er sieht beim Auswärtigen Amt „auffällige Zurückhaltung“.

Anhang

Mit einer wunderschöne 12-Minuten-Doku feiert Vesti heute das fünfjährige Jubiläum einer Befreiung:
Auch die Ukraine ist zur Hälfte von einer pro-russischen Stimmung erfasst, was durch die anti-russische Politik seiner Polit-Elite nur verstärkt wird. Der Kiewer Versuch, die orthodoxe Kirche zu spalten, wurde zum Fiasko.
In Syrien zeigt sich ein immer tieferer Abgrund von Verbrechen der pseudohumanitären Weißhelme. Der UNO liegt nun ein ausführlicher, mit Zeugenaussagen gespickter Bericht vor. Die von CIA, MI6 & Co gestützten gemäßigten Al-Qaeda-Dschihadisten raubten unter dem Deckmantel der Weißhelme den für die Kamera geretteten Zivilisten ihre inneren Organe, um verwundete Kämpfer retten zu können.
Auch allerlei britische Vorwürfe gegen Russland wegen dortiger angeblicher Giftgasangriffe fallen nach und nach auf die eigenen Geheimdienste zurück. Der Krug geht zum Brunnen, bis er bricht.
Die Polizei von Cambridge habe Tommy Robinson zu Recht vor seinen Kindern aus einem Restaurant heraus wegen potenzieller Sicherheitsgefährdung abgeführt und aus der Stadt vertrieben, meinte die Richterin. Robinson war vor Gericht erfolglos und bleibt auf Gerichtskosten von 38000 GBP sitzen. Er sieht das Gericht als Teil eines Unrechtssystems:
Zwei Aufrufe gegen Gendersprache setzen gerade die leitmedialen Wutantibürger in Rage. Die Unterzeichner bilden „einen ideellen Gesamtkartoffelauflauf“, behauptet TAZ-Kretschmar, und Spiegel-Stokowski pickt aus der Unterzeichnerliste lauter alte weiße Männer heraus, denen sie unterstellt, sie hätten „nur noch nicht genug Zeit gehabt, ein AfD-Beitrittsformular auszufüllen“. Wie Kretschmar darauf kommt, ausgerechnet die Unterzeichner der beiden Aufrufe wollten anderen Sprachvorschriften machen? Psychologen beiderlei Geschlechts nennen so etwas Projektion. Ob bei Stokowski, Kretschmar oder anderen: Nirgends gibt es wenigstens den Versuch, pro forma so etwas wie ein Argument gegen die beiden Appelle vorzubringen. Es geht bei der Gendersprachendebatte nicht nur um Macht. Sondern, etwas genauer, um Machtverlust.
Humanitäre Hetz- und Märchenmedien kämpfen jetzt besonders gegen PewDiePie. Journalisten jammern über den Verlust ihrer Arbeitsplätze, nachdem sie ihre Karriere damit verbrachten, Andersdenkende um ihre Arbeitsplätze zu bringen.




2 Kommentare zu „Billy Six frei, Eltern danken Russland und AfD“

  1. wenn „rechter“ Bystron mit „linkem“ Lawrow … dann erzeugt das einen schweren Kurzschluß und kognitive Dissonanz in Linx-Indoktrinierten. Ebenso wie ein gewisses Manifesto aus NZ.

    Gefällt mir

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.