Guaido an Schweiz: venezolanisches Staatsvermögen bitte auf mein Konto!

Die russischen Witzbolde Vovan und Lexus, auf die zuletzt Washington (Venezuela-Stratege Elliott Abrams) hereinfiel, haben wieder zugeschlagen.
Jetzt hat der vom Westen anerkannte venezolanische Möchtegern-Staatspräsident bei dem Schweizer Präsidenten Ueli Maurer die Übertragung des venezolanischen Staatsvermögens auf sein Privatkonto beantragt.

Hinter dem vermeintlichen Ueli Maurer steckten aber wieder die bekannten russischen Verkleidungskünstler.

Es spricht ferner einiges dafür, dass die von Juan Guaidó geführte Opposition beim plötzlichen Ausfall zahlreicher Heizkraft- und Elektrizitätswerke ihre Finger im Spiel hat.
Die Regierung von Caracas lässt alles mit einer Engelsgeduld geschehen und schützt auch die gegen sie gerichteten Demonstranten, um ja nicht den Diktatur-Vorwürfen Nahrung zu geben.

Sehr unterbelichtet ist in unseren Medien auch die Sicht der karibischen Staaten (Caricom) auf die venezolanische Krise, über die Vesti hier berichtet.

Auch in den Sitzungen des UNO-Sicherheitsrates unterstützen sich die karibischen Vertreter so wie hier berichtet Maduro als legitimen Präsidenten Venezuelas.

Anhang

Ost-Westliche Konvergenz bei Unterdrückung verbaler Rohheit in sozialen Medien

Die Deutsche Welle klagt an: ein Orang Utan, der seinen Lebensraum gegen Bulldozer verteidigt, hätte nach dem neuen russischen Gesetz mit 15 Tagen Haft zu rechnen.
In Russland wird gerade ein Gesetzentwurf von Andrei Klischas, Ludmilla Bokowa et al diskutiert, welcher für Beleidigung in unanständiger Form von Staat, Behörden, Gesellschaft und ihren Symbolen in Sozialen Medien die Möglichkeit von 15-tägigen Gefängnisstrafen oder entsprechender Geldstrafe vorsieht. Einige andere Delikte wie etwa Verführung Jugendlicher zum Selbstmord werden bereits verfolgt. Als Vorbild gilt fortschrittliche deutsche Gesetzgebung von Heiko Maas (NetzDG). Russlands Regierende machen sich wegen der strategischen Nutzbarkeit von Sozialen Medien für Farbrevolutionen, wie man sie in Georgien, Ukraine, arabischem Frühling und Venezuela bis hin zu Gelbwesten sieht, Sorgen. Hier zeigt sich inzwischen eine gewisse Konvergenz, seitdem auch der Westen wirtschaftlich schwächelt und eigene Verwundbarkeit erkennt. Man will sachliche Kritik an den Regierenden schützen aber allzu billige, verleumderische Stimmungsmache irgendwie unterdrücken. Zumindest stellt man es so dar. Vorreiter in der Beschränkung der Äußerungsfreiheit ist nicht unbedingt Russland. Axel Voss (CDU) denkt z.B. gerade über eine mögliche Abschaltung von Youtube durch die EU nach. Auch wenn man die Belastung von Facebook mit 50-Millionen-Risiken mit der punktgenauen 15-Tage-Sanktion vergleicht, steht Maas-Deutschland nicht unbedingt freiheitlicher als Klischas-Russland da.
Die USA haben gerade wieder eine Reihe antirussischer Sanktionsmechanismen beschlossen. Sie zielen vor allem auf russische Medien- und Informationsaktivitäten. Ein amerikanischer Journalist Ariel Cohen, offenbar ein emigrierter russischer Jude, klärt hier im russischen Fernsehstudio über die Maßnahmen auf. Er erwähnt dabei auch,dass das Pentagon den „Kampf gegen Korruption“ gezielt im Wettstreit mit „geostrategischen Konkurrenten“ einsetzt. Das schrieb ein Pentagon-Vertreter erst gerade in diesem Zusammenhang in der Washington Post.

Der oftmals wilde, rein spekulative Korruptionsvorwurf, der in klientelistischen Kulturen fast immer trifft, gehört obligatorisch zum Werkzeugkasten des westlich trainierten Farbenrevolutionärs.

Während Paris Moskau verdächtigt, hinter den Gelbwesten zu stecken, spekulieren russische Medien über Motivationen amerikanischer Geheimdienste, so etwas gerade in dem Moment zu fördern, wo Macron die „europäische Souveränität“ propagiert. Putin erlärte schon vor 3 Monaten im Hinblick auf die Gelbwesten, er wolle nicht, dass Moskau das nächste Paris werde.
Auch das Europäische Parlament hat gerade einer russlandfeindlichen Resolution zugestimmt. Sie enthält die üblichen Vorwürfe und Verschwörungstheorien hinsichtlich möglicher russischer Subversion der kommenden Parlamentwahlen. Wenn die Europäer nicht „pro-europäisch“ wählen, wird ähnlich wie neulich in den USA Russland schuld sein. Die Parlamentarier wollen auch die Lieferung russischen Gases via Deutschland (Nordstrom 2) verhindern.

Buntgemischtes

In Neuseeland hat wohl eine rechtsterroristische Gruppierung einen tödlichen Anschlag auf eine Moscheegemeinde verübt. Einige Leute geben sich gerne Gewaltfantasien hin, und manche schreiten zur Tat. In beiden Fällen handelt es sich um nützliche Idioten unserer Gegner.
Die libyische Küstenwache arbeitet derzeit so erfolgreich, dass die HumanitärschlepperInnen des Münchner Kardinals nicht zum Zuge kommen.
Auf dem evangelischen Kirchentag am 19-23. Juni in Dortmund gibt es einen feministischen Workshop, dessen Teilnehmer Vulven malen sollen. „Viva la Vulva“ ist ein bekannter feministischer Schlachtruf, und die Evangelische Kirche gehört zur feministischen Avantgarde.
Bayern will seine Kommunikationsnetze schnell auf den Stand von 5G bringen, aber es einige besorgte Bürger schätzen die Gesundheitsrisiken höher ein als die bayrische Regierung.
Kann es wirklich sein, dass Windräder einen nennenswerten Anteil am Bienensterben haben?





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