München & Pretoria: „Gemeinsam brüten wir ein Antirassismus-Monster aus“

Fachstelle für Dämonisierung an Jugendliche: „Gemeinsam brüten wir ein Antirassismus-Monster aus“

München steht vom 7.-21. März mal wieder ganz im Zeichen des Gegen-Rassismus. Die wehrhafte Demokratiefachfrau Miriam Heigl ruft zur solidarischen Teilnahme an den offenbar eher langweiligen Veranstaltungen auf, und Leitmedien trommeln mit. In ihrer Verzweiflung setzen sie jetzt auf die Kinder. In Schulen und Jugendzentren entfesselt Heigl eine Art Kindersturm. Den Höhepunkt bildet ein Straßenumzug am 16. März, in dem die Fachstelle den Kinder Appetit macht: „Gemeinsam brüten wir ein Antirassismus-Monster aus“. Dieses Ungeheur sei eigentlich ganz lieb, denn es erfülle das Jugendideal „Mach kaputt was dich kaputt macht“, erklärt die Fachstelle dazu. Das Monster frisst alles auf, was für „Rassismus“, „Ausgrenzung“, „Ausbeutung“ und „Unterdrückung“ stehe. Es tötet gewissermaßen das weiße Patriarchat, den Nationalstaat, das Abendland.

Fachstelle für Dämonisierung mobilisiert Multikulturelles Jugendzentrum Westend

Jahrelange globalhumanitaristische Mobilisierung von SchülerInnen zahlt sich derzeit aus. Leitmedial geförderte AktivistInnen wie Klima-Luisa und ihre noch infantileren Symbolfiguren bringen die Jugend auf konformistischen Kurs. Gemeinsam mit anti-rassistisch engagierten DemokratiepädagogInnen demonstrieren sie gegen ihre eigene Zukunft. Anti-Rassismus und Klima-Hysterie sind nur zwei Ausprägungen des gleichen globalhumanitären Gottesdienstes. Ein preisgekrönter Rassisten-Fachfotograf liefert Expertise darüber, wer als Zuhörer zuzulassen und wer von der Teilnahme auszuschließen ist. Das liebe bunte Antirassismus-Monster hat inzwischen schon die Münchner Stadtgesellschaft einschließlich CSU ebenso wie die Sicherheitsorgane, den Verfassungsschutz, das Verfassungsgericht und auch so ziemlich alle Bastionen der Bunten Republik aufgefressen, von EU und UNO ganz zu schweigen, ohne auf ernsthaften Widerstand zu stoßen. Auch deshalb verlaufen die Anti-Rassismus-Wochen wohl so langweilig und infantil.

Weit lebendiger und farbenfreudiger ist der Anti-Rassismus derweil in der Regenbognnation Südafrika.

Anti-Rassismus-Monster auch in Südafrika eigentlich ganz lieb

Die alten weißen Männer bekommen ihre eigene Medizin zu schmecken.
Lange Zeit beuteten sie wehrlose People of Colour aus, häuften Eigentum und Macht auf ihrem Rücken an und genossen weiße Privilegien.
90% des Landes gehörte weißen Farmern, über 90% der gutverdienenden Ingenieure waren Weiße und im Gefängnis saßen fast nur schwarze Straftäter.
Jetzt sorgt endlich eine sozialdemokratische Gleichstellungspolitik für universelle Emanzipation und Parität, und statt Dankbarkeit zeigen die ehemaligen Unterdrücker ihre alte Hate-Fratze:

Zugegebenermaßen zeigt dieses anti-rassistische Video auch ein paar hässliche Bilder, aber insgesamt ist das Anti-Rassismus-Monster ganz lieb.
Von einer rassistischen Entgleisung des amerikanischen Präsidenten abgesehen steht der Wertewesten hinter dem südafrikanischen Anti-Rassismus. Großbritannien billigt offiziell die südafrikanischen Landreformen, und Kanada hat Asylgesuche von Buren abgelehnt, weil sie rassistischer Propaganda vom „Weißengenozid“ in die Hände spielen.

Russland wird zum neuen Hort der völkischen Siedler

Südafrikanische völkische Siedler erhalten in Russland Zuflucht, was wiederum zeigt, wie schlimm Russland ist, zumal unter den Flüchtenden auch ein paar reaktionär-religiöse Russlanddeutsche sind, die den in Deutschland immer penetranter herrschenden Anti-Rassismus nicht ertragen.

Russische Medien schreiben im Zusammenhang mit der südafrikanischen Gleichstellungspolitik sogar unverhohlen von „Weißem Genozid“.

Die RT-Chefin präsentiert ihr subversives Medium sogar als Refugium vor dem „liberalen Faschismus“ des Westens:

Ex-KGB-Agent W. Putin verstehe es sogar, listige Katzen als Agenten einzusetzen, um seiner menschenverachtenden Politik ein menschliches Antlitz zu verpassen, warnt die Korrespondentin der Washington Post, die sich zunächst von der schnurrenden Katze an der Krim-Brücke verführen ließ, um dann gerade noch die Kurve zu kriegen:

Angesichts des Hybriden Krieges, den Russland gegen die Westliche Wertegemeinschaft führen soll, hat der US-Kongress soeben beschlossen, Europa mit 600 Millionen Dollar beim Kampf gegen russische Subversion zu unterstützen. Wer die amerikanische Hilfe verweigert, dem drohen amerikanische Sanktionen. Der US-Kongress handelt hier auf der gleichen Linie wie die EU, deren Parlament eine Resolution ähnlichen Inhalts verabschiedete und deren Hoffnungsträger Macroleon eine Agentur mit gleicher Mission fordert. Euronien soll sich auf eine anti-rassistische Staatsideologie stützen, wobei die alten slawischen Männer das innere Feindbild von außen her potenzieren und somit dem Wertewesten seinen Hybriden Anti-Krieg ermöglicht.

Natürlicher Zivilisationsniedergang ist aufhaltbar

Paul Joseph Watson fasst recht gut den Zustand des Westens zusammen.

Der Fatalismus am Ende erscheint etwas überzogen. Die Grundtendenz ist vielleicht, wie Zivilisationswissenschaftler immer wieder feststellen, unumkehrbar, aber es kann immer wieder mal eine relativ gute Zeit geben.

Russland hat selber genau diese Erfahrung gemacht, als seine transzendental-kollektivistischen Werte um 1980-2000 völlig zusammenbrachen und es sich dann, nach westlicher Schocktherapie, wieder auf den besseren Teil davon besann.

Das Verdienst liegt nicht nur bei einem starken Präsidenten sondern auch bei einer Elite und einem Volk, die wissen, was sie an ihm haben.
Wir sind hingegen nach wie vor ganz auf die Frage fixiert, wie man starke Präsidenten verhindern kann, und wir ertragen es insbesondere nicht, wenn ein geopolitischer Konkurrent einen hat.
Wir glauben, im Rechtsstaat das Patentrezept gefunden zu haben, aber gerade dieser auf immer extensivere „Menschenrechte“ gegründete „Rechtsstaat“ tötet derzeit das Volk und mit ihm die Demokratie und Staatlichkeit schlechthin.
Inwieweit wir unsere Schocktherapie überleben werden, ist ungewiss. Nach einem verlorenen Krieg kann man sich wieder aufbauen, aber bei einer ausgetauschten Bevölkerung ist das viel schwieriger. In wie weit wir noch einmal die Kurve zu einer wenigstens zeitweiligen geistig-moralisch-juristischen Wende finden, ist höchst ungewiss, aber das liegt weniger an Naturgesetzen des Zivilisationsverfalls als an menschengemachtem Humanitärunrecht, welches wir ändern oder zumindest kritisieren können. Hier die Agenda richtig zu definieren ist das mindeste, was wir stets tun sollten.

Anhang

Auch die Brauerei Paulaner gehört zu Miriam Heigls Partner-Konzern Anheuser Busch InBev und somit zu den wehrhaften DemokratInnen und Anti-RassistInnen. Sie hat die AfD vom Nockherberg-Fest ausgeschlossen.
Schon seit dem französischen Revolutionär St. Juste bestand kein Zweifel daran, dass die „Feinde der Freiheit“ von der Revolution nichts Gutes zu erwarten haben. Dem anschließenden egalitären Terror fielen Hunderttausende zum Opfer. Die „wehrhafte Demokratie“ erweist sich als ein Vorwand, Konformismus und Ausgrenzung auf bis dahin unbekannte neue Höhen zu treiben. Man kann es auch „liberalen Faschismus“ nennen, wobei die Bezeichnung „humanitärer Autoritarismus“ oder „autoritärer Humanitärstaat“ im Falle der BRD und EU eher den Kern trifft.

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