FDP-Lindner beim Staatsfunk ganz grün: Deutschland kann nix

Der FDP-Chef Christian Lindner kann sich nicht vorstellen, daß Deutschland als demokratischer Staat eigenverantwortlich mit anderen Ländern wirtschaftlich verhandelt, z.B. über Freihandel. Zuviel Demokratie geht also für Herrn Lindner gar nicht. Wörtlich sagte Christian Lindner bei Anne Will (Minute 52) an die Adresse der AFD:

Ich stell mir die Frage, ich stell mir die Frage, wie dann ein AFD-Wirtschaftsminister in Peking mit der kommunistischen Partei verhandelt über Freihandel. Halten Sie es ernsthaft für realistisch, daß wir 82 Millionen Deutsche gegenüber dann über eine Milliarde Chinesen, selbst wenn die AFD die absolute Mehrheit hat, unsere wirtschaftlichen Interessen alleine vertreten können? So naiv können doch nicht einmal sie sein“.

Ja wie kann man nur so naiv sein, und daran glauben, daß einer der stärksten Volkswirtschaften der Welt etwas selbst kann. Das ist ja schon gefährlich Anti-Bunt, wenn nicht schon eindeutig naiv-rechtsextrem. Anschließend natürlich tosender Applaus im Staatsfunk für Lindner, und der EVP -Spitzenkandidat Weber und CSU-Politiker Weber pflichtet bei, daß dies

die Realität

sei. In den Augen der Buntpolitiker kann Deutschland also nichts. Weder Handelsbeziehungen aufbauen, geschweige denn mit anderen Ländern Verträge für uns Bürgerinnen und Bürger aushandeln.  Das kann die große Schweiz, aber doch nicht das kleine Merkelische Buntland. Das wäre  zuviel Selbstständigkeit, Staatlichkeit und Demokratie für die Unterstützer der EU-Autokratie.

Die Antwort an die pro EUDSSRler kann hier somit klar lauten: Warum denn nicht? Warum soll Deutschland nicht selbstbewußt mit „Made in Germany“ auftreten können? Volkswirtschaften aller Größen haben schon immer Verträge und Handelsbeziehungen miteinander ausverhandelt. Sorgen machen muss man sich daher  um den Lindner- Äpfel-mit-Birnen-Vergleich machen.  Bei wirtschaftlichen Verhandlungen kommt es nicht auf die Anzahl der Menschen an, die in einem Land leben ( wie Lindner suggeriert), sondern auf die wirtschaftliche Stärke und Bedeutung des jeweiligen Landes. Das haben die Bunten übrigens bereits selbst zugegeben, denn In GB leben ja noch weniger Menschen als in Deutschland, und trotzdem brauchen Europas Volkswirtschaften – ja selbst maßgebliche Teile der Welt-   die britische Volkswirtschaft weiterhin.

In Sachen Bedeutung und Wirtschaftskraft  stellt die EU ja eindeutig ein Klotz am Bein für uns Deutsche dar, denn durch die Haftungsrisiken für andere EU Länder  hat sich Deutschlands Kreditwürdigkeit verschlechtert. Bricht die Schuldenkrise in einem EU-Land aus, wieder aus, hängt dann Deutschland über den EU-Haftungsschirm genauso in der Titanic wie Italien, Spanien oder Griechenland. Oder mit anderen Worten: Einer reißt dann alle anderen in den Abgrund. Oder machen wir doch einen  Vergleich für Herrn Lindner:

Ich stell mir die Frage, ich stell mir die Frage, wie dann ein Brüssler EU-Wirtschaftsminister von der „FDP“ mit den afrikanischen Ländern – Länder in denen ganz viel Menschen leben –  darüber verhandelt, wie man ein  Anspruchs- und EU-Versorgungssystem aus humanitärer Verpflichtung für die Menschen dort begrenzen kann. Glauben Sie ernsthaft sie können dies, wenn sie die EU-Menschenrechte und deren Humanitärkanon weiterhin über die nationalen Demokratien und deren Bürgerrechte stellen?

Deshalb kann die Antwort bei der EU-Wahl nur lauten: JA zur Stärkung unserer Heimat und unseres Nationalstaates.

 

 

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