Manfred Weber vermerkelt die CSU

Der politische Aschermittwoch lockte zu den Zeiten von Franz Josef Strauß Scharen an Unterstützern, früher in die Bierzelte, und als diese aus allen Nähten platzten in die Passauer Nibelungenhalle.

Franz Josef Strauß lebt weiter in unserer Erinnerung, die Nibelungenhalle gibt es nicht mehr.

Manfred Webers Versuch, in die Fußstapfen von Strauß zu treten, ist in Anbetracht seiner heutigen Rede beim Politischen Aschermittwoch gründlich mißlungen.

Manfred Weber erinnert an Angela Merkel. Im Grunde genommen schlüpft er in die Rolle der männlichen Version der ewigen Kanzlerin. Seine Reden sind anämisch, langatmig, einschläfernd. Weber verliert sich in Worthülsen und Sackgassen. Beschwört eine große europäische Vergangenheit mit De Gaulle, de Gasperi und Adenauer. Ein Déjà-vu Erlebnis.

Weber vermerkelt die CSU

Daß Weber gerade mal wenige Sätze zu Wege bringen kann, ohne nicht wieder in sein unvermeidliches „Liebe Freunde“ …. „Liebe Parteifreunde“ abzudriften, trotzt dem Publikum eine Eselsgeduld ab. Weber steht nicht für Esprit, sondern für Langeweile. Da kann auch ein Söder keine Kastanien mehr aus dem Feuer holen. Söders Parteifreund aus dem EU-Luxusliner lähmt den willigsten Zuhörer stärker als Starkbier oder Curare. Politischer Aschermittwoch war bisher kein Synonym für Mißhandlung und Einäscherung der Rhetorik.

Denk ich an Gerd Müller (CSU) oder Manfred Weber (CSU) in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht. In der CSU wuchern die Epigonen. Die Champions werden dagegen immer rarer.

Alle Auftritte und Reden von Manfred Weber sind ein Indiz mehr dafür, daß der Niederbayer bestenfalls als Epigone von Franz Josef Strauß in die Annalen eingehen wird. Gerade Franz Josef Strauß wäre ein CSU-Apparatschik wie Weber zwider gewesen, sagte der frühere CSU-Chef doch „Everybodys darling is everybodys Depp“.

Manfred Weber verkörpert nahezu vollendet den „Everybodys darling“, der sich in bester opportunistischer Manier nach oben buckelt.

Europa braucht in diesen Jahren jedoch dringendst Bravehearts wie Viktor Orban oder Matteo Salvini und keinen sterilen und stromlinienförmigen Nachfolger einer Politiker-Marke wie Jean-Claude Juncker, der Europa zusammen mit Merkel in eine prekäre Lage manövriert hat. Daß sich von Juncker trotz seiner zahlreichen kompromittierenden Aussagen und Vorstellungen keiner der Politiker der sogenannten Wertegemeinschaft distanziert, fällt auf die Merkels und Macrons zurück.

Noch ist Manfred Weber nicht der Juncker Nachfolger. Daß Weber aber am Leichentuch Europas weben wird, lässt sich erahnen. Man muß befürchten, daß Weber Europa als Junckers Kronprinz einen Bärendienst erweisen wird.

Anhang

Weber hat gerade Orbán ein Ultimatum gestellt. Er solle sich für sein Soros-Juncker-Plakat entschuldigen und die Soros-Universität nach Budapest zurückholen. Nur dann dürfe Fidesz in der EVP bleiben.
In München haben CSU-Juroren einen Publizistik-Preis an den Fotospitzel Robert Andreasch (auch als Tobias Bezler oder IM Muräne bekannt) verliehen. Zwischen Buntstasi und CSU passt kein Blatt mehr. Die CSU positioniert sich als Blockflöte von Buntfronts Gnaden. Seit der leitmedialen Niederschlagung von Seehofers letztem Aufstand ist die CSU wohl endgültig demoralisiert.
Stephan Mayer, CSU-Staatssekretär bei Horst Seehofer, setzt sich für die Einschleppung afrikanischer Migranten von Libyen und ihre Umverteilung über ganz Europa ein. Auch hier ist die CSU auf Kollisionskurs zu Matteo Salvini und Orbán Viktor gegangen.
Im Europäischen Parlament stimmte die Weber-CSU einer Resolution zu, die mehr Völkerwanderung und Umverteilung auf ganz Europa fordert. Insbesondere sollen diejenigen zu uns kommen dürfen, die hier schon Verwandte haben.
CDU-Politiker Ralph Brinkhaus träumt von einem muslimischen Bundeskanzler. Die höchsten Staatsämter dienen den benachteiligten Bevölkerungsgruppen dazu, sich „vertreten“ zu fühlen. Die Egalitärbigotterie hat längst auch von der CDU Besitz ergriffen. CDU-Kopftuch-Feministin Cemile Giousouf stünde als Kanzlerkandidatin bereit.




3 Kommentare zu „Manfred Weber vermerkelt die CSU“

  1. für Manfred Weber gilt : Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken; das gilt ebenso für Frau Merkel.

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  2. Aber auch die AfD könnte sich mal ein wenig beeilen…
    Erzählt wird viel : Strategie, Taktik auch Schach vermiss ich doch sehr.
    Bayern ist nicht mehr lange frei….

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