Immobilienkauf: Dank SPD wird es jetzt billiger

Man kennt sie doch die Werbung. 19% Mehrwertsteuer geschenkt. Heute übernimmt der „Verkäufer“ die Mehrwertsteuer also, der Kunde zahlt sie nicht. Zumindest wollen Marketingstrategen einem das weiß machen. Dabei sollte fast jedem klar sein. Was man als „Rabatt“ bekommt, wird vorher wieder draufgeschlagen. Und am Ende zahlt natürlich der Kunde dennoch die Mehrwertsteuer – auch wenn der Verkäufer sie für den Kunden an das Finanzamt abführt.

Genauso verhält es sich also auch beim Immoblienkauf. Der Verkäufer will einen Nettobetrag X für seine Immobilie erwirtschaften. Dies verlangt er vom Käufer/Kunden, der zusätzlich dann noch in der Regel die Makler – Notarkosten und die Steuern zu tragen hat. Der SPD passt das nicht. Maklergebühren sollen künftig die Verkäufer zahlen, wenn sie ihn bestellen. Damit hätte der Käufer also dann angeblich viel Geld „gespart“, meint wohl die Qualitätspresse.

So suggeriert T-Online:

In fast zwei von drei Fällen seien Makler beteiligt – mit einer Provision von bis zu 7,14 Prozent der Kaufsumme. Bei einer 400.000 Euro teuren Immobilie mache dies schon knapp 30.000 Euro aus.

Soll wohl heißen, dank SPD spart sich in dem Fall der Käufer also knapp 30.000 Euro.  Ja nee ist klar, als ob der Verkäufer dann nicht einfach die 30.000 Euro mehr auf den Kaufpreis draufschlagen würde. Für wie dumm hält die SPD ihre Anhänger also eigentlich?

 

3 Kommentare zu „Immobilienkauf: Dank SPD wird es jetzt billiger“

  1. Die SPD scheint wohl immer noch zu glauben, daß sie mit dem Slogan „Wir tun euch etwas Gutes und drücken die Preise!“ im Fahrwasser all der Geiz-Ist-Geil-Kampagnen bei ihrer Klientel – oder welche sie dafür hält – Wahlpünktchen einheimsen kann.
    Ja, es wird teurer! Aber natürlich tun sich die Genossen dabei etwas Gutes!
    War bisher die Provision ein separater Posten, so kommt er nun in den Kaufpreis. Folge: Auf die Summe der Provision wird nun zusätzliche die Grunderwerbssteuer fällig.
    Wenn da nicht die Korken bei den Sozen knallen …

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  2. Viel wichtiger wäre, die absurd hohe und vor wenigen Jahren von den Ländern auf ein aberwitziges Maß getriebene ‚Grunderwerbssteuer‘ (In NRW = 6,5 % !) endlich abzuschaffen – Grunderwerbssteuer Wofür? – Förderung der Mobilität etwa?

    – Aber da will Glubschauge Barleier nicht ran ….

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