Impressionen aus dem Spukschloß. Grüne Metamorphosen. Vom Moralisten zum Lobbyisten.

„Sie tranken heimlich Wein und predigten öffentlich Wasser“. Kaum eine Redewendung charakterisiert die notorische Doppelmoral der Grünen besser als der Vers aus Heinrich Heines „Deutschland – ein Wintermärchen“ (1844).

Den Grünen ist es gelungen, das für seine Biergärten und seine urbayerischen Idiome weltweit bekannte München in eine Hochburg des schlechten Gewissen zu verwandeln. Nicht anders ist es zu erklären, daß rund 40% der Münchner oder Zuagroaßten in der Wahlkabine ihr Kreuz bei einer Partei machen, die einen religiös verbrämten Kreuzzug gegen angeblich böse Mächte führt und daher eher an eine bekloppte Sekte als an eine rationelle Partei erinnert.

Wer sich selbst für ein Charakterschwein hält, weil er die Ozeane vermüllt, die Luft verpestet und seinen Nachkommen mit Schrott aus Smartphones, Batterien,  SUVs und Fahrradhelmen eine schwere Hypothek hinterlässt, flüchtet sich in moralischen Ablaßhandel und Wiedergutmachung. Die Grünen haben München zu einem Zentrum des Ablaßhandels herunter gewirtschaftet.

Sünder fühlen sich besser, wenn sie sich nach außen mit den hehren Prinzipien einer Partei schmücken, die vorgibt, moralisch überlegen zu sein. Die Grünen haben es verstanden, sich als Schutzpatrone gegen das Waldsterben, Bienensterben, Ozonloch, Rinderwahnsinn, Verbrennungsmotoren, Flächenfraß, Ausländerhaß, institutionellen und strukturellen Rassismus, Diskriminierung und Homophobie zu profilieren.

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Grünen Plakate

Ein so unseriöses wie kitschiges Narrativ.  De facto waren die angeblich so friedliebenden GRÜNEN der Motor für den ersten Krieg Deutschlands seit 1945 im völkerrechtswidrigen Überfall 1999 auf Jugoslawien. Daß wir Atomstrom aus den Nachbarländern importieren müssen und Kinderarbeit in Afrika zu neuen Höhenflügen verhelfen, und die Umwelt durch Batterien noch stärker kontaminieren, gehört zu den typischen Lebenslügen der GRÜNEN.

Merkels Gäste
Sie sind es sogar gewohnt, daß wir noch ihren Müll wegräumen, Toiletten reinigen, Gefängnisse reinigen

Durch eine von den GRÜNEN geförderte hemmungslose Zuwanderung werden gerade Flächenfraß, Nachverdichtung, Wohnsilos, Betonwüsten, Vermüllung, Versorgungsengpässe, Asphaltierung, Verkehrsinfarkte, Lichtverschmutzung, Hochschnellen des CO2-Abdrucks, Artenschwund erst richtig Fahrt aufnehmen.

GRÜNE fordern einerseits Fahrverbote oder Nachtflug-Verbote und riskieren anderseits durch demographische Experimente nicht nur den irreversiblen Verlust des sozialen Friedens im Lande, sondern auch die Vermüllung und Zerstörung der Umwelt in unserer angestammten Heimat.

Dekompensation von zusätzlich bereitgestellten kommunalen Müll-Sammelplätzen
Foto: T.Riest

Im vorangegangenen Beitrag berichtete „Bayern ist frei“ über die bizarren und widersprüchlichen Gepflogenheiten grüner Mandatsträger.

Cem Özdemir
screenshot Twitter

Maikäfer flieg, die GRÜNEN sind im Krieg. Teutonenland ist abgebrannt.

Am 31. März 2016 und am 20. Februar 2019 meldete der „Münchner Merkur“ im Lokalteil „Grüne fliegen im Schnitt am häufigsten“. Zwei Seiten weiter steht „Neubau-Pläne machen Nachbarn Angst“. Nach der Nachverdichtung am Münchner Olympia-Einkaufszentrum sollen nun auch die Parkplätze am Siemens-Campus in Neuperlach weichen und in Wohn-Silos verwandelt werden. Weil die GRÜNEN die ganze Welt retten wollen, platzt München aus allen Nähten.

München
Berufsverkehr

Künasts früherer Staatssekretär wird Glyphosat-Lobbyist

Renate Künast (GRÜNE)
Foto: Wikipedia

13 Jahre lang saß Matthias Berninger (*1971) für die GRÜNEN im Bundestag. Der Zögling von Joschka Fischer scheint auf dem besten Weg zu sein, dem Vorarbeiter der Putzkolonne und Meister des Bullenklatschens und Steinewerfens auf die Veranda der Satten und Reichen zu folgen. In der rotgrünen Regierung unter Gerhard Schröder (SPD) amtierte Berninger bis 2005 als Staatssekretär im von Renate Künast (GRÜNE) geführten Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft.

Matthias Berninger (GRÜNE)
vom Künast-Ministranten zum Konzern-Manager
(c) Wikipedia

Am 27.9.2005 kandidierte Berninger, Mitglied der „Pizza-Connection“, für den Posten des parlamentarischen Geschäftsführers, unterlag jedoch gegen seinen Partei-Kollegen Volker Beck mit 17 zu 34 Stimmen. Während sich Volker Beck in den folgenden Jahren durch sonderbare Reden, Drogen und Plädoyers für sexuelle Abartigkeiten wie Inzest ins Zeug legte, beendete Berninger 2007 seine politische Karriere.

Seit 2007 arbeitete Berninger für den US-Konzern „Mars Incorporated“. Im Januar 2019 wechselte der gebürtige Kasseler, der offenbar immer noch Parteimitglied bei den GRÜNEN ist, zum BAYER-Konzern in Washington, D.C. (USA). Dort hat er den Auftrag, die fast 10.000 Klagen gegen Glyphosat, die dem BAYER-Konzern finanzielle Verluste zufügen könnten, abzuschmettern.

Die Moral von der Geschicht:

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Simone Peter von der Moralistin zur Lobbyistin

Wasser predigen und Wein trinken.

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Grüne: erst Bio, dann Bimbes Joschka Fischer, Rezzo Schlauch, Gunda Röstel, Simone Peter, Christine Scheel, Matthias Berninger, …..

Grüne stehen für Doppelmoral und Unglaubwürdigkeit

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Von der Moral-Keule zum Konzern Christine Scheel

Leserkommentare aus „Freie Welt“ und „Science Skeptical Blog“

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Die GRÜNEN hatten den Wählern einst weis gemacht, sie seien eine für den Frieden eintretende Partei. Kaum an der Macht, waren die GRÜNEN 1999 der Motor für den völkerrechtswidrigen Kriegseintritt gegen Jugoslawien.

Grüne Moralapostel beschließen während ihrer Regierungszeit die Rodung des Hambacher Forsts um danach scheinheilig einen Kampf gegen die Kohle zu führen.

Grüne Klimakrieger führen einen Kreuzzug gegen CO2 und sind als Vielflieger Spitzenreiter in den Statistiken.

Grüne wie Joschka Fischer oder Matthias Berninger seifen ihre Wähler als vermeintliche Säulenheilige der Moral ein, um sich nach fetten Diäten von Konzernen fettes Brot streichen zu lassen und Kohle zu scheffeln.

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Grüne Vielflieger und Klimakrieger

Querverbindungen:

https://www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/stadtrat-muenchen-sti639026/reisestatistik-muenchner-stadtverwaltung-gruenen-fliegen-haeufigsten-6265766.html

http://www.science-skeptical.de/blog/gruene-fliegen-am-haeufigsten/0017532/

https://bayernistfrei.com/2019/02/24/gruene-fliegen/?fbclid=IwAR2qegWUO-zFhTAffzFB5hOoxm-BsX96iXslms9BSid7xV0EdlYPZ9KVygw

https://bayernistfrei.com/2018/11/04/ist-muenchen-noch-die-hauptstadt-bayerns/

https://www.freiewelt.net/nachricht/kuenasts-ehemaliger-staatssekretaer-wird-glyphosat-lobbyist-10076610/

https://www.stern.de/politik/deutschland/matthias-berninger–ehemaliger-gruener-ist-nun-cheflobbyist-bei-bayer-8521180.html

https://www.gettyimages.de/detail/nachrichtenfoto/claudia-roth-j%C3%BCrgen-trittin-und-renate-k%C3%BCnast-beim-nachrichtenfoto/171910542

3 Kommentare zu „Impressionen aus dem Spukschloß. Grüne Metamorphosen. Vom Moralisten zum Lobbyisten.“

  1. Der oppulente Beitrag zeigt die Wunde, welche unter einem Schwall von Worten, Schriften, in Versammlungen, Tagungen und Treffen der Öffentlichkeit verschleiert und verdeckt werden soll: Macht und Geld reißen diese Wunde in Umwelt, in die Natur, in den Frieden. Statt die Wunden, wie dieser Beitrag versucht, offen zu zeigen, an Luft und Licht heilen zu lassen, verdecken und verdrehen Lug und Trug Fakten so, dass gemeine Buntblödel sich wohlig und wärmend miteinander vernetzen.

    In seltsamsten Auswüchsen wie dem ARD-Framing Papier für 120.000 Euro GEZ-Gelder oder der Bertelsmannstiftung, wie in der als Klima-Ikone instrumentalisierten Greta, weben Geld und Macht an einem Lügenäther, der die Augen der Menschen vernebelt. Dass sich Nutznießer der kranken Misere an und durch das Elend bereichern, mit daraus resultierender Macht und abgegriffenen Geldern weiter und wieder an einem undurchdringlichen Gespinst von Lügen, Verdrehungen und irrsinnigen Theorien weben, weisen unzählige Veröffentlichungen aus – allerdings zumeist nur in alternativen Kanälen.

    Selbst der altlinke SPD-Wahlkämpfer für Willy Brandt in den Nachdenkseiten Albrecht Müller greift immer wieder in die Diskussion ein, gründet bundesweit Arbeitskreise, verortet sich aber nach wie vor SPD „links“. Dass aus ihren Jahre langen Netzen Männer wie Maaßen, Sarrazin oder Müller nicht ausbrechen, um wie Prof. Rainer Rothfuß von der CSU zu AfD zu wechseln, ist aus dem Beharrungs- und Haltevermögen dieser Netze erklärlich.

    Neben dem moralistischen, global-humanitären Ansatz grüner Buntblödeln arbeiten mächtige Thinktanks daran, die Lügenmaschinerie auf vollen Touren arbeiten zu lassen. So die NDS mit Autor Berger zur Bertelsmannstiftung:

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=49304

    Hierzu veröffentlichen die NDS einen Leserbrief, welcher den Bezug zwischen Macht, Geld und letzlich der Ohnmacht des Widerstands beschreibt. Solange hier m.E. keine Querfront aus linken und rechten Kräften gemeinsam gegen die Macht- und Geldstrukturen sich findet, schaffen sich egomanische Einzelkämpfer bestenfalls wie Pirincci ein Publikum, das ihnen Geld spendet. Ansonsten verhallen Worte wie Schriften im Widerstand gegen die sich vom Lügenäther zum Lügenwahnsinn verdichtende Macht von Geld und Gier wie Schall und Rauch.

    Als Zitat von den NDS:

    Leserbriefe zu: Man mische drei Denkfehler, rühre kräftig und heraus kommt ein jährlicher Zuwanderungsbedarf von mehr als einer Viertelmillion

    2. Leserbrief

    Sehr geehrter Herr Berger,

    vielen Dank für ihren wieder einmal fundamentalen Einspruch gegen den herrschenden neoliberal-euphemistischen Neusprech vom „Arbeitskräftemangel“. Ganz wichtig finde ich in dem Zusammenhang auch ihren Hinweis am Ende, wie sehr wir alle inzwischen durch die kapitalistische Gehirnwäsche indoktriniert sind.
    Es erinnert z.T. frappant an die Hexenjagden des späten Mittelalters, als die religiöse Indoktrination die Menschen in Massen dazu brachte, Frauen zu verbrennen, im kollektiven Wahn, es handele sich um Gefährtinnen des Teufels. Und auch damals wurde dieses Brainwashing ja gezielt im Interesse einer herrschenden Klientel eingesetzt.

    Ich glaube die letztlich entscheidende Frage ist und bleibt daher mehr denn je die Verteilungsfrage: die „Arbeitgeber“ werden ihre Interessen weiterhin brutal verfolgen; sie werden versuchen, den Druck auf die Löhne so lange es geht durch Migration zu erhöhen, gleichzeitig werden sie vehement an Techniken forschen, die immer mehr menschliche Arbeitskraft ersetzbar machen. Und sie werden je nach Situation, billige, per Gesetz zur Arbeit genötigte, Menschen aus dem In- und Ausland einsetzen, oder aber Roboter und KI, sobald diese noch günstiger sind, als die niedrigsten, erpressbaren Arbeitskosten.

    Die Zusatzprofite aus diesem Prozess verbleiben ausschließlich in den Taschen der Kapitalisten, da sie diese ja auch stets kreativ dem staatlichen Zugriff durch Steuern entziehen. Vielen Menschen wird als letzte Zuflucht noch der Gang in die totale Selbstausbeutung als Schein- und Kleinstselbständige bleiben, völlig ohne soziale Absicherung.

    Einen Ausweg aus dieser Katastrophe weist Professor Bontrup in seinem Vortrag “Lebendige Arbeit und Kapital – über die Abhängigkeit beider Faktoren“ auf. Die Mitbestimmung der Arbeitnehmer muss endlich der des Kapitals gleichgestellt, ja eigentlich sogar über sie gestellt werden. Die arbeitenden Menschen müssen selbst über die Verteilung des von ihnen erwirtschafteten Wohlstands entscheiden. Der Anteil der Manager und Kapitalgeber muss auf ein angemessenes Maß reduziert werden.
    Wenn sich dann Produktivitätsgewinne durch den Einsatz von Maschinen und KI ergeben, gelangen endlich alle in den Genuss der von Rifkin (und ja auch schon von Keynes in den 20ern) prognostizierten Welt, in der die Roboter den Großteil der Arbeit übernehmen – nämlich über Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich!

    Jetzt ist es „nur noch“ ihre Aufgabe als Publizist, die Menschen davon zu überzeugen und sie im Widerstand und im Kampf um ihre Rechte zu unterstützen, bis diese Ziele erreicht sind.

    Mit freundlichem Gruß aus Taufkirchen

    Martin Sutor

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    1. Der opulente Beitrag für Gottes Lohn hat mir die Ruhe am arbeitsfreien Sonntag verhagelt. Danke für Deine immer sehr wertvollen ergänzenden Gedanken und Verlinkungen!

      Da die GRÜNEN in Radio, TV, Zeitungen und sogar in U-Bahn-Stationen in ihrem omnipräsenten Besserwissertum und penetranten Bekehrungen selbst die Zeugen Jehovas weit in den Schatten stellen, seh ich meinen Blog als Beitrag zum Zwecke der Notwehr gegen grüne Umtriebe.

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