Facebook löscht auf Wink von NATO massiv russlandfreundliche Seiten

Auf Zuruf einer NATO-Agentur, des German Marshall Fund, die CNN als Mundstück verwendete, hat Facebook eine Reihe von beliebten Seiten gelöscht, denen zur Last gelegt wird, dass sie, was nie ein Geheimnis war, Gelder aus Russland bekommen. Eine Propagandanachricht über die angeblichen Vergehen dieser Seiten wurde zuerst über T-Online verbreitet. An dem Vorgehen zeigt sich, dass die Interessen der Facebook-Nutzer für den Konzern Facebook so gut wie keine Rolle spielen, wenn es darum geht, den maßgeblichen Mächten zu folgen. Erklärungen gibt es so gut wie gar nicht. Der Westen folgt in ukrainischen Fußstapfen. Sein freiheitlicher Anspruch ist zu einem Witz geworden.

T-Online hat die ursprüngliche Nachricht jetzt aktualisiert.
Erst neulich löschte Facebook Seiten von Sputniknews.
Die Millionen Benutzer und Millionen Arbeitsstunden werden von Facebook weggeknipst wie Fliegen. Eine Erkärung gibt es nicht. So ist eben das Geschäftsmodell.
Der „German Marshall Fund“ betreibt auf Kosten deutscher Steuerzahler eine Art antirussische Antifa.

In der aktuellen denunziatorischen Leitkultur verschwimmt der Kampf gegen den inneren mit dem gegen den äußeren Feind des Wertewestens. Von diesem Kampf nähren sich immer mehr Steuer- und Soros-Geld-SäuferInnen, wie etwa auch das Londoner Denunziantenstadl der Undercover-Wissenschafterin und ARD-Heldin Julia Ebner, das seine Schlacht um Bayern ebenfalls gegen Russland zu führen versucht.
Soros György setzte neulich in Davos den Schwerpunkt der neuen Kampagne, als er China den Kalten Krieg erklärte. Peter Altmaier dankte ihm auf der Stelle für seinen „unermüdlichen Einsatz für die Werte des Westens“. Während der Wirtschaftsnationalist Donald Trump von China lediglich Geld für die USA heraushandeln oder Schutzzölle errichten wollte, finden sich sofort andere ein, die daraus einen Breites Bündnis für einen globalhumanitären Weltanschauungskrieg spinnen, der keine Gefangene macht.
Als Zielpublikum der willigen Denkfabriken werden Experten gekauft und Schulkinder ins Visier genommen.
Die Ukraine radikalisiert sich im Rahmen der Präsidentschaftskampagne immer weiter. Vertreter ukrainischer Volkskultur und russisch-orthodoxer Religiosität werden wegen der faktischen Verbindungen ihrer Taditionen zu Russland zu Staatsfeinden der Ukraine erklärt.
Petr Poroschenko bekam auf der Münchner Sicherheitskonferenz entschlossene Wahlkampfhilfe von seinen wertewestlichen BundesgenossInnnen, deren zentraler Wert derzeit die Spaltung der eigenen Leute in Freund und Feind zu sein scheint, wobei Russland die gegenteilige Position eingenommen hat:

Anhang

China, Feindbild der DatenschützerInnen

Im Zentrum einer Angstkampagne, die China als ideologischen Feind aufbaut, steht neben anderen Nachrichten die vom Sozialkreditsystem, einer Art von der Polizei geführten Schufa, die nicht nur Kaufleute sondern auch normale Bürger dazu motivieren soll, ihre Rechnungen zu zahlen und sich nichts zuschulden kommen zu lassen. Es erzeugt auch deshalb so viel Angst, weil es eben gar nicht rein chinesisch ist sondern sehr wohl auch bei uns Schule machen könnte. Dies auch deshalb, weil die normale „rechtsstaatliche“ Justiz sehr schwerfällig ist und wenig dazu tut, Leute auf einen guten Pfad zu führen (zu resozialisieren). Besonders Kapuzenpulliträger und bunte MenschenrechtlerInnen, deren Steckenpferd stets die Erfindung und Verabsolutierung neuer Individualrechte wie etwa des „Rechts auf informationellen Selbstbestimmung“ war und deren reichster Gönner der berühmte philanthrope Investor ist, hassen den Gedanken über alle Maaßen. Daran, dass Sicherheit sehr fragil ist und erarbeitet werden muss und dass unser Nachkriegs-Politkindergarten den Sinn dafür verloren hat, erinnert uns in diesen Tagen gerade wieder der Ex-Verfassungsschutzpräsident in einer Rede.
Auch SZ-Chinakorrespondent Kai Strittmatter hat gerade ein angstschürendes Buch über China als Feind der digitalen Menschenrechte herausgebracht:

Aber er zeigt nicht nur auf, wie Peking vorgeht, sondern wie alle autokratischen Systeme ihre Bürger kontrollieren und manipulieren, Misstrauen säen, den moralischen Kompass des einzelnen zerstören. China ist kein Sonderfall im fernen Asien, sondern eine Warnung an uns alle, so Strittmatters Botschaft. Die digitale Diktatur mag etwas Neues sein, aber die zugrunde liegenden Mechanismen sind alt: Angst und Unterwerfung gehören dazu, die Lüge als politisches Mittel, die Besetzung und Verdrehung von Begriffen.
Strittmatters Analyse, wie Diktatur im digitalen Zeitalter funktioniert, ist daher auch ein Appell, uns in Deutschland und Europa nicht zu bequem einzurichten. Demokratische Freiheiten seien keine Selbstverständlichkeit, argumentiert Strittmatter. Sie müssen immer neu erobert und verteidigt werden. Diese Botschaft legt er seinen Lesern wortgewandt, manchmal fast ungeduldig ans Herz.

Wenn man hier individualistische „Demokratische Freiheiten“ durch den kollektiven Wert „Öffentliche Ordnung“ ersetzt, klingt Strittmatter wie Maaßen. Das Problem mit Strittmatter und seinen SZ-Redaktionsfreunden ist, dass sie selber auf die Öffentliche Ordnung pfeifen, einer Überrennung Europas durch Völkerwanderung gerade wegen der erzeugten Unübersichtlichkeit („Vielfalt“) willkommen heißen und im Ergebnis mehr für den Behemoth als gegen den Leviathan kämpfen. Daher haben sie letztlich den Begriff „demokratische Freiheiten“ längst in ihrem Sinne manipuliert, um den moralischen Kompass unserer Mitbürger zu zerstören. Ein Beispiel dafür ist die aktuelle anti-„populistische“ Rabulistik, in der die SZ den Blätterwald anführt. Zu erklären ist sie eben auch teilweise durch das maßlose Erfinden und Verabsolutieren von Menschenrechten. Strittmatters „Ungeduld“ könnte einem Gewissen entspringen, dass mit sich im Unreinen ist.

Totalitarismusgegner warnen vor dekadentem Westen, finden China als Partner attraktiver

Vor 40 Jahren erklärte der Sowjetdissident und Literaturnobelpreisträger Alexander Solzhenitsyn („Archipel Gulag“) in Harvard die Gründe für den (profezeiten) Niedergang Amerikas und des Westens. Er sah die individualistische Ideologie, die den Menschen zum Maß aller Dinge macht und nur noch Menschenrechte aber nichts einigendes, keine Transzendenz, kein kollektivistisches Ideal kennt, als Keim des Untergangs. Der Autor von Archipel Gulag war wie kein anderer zur Totalitarismuskritik qualifiziert, sah aber zugleich, dass der Kommunismus nicht das Hauptproblem sondern gewissermaßen ein toxisches Nebenprodukt einer verfallenden westlichen Zivilisation war.
Der französische Politveteran Philippe De Villiers, der immer wieder Solzhenitsyn und auch Wladimir Putin getroffen hat, betont in seinen Memoiren, dass beide einander sehr nahe stehen und dass Solzhenitsyn ihm gegenüber immer wieder seine harsche Kritik am Westen erläutert und prophetisch angekündigt habe, dass die Dissidenten, die in der Sowjetunion aufstanden, eines Tages auch im Westen aufstehen werden, und dass ihre Bewegung sich vom Osten her ausbreiten werde.
Der russische Regisseur Karen Schachnarow erklärte neulich im Fernsehen anhand seiner Lebenserfahrung und seines Geschichtswissens, dass der Westen in der gleichen Situation wie Russland in den 1990er Jahren sei und dass es noch weniger Hoffnung habe, sich wieder zu fangen, da die wesentlichen Probleme nicht politischer oder wirtschaftlicher sondern kultureller Natur seien. Russland sei um 1990 ins Bodenlose gefallen, weil mit den 1980/90er Jahren eine desorientierte Generation an die Schalthebel gekommen sei, die nur noch individualistische Werte kannte. Aber Russlands Erfahrung war noch nicht verschollen und es konnte sich durch ein Wunder wieder fangen. Deshalb sei Russland gut beraten, sich weiterhin vom Westen fernzuhalten und sich in künftigen geopolitischen Konflikten lieber konsequent an Chinas Seite zu stellen. Das Studiopublikum klatscht zustimmend.

Digitale Flüchtlingsrevolution 4.0 in Berlin

Der Kommunismus war stets ein westliches Projekt. 1917-18 implantierten westliche Geheimdienste Lenin und Trotzki in Petersburg, und später wurde die Komintern zum Sekretariat der halben Regierung Roosevelt und die Stasi zu einer Stütze der hegemonialen Westlinken. Neben den Klima-Kids sind heute die „Flüchtlinge“ das Revolutionssubjekt der des Westkommunismus. Was für Lenin die „Elektrifizierung“ war, ist heute die „Digitalisierung“, die uns alle zu bedingungslosen Grundeinkommensempfängern macht.

Die Digitale Flüchtlingsrevolution 4.0 kommt gerade in die Gänge. Feministinnen schulen afro-koranische Schiffbruchswillige in 3 Monaten zu Fachkräften für Industrie 4.0, denn wer sich in Seenot begibt ist agil, und agile Programmierung ist das, was unsere Zukunftsindustrie braucht. Alfabetisierung kann dabei übersprungen werden, denn Informatik ist eine internationale Sprache. Die Rektorin der Flüchtlingsprogrammierschule, die in Tokio Friedenswissenschaft studierte, stellt sich das „Coding“ als korrektes Abtippen von Schlüsselwörtern a la Abrakadabra vor.

Die Bunte Regierung finanziert den Zauber, Buntiklick-Konzerne spielen mit. Der Artikel enstpricht den Qualitätsstandards der Heise-Redaktion. Er ist ernst gemeint und ein wertvolles Zeitdokument.

Buntgemischtes

SPD-Vize Ralf Stegner findet Hirnwäsche nach ARD-Manual mithilfe von „Framing“ recht und billig. Er sieht darin eine Notwehr der Qualitätsmedien gegen eine rechte Propagandatechnik, die man kopieren müsse, um Waffengleichheit herzustellen. Auch die Friedrich-Ebert-Stiftung wurde von Wehling darin geschult. Die Sprachwissenschaftlerin rechtfertigt sich nun mit einem sprachlich holprigen Text.
EU-Vize Frans Timmermans nennt die Magyaren ein Volk der „Schwachen“ mit „Phobie vor anderen“. Es ist eine jahrzehntealte Standardfloskel abgehobener Davosienser. Tatsächlich ist Ungarn demografisch und ökonomisch schwach. Ideologien der Offenheit und Freizügigkeit machen niemanden stark. Sie werden nur dann zu Softpower, wenn man wie Napoleons Frankreich fünf mal so viele Einwohner wie die anderen Mächte hat. Das verstehen aber nur bodenständige „Rechtspopulisten“. Großmannssüchtige TotalversagerInnen wie Timmermanns, Schulz, Juncker, Merkel und Asselborn schaffen es hingegen noch nicht einmal auf geistiger Ebene, wo es nichts kostet, unbequeme Fakten zur Kenntnis zu nehmen. Stattdessen verordnen sie lieber ihren Untertanen untragbare materielle Bürden und sagen dann dazu kraftprotzend: „Wir schaffen das“.
Der Frühling naht, die Messer klappen auf. Am vergangenen Wochenende floss in buntdeutschen Messerstädten eine Menge Blut.




3 Kommentare zu „Facebook löscht auf Wink von NATO massiv russlandfreundliche Seiten“

  1. Wenn schon Milliarden mehr in Rüstung als in Schulen und Kindergärten investiert werden sollen, dann muss der Urnenpöbel ein vor einem Feind- und Schreckensbild sich grausen. Informationen vom „Feind“ sind da hinderlich. Es gilt nur eine Meinung, welche die weltweit agierende Weltschrifttumskammer festlegt. Erst Zensur, dann Inquisition, der Gulag lässt grüßen.
    Es geht ja nicht darum, dass sich Wichtigtuer in ihrer wortgewandten, höchst fundierten Aussagen vor Konkurrenten profilieren, hier geht’s um mehr: Es geht darum, Milliarden für den militärischen Komplex locker zu machen. Das schluckt der Steuerzahler eher, wenn der den „Feind“ fürchtet. Als erstes müssen die Kriegstreiber „Feindpropaganda“ abschalten. Früher ging das mit Störsender, heute reicht ein Moderator-Klick. Wer sich nicht auf SAT-TV und Russia-TV umstellt, bleibt blöd im Tal der Ahnungslosen.

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