Humankatastrophe Haiti

In Haiti ist mal wieder das Chaos ausgebrochen. Es ist leider keine Natur- sondern eine Humankatastrophe. Wenn man wie Donald Trump von „Shithole Country“ redet, ist es vielleicht noch eine Aufwertung. Nichts funktioniert, weder Wasser noch Strom noch medizinische Versorgung. Anders als nach dem letzten großen Erdbeben herrscht heute in Haiti Hoffnungslosigkeit. Ausländer, die versuchen, sich zum Flughafen durchzuschlagen, müssen an unzähligen Straßensperren hohe Geldbeträge zahlen und zugleich den Wegelagerern glaubhaft machen, dass das alles ist, was sie haben. Kanada hat soeben Haiti zum unsicheren Herkunftsland erklärt, in das „Flüchtlinge“ nicht zurückgeschickt werden dürfen.
Die afrikanischstämmige Bevölkerung erhebt gegen den frisch gewählten Präsidenten Jovenel Moise die obligatorischen Vorwürfe der Misswirtschaft und Korruption, mit denen dort wohl jeder Präsident zu kämpfen hat, der sich nicht mit den Mitteln eines Duvalier (BabyDoc), Aristide oder Mnangagwa Respekt verschafft.

Ferner werden die USA als Sündenbock ausgemacht. Um ihre Wut über ihren US-hörigen Präsidenten auszudrücken, skandieren Demonstranten „Putin! Putin!“. Oder man ruft nach Venezuela. Jedenfalls ist es klar, dass Haiti derzeit die Art von Regierung hat, die der Westen gerne auch in Venezuela herbeiputschen würde, und dass die Demonstranten sich stattdessen jemanden wie Hugo Chavez wünschen, der ihnen mithilfe irgendwelcher Bodenschätze einen Sozialstaat finanziert.

Den USA wird vorgeworfen, was man jedem ausländischen Sündenbock vorwirft, nämlich dass sie vom Handel mit Haiti profitieren, wohingegen die überschüssigen Jungmänner einer dicht besiedelten Inselhälfte (11 Millionen Einwohner, Durchschnittsalter 23, Durchschnitts IQ 67 bis 68), die eigentlich das Geld kassieren sollten, leer ausgehen. In sklavensozialistischer Logik nennt man das „Ausbeutung“. Man glaubt, qua Geburt Anspruch auf einen Wohlstand zu haben, der aus dem Erdboden kommen soll. Sobald die Ordnung zusammenbricht, geht man randalieren oder plündern, was zugleich als ein Weg gesehen wird, sich gegenüber einer Staatsführung bemerkbar zu machen, deren kleptokratische Abgehobenheit schon im voraus feststeht, denn man schließt von sich auf andere.

Bevölkerungsentwicklung Haiti laut Wikipedia https://fr.wikipedia.org/wiki/D%C3%A9mographie_d%27Ha%C3%AFti

Haiti war im 18. Jahrhundert eine blühende französische Kolonie. Nachdem die französischen Revolutionäre die Sklaverei abgeschafft hatten, kam es schnell zu einem Aufstand gegen die französische Verwaltung, der damit endete, dass schwarze Sklavenführer von Dessalines bis Soulouque auf Haiti ein despotisches „Kaiserreich“ errichteten, in dem es zwar noch schwarze Sklaven aber dafür keine weißen Grundbesitzer mehr gab. Die verbliebenen Franzosen wurden allesamt ermordet, Mulatten wurden ebenfalls immer wieder massakriert, und Weißen war mit wenigen Ausnahmen der Zuzug nach Haiti verboten. Es kam dann auch zu Republikausrufungen, Bodenreformen und Perioden US-amerikanischer Besetzung.
Morgenwacht dokumentiert ausführlich die Geschichte von Haiti seit 1791:

Der Zusammenbruch von Saint-Domingue, der reichsten Kolonie der gesamten Welt, zur Republik Haiti, die das ärmste Land der westlichen Hemisphäre ist, kann in diesem einen kurzen Beitrag zusammengefaßt werden.

Inspiriert von der Französischen Revolution gab es 1791 einen erfolgreichen Sklavenaufstand in Saint-Domingue. Die Nationalversammlung schaffte die Sklaverei 1794 im gesamten französischen Empire ab. 1804 gewann Haiti seine Unabhängigkeit, und die verbliebenen Weißen (mit ein paar Ausnahmen, großteils Deutsche und Polen, die zu Ehren-Schwarzen wurden) wurden ausgelöscht.

1805 wurde Haiti offiziell als schwarzes Land proklamiert. Weißen wurde von der haitianischen Verfassung Staatsbürgerschaft und Grundbesitz verboten. Das Verbot weißen Grundbesitzes sollte bis 1918 in Kraft bleiben, als unter der amerikanischen Besatzung eine Verfassung angenommen wurde.

Wir entnehmen dieser Geschichte eine Blaupause für Zimbabwe und Südafrika.

Auch in diesen beiden Ländern ist derzeit wieder die Hölle los. In Harare hat Emmerson Mnagnagwa, der sich durch Staatsstreich an die Stelle seines Chefs Robert Mugabe setzte, mit rabiaten Mitteln wie z.B. Internet-Abschaltung verhindert, dass eine Brennstoffverteuerung zu Unruhen wie in Port-Au-Prince führt, und er wird immer rabiater. Zuletzt drohte er allen Ärzten und Rechtsanwälten, die Aufständischen professionelle Hilfe anbieten.

Hoffnungen, dass Mnangagwa die Lage in Zimbabwe verbessern könnte, haben sich verflüchtigt, nachdem der neue Präsident in seinen paranoiden Reden einen ähnlich unbedarften Intellekt offenbarte wie der alte.

Das Muster lässt sich auch gut mit dem Sklavensozialismus von Detroit vergleichen. Kain tötet so lange Abel, bis es keinen satisfaktionsfähigen Abel mehr gibt.

Detroit wurde vom Staat Michigan kommissarisch übernommen. Manche afrikanischen Staaten bekommen im Gegenzug für Bodenschatzabbaurechte von China alle Infrastrukturen, die sie brauchen.

Russland ist schwächer und vorsichtiger China. Putin wird wohl nicht bei seinen Antipoden Retter spielen. Eher noch zeigt sich Russland bereit, den bedrohten südafrikanischen Buren (Bauern) eine neue Heimat zu bieten.

Wer wissen wollte, was Rhodesien und Südafrika blühte, konnte es auch schon in den 1980er Jahren wissen, als unsere Lernmuffel-Eliten diese beiden Länder boykottierten. Man zerstört eben lieber das, was noch funktioniert, als das man seine fromme egalitäre Illusion aufgibt.

Von diesen egalitären Illusionen ist auch das Gros unserer Haiti-Berichterstattung weiterhin durchtränkt. Man will die Perspektivlosigkeit, die sich aus einer für die heutige Wirtschaftsweise untauglichen und zugleich sich schnell vermehrenden Menschenmasse ergibt, nicht wahr haben. Linke fantasieren weiterhin von Umverteilung irgendwelcher natürlicher Ressourcen, als könnten die dortigen Menschen als Kleinstbauern auf einen grünen Zweig kommen. Rechte fantasieren wiederum von einer freien Marktwirtschaft, die Wirtschaftswunder erzeuge, wobei sie geflissentlich ignorieren, dass diese nur ab einem bestimmten Mindest-IQ (in der US-Armee ist etwa Rekrutierung von Personal mit IQ unter 85 verboten) zu erträglichen Perspektiven führen kann. So bleibt bei Haiti, ähnlich wie bei mehr oder weniger jedem afrikanischen Land, wahrscheinlich nur die Haltung der Drei Affen in Verbindung mit einer geheuchelten Flüchtlingsaufnahmebereitschaft, die dann ab und zu von irgendwelchen machtgeilen Humanitärschlepper-Organisationen getestet wird.

Anhang

Wie Haitis Staatschef Duvalier (BabyDoc) in den 1970er Jahren mit Kritikern umsprang berichtet DLF:

Menschen verschwanden spurlos, allein der Verdacht auf oppositionelle Umtriebe genügte, um ganze Familien auszulöschen. Jacqueline Edeline Benoît: „Meine Schwiegereltern haben sie getötet, als sie von der Messe kamen. Ihre Leichen haben sie verbrannt. Die Luft war zum Ersticken. Der Macoute-Offizier Max Dominique, der Schwiegersohn Duvaliers, schnappte sich unseren 18 Monate alten Sohn, stieg in seinen Jeep und fuhr davon. Das war das letzte Mal, dass ich meinen Sohn gesehen habe. Wenn man jemanden beerdigt, weiß man, dass er tot ist. Aber ohne Beerdigung bleibt immer diese schmerzliche Hoffnung.“

Dennoch sehen heute viele in Duvalier noch einen relativ fähigen Staatschef, unter dem Haiti eine gute Zeit erlebte.
Salvini warnt die Alan Kurdi von Sea-Eye, sie werde mit ihrer Ladung illegaler Einwanderer niemals ankommen. Ein Sea-Eye-Sprecher erwidert: „Ich bin hier, weil ich das nicht akzeptieren kann, daß Leute, egal aus welcher Motivation auch immer sie versuchen, nach Europa zu kommen, an unseren Außengrenzen ertrinken, nur weil sie auf der falschen Seite des Meeres wohnen.“
Der Kärntner Grünen-Chef Matthias Köchl ist nach Schlepperei-Vorwürfen vorübergehend zurückgetreten. Köchl war vergangene Woche am italienisch-österreichischen Grenzübergang Tarvis von den Carabinieri wegen Beihilfe zur Schlepperei festgenommen worden.
Arte bringt heute abend eine Sendung „Südamerika — Das Scheitern der Linken“. Vermutlich geht es um die Krise von Venzuela und die Wahl von Jair Bolsonaro zum Präsidenten Brasiliens.
Auch unsere Infrastruktur ist nicht mehr, was sie mal war. In Berlin-Köpenick kam es gerade wie auch neulich in München-Zentrum zu einem totalen Stromausfall einschließlich Kommunikationsausfall.
Der Durchschnitts-IQ der spanischsprachigen eher weißen Bevölkerung Dominikanischen Republik liegt bei 82 und die Ordnung ist dort viel besser, wenngleich auch dort 10 Millionen Menschen mit Durchschnitsalter 26 recht gedrängt leben. Flüchtlinge aus Haiti werden von einer Metallzaun zurückgehalten, dessen Bau die USA unterstützten. Erst vor 1/2 Jahr hat die Dominikanische Republik angesichts der gerade wieder akuten Humankatastrophe von Haiti ihre Grenzbefestigungen verstärkt und trotz heftiger Proteste von MenschenrechtlerInnen sind zahlreiche illegal eingedrungene Haitianer Opfer rassistischer Abschiebungen geworden.
Die Propagandistin des Flüchtlingskommunismus 4.0, Valerie Lux, schreibt jetzt über die unmenschliche Grenze von Calais-Dover und die dabei zum Einsatz kommenden menschenrechtswidrigen digitalen Ausrüstungen. Valerie Lux hat erst im Dezember 2016 den alten weißen Kachelmann feministisch-sexuell belästigt.
Bei steigenden Temperaturen klappen die Messer auf. In Österreich kam es zu einer Serie humanitärmigrantischer Überfälle auf Jugendliche.
Die Krininalitätsstatistiken werden von der Polizei systematisch geschönt. Ein staatlicher Polizeibeamter wird zitiert und sagt: „Es gibt kein Lügen, nichts wird falsch wiedergegeben, aber manche Tatsachen werden absichtlich weggelassen.“ „Es gibt Befehle, unseren Interpretationsspielraum so zu nutzen, dass der zivile Frieden erhalten bleibt.“ Der Journalist Dieter Wonka traf sich mit dem Polizeibeamten. Jetzt weiß er genau, wie die Statistiken optimiert werden, aber sein Video zum Thema wurde gelöscht.
GEZ-MenschenrechtlerInnen versuchen, uns eine „Verantwortung“ für die Menschenrechte derer, die zum IS auswanderten, aufzuschwatzen.
Das Framing-Handbuch der ARD positioniert die ARD als Agentur eines Volkes, das seine demokratische Willensbildung in möglichst souveräner Weise organisieren will. Die ARD positioniert sich mithin rechtspopulistisch, wenngleich Wehlings Empfehlungen genau das Gegenteil behaupten. Für die eher schlichten, wenn auch etwas anrüchigen Erkenntnisse des Gutachtens ist das Beraterhonorar von 120.000€ doch recht üppig.
Ministeriell gepäppelte Gender-ProfessXen verleumden erneut Sciencefiles. Der Feminismus ist wohl eine Hauptursache für den Niedergang der SPD, etwa nach dem Motto „Wer hat uns verratInnen? SozialdemokratInnen“.







3 Kommentare zu „Humankatastrophe Haiti“

  1. Nicht ganz zutrefflich, die Geschichte von Haiti: nachdem der Konvent der Französischen Revolution die Sklaverei abgeschafft hatte wollte Napoleon sie wieder einführen, was bei den Ex-Sklaven begreiflicherweise nicht so gut ankam und zu einem Aufstand führte. Dessen Anführer Toussaint Louverture lockte Napoleon nach Frankreich, um ihn dort in einen Hungerturm zu werfen. Dann entsandte er ein aus eroberten Ländern Europas zusammengewürfeltes Heer nach Haiti, das von den Aufständischen aufgerieben wurde. Die Deutschen und die Polen waren rechtzeitig übergelaufen, weswegen sie nach der Unabhängigkeit Haitis 1804 die einzigen Nationen waren, die einwandern durften – D also ausnahmsweise mal auf der richtigen Seite der Geschichte! Besonders abenteuerlustige Kaufleute des Norddeutschen Bundes haben in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts von dieser Möglichkeit regen Gebrauch gemacht; die Deutschen waren vor Beginn von WK I die stärkste ausländische Community.
    Der gegenwärtige Präsident Jovenel Moise ist kein Kleptokrat, allerdings auch kein Diplomat und scheint es sich mit zu vielen Warlords und Big Shots gleichzeitig verschissen zu haben, weswegen die jetzt den Mob gegen ihn aufhetzen.

    Gefällt 4 Personen

  2. Danke für diese fulminante Fantasie, den geopolitisch-geschichtlichen Rundumschlag, immens inspirierend.

    Dass die „vielen nichtsnutzigen Jungmänner einer hoffnungslos überbevölkerten Inselhälfte“ sich zu Gewalt animieren und sich dabei dezimieren, kennzeichnet diese Jugend- und Gruppenkultur. Ein höherer IQ hindert eher beim Messern und Morden. Verschlagenheit hilft höchstens, wenn sich ein Gang-Mitglied als Massenmörder qualifiziert. Wer einen umbringt, ist ein Mörder, wer Hunderte massakriert, ist ein Held.

    „Dumm fickt gut“, heißt es. An nachwachsenden Kämpfern mangelt es nicht. Einer hohen Geburtenrate folgt meist Krieg, Bürgerkrieg, Aufstände. Das gilt ebenso für übervölkerte Ghettos.

    „Kain tötet so lange Abel, bis es keinen satisfaktionsfähigen Abel mehr gibt.“

    Wohl war: Kain tötet alle, die Unzufrieden sind mit ihm, dann sind alle anderen zufrieden. In der Tat halten sich begnadete Massenmörder wie Stalin, Mao u.dgl. gesund und munter bis zum Tod. Nach deren Tod gibt es genug Kains-Anhänger, die Massenmörder als Idole feiern. Stalinbüsten und -Hemden bekommst Du überall in Russland.

    Wo humanitäre Globalisten grenzenlos Zuzug und Zuwachs wünschen, entwickeln sich eben die Verhältnisse wie in Detroit, Zimbabwe, Südafrika oder derzeit in Haiti. Bei beschränkten Ressourcen kämpfen Menschen darum auf Leben und Tod. Prophetischen Sehern mit einem IQ ab 180 bleibt zumindest die Genugtuung, vor dem kommenden Chaos gewarnt zu haben.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/pakistan-die-bevoelkerung-waechst-rasant-a-1253753.html

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