Welt klagt über „linksrechtsdeutsche“ Querfront beim Spiegel

Die Springer-Welt stellt sich in letzter Zeit immer wieder an die Spitze einer radikal-individualistischen Inquisition, die jede Loyalität gegenüber einem Staatsvolk als verfassungsfeindlich betrachtet. Manche Autoren betreiben kaum etwas anderes als Hexenjagd gegen die letzten Reste von Patriotismus, die sie insbesondere im Umfeld der AfD erkennen und beim Verfassungsschutz denunzieren möchten. Zu diesen gehört Matthias Kamann, der neulich eine Art Inquisitionsverfahren gegen den Kollegen Henryk M. Broder eröffnete.
Zu einem Rundumschlag besonderer Qualität lässt die Welt jetzt den zuletzt preisgekrönten Romanschriftsteller Maxim Biller ausholen.


Biller empört sich darüber, dass manche Leitmedien noch nicht entschieden genug die „Neue Rechte“ bekämpfen.
Zunächst beklagt Biller sich über eine Reihe berühmter Journalisten wie Frank Schirrmacher, die mit verdächtig wenig Schaum vor dem Mund über Wehrmachtsoldaten und über unkoschere Philosophen wie Heidegger, Cassierer, Benjamin und Wittgenstein schrieben, als ginge für sie von den „vordemokratischen“ Zeiten, in denen die Welt noch nicht ein digitales Dorf war, eine besondere Faszination aus.

Sturmgeschütz des linken Antisemitismus kokettiert mit Nazis

Dann holt er zum großen Schlag gegen das Hamburger Sturmgeschütz der Demophobie aus. Dass er der linken Wochenzeitschrift zahlreiche Tritte in Nazi-Fettnäpfchen vorwirft, scheint beim Springer-Publikum noch halbwegs gut anzukommen. Es erinnert an Henryk Broders beliebte Ausführungen über linken Antisemitismus. Dann kommt Biller aber, anders als sein inkriminierter Kollege, zu dem eigentlichen, viel schwereren Verbrechen des Spiegels:

Mit „inzwischen“ meine ich – um genau zu sein –, seit es in Deutschland nicht nur alte, sondern auch neue Rechte gibt, seit also mit der AfD eine deutschnationale, regelmäßig ins Rechtsextreme ausfransende Partei in den Parlamenten sitzt und seit neovölkische Bissiger-Hund-Intellektuelle wie Götz Kubitschek, Martin Lichtmesz oder Caroline Sommerfeld mit ihren Diskurs simulierenden Demokratie-Vernichtungsattacken den armen, bildungshungrigen Linksrechtsdeutschen immer wieder die Köpfe verdrehen und die Herzen in die Hosen rutschen lassen.

Seitdem also gibt es im „Spiegel“ – für den natürlich auch eine Menge ideologie- und charakterfester Leute arbeiten, die dort aber zurzeit so eine Art schweigende, staunende Mehrheit bilden – regelmäßig diese auffällig ambivalenten, manisch einfühlsamen Porträts von Kubitschek, seiner Frau, und noch mal von Kubitschek, wie sie sich sonst keiner in der bürgerlichen Presse traut, weder in der „Zeit“, noch der „FAZ“ und schon gar nicht in der „taz“. Es gibt schon mal eine zaghaft kritische, allzu sehr auf das menschliche fixierte Gauland- oder Höcke-Story, und eine seitenlange Geschichte über diese teuflisch schöne Sexbombe von den Identitären darf natürlich auch nicht fehlen.

Oder einer der Redakteure empfiehlt für die Sachbuchliste des NDR und der „SZ“ einen modernen antisemitischen Bestseller aus Kubitscheks Antaios-Verlag. Interessant und auch ziemlich verräterisch ist aber vor allem, dass die Autoren dieser Texte und Tipps nicht mehr, so wie ein paar Jahre vorher noch Frank Schirrmacher oder der „Spiegel“-Redakteur Dirk Kurbjuweit in seiner legendären Ernst-Nolte-Verteidigung von 2014, versuchen, Frieden mit der Nazi-Vergangenheit ihrer Großeltern zu schließen, sondern mit der Nazi-Gegenwart ihrer eigenen Generation.

Worin soll nun die „Nazi-Gegenwart“ von AfD und Kubitschek bestehen?
Außer assoziativem Schmieren hat Biller hier keine Antwort zu bieten.
Seine Gedankenwelt ist aber ungefähr die der herrschenden „Populismus“-Dämonisierung eines Andreas Wirsching, Jan Werner Müller, Philipp Lammert oder Andreas Voßkuhle.
Wer etwa dazu tendiert, irgendwie die Einheit des Staatsvolkes und seines Willens zu propagieren, wie es Jean-Jacques Rousseau im „Gesellschaftsvertrag“ oder die USA in ihrem Schwur auf die Flagge der Vereinigten Staaten (Allegiance to the Flag) tun, steht demnach für einen „autoritären Nationalstaat“ und gegen die „offene Gesellschaft“, in der alles täglich neu ausgehandelt wird. Womöglich verehrt er die „demokratischen Institutionen“, die dieses Aushandeln gewährleisten sollen, nicht inbrünstig genug und ist somit kein „Demokrat“ in deren Sinne sondern vielmehr ein „Populist“, der an ein unabhängig von den Institutionen existierendes „Volk“ glaubt.

Wer das Volk nicht konsequent verleugnet, ist Steigbügelhalter des Vierten Reichs

Biller hat seine Verfassungssicht, wonach die Annahme eines deutschen Volkes rechtsextrem ist, auch schon im Fernsehen kundgetan, wo er seinerzeit noch auf Gegenwind stieß:

Biller unterzieht am Schluss des Welt-Leitartikels seinen Leser einer Gesinnungsprüfung:

Und? Sind Sie auch ein Linksrechtsdeutscher? Haben Sie auch einerseits ein extrem ausgeprägtes Unrechtsbewusstsein, haben Sie Sinn und Verständnis für die Selbstermächtigungs- und Identitätsstrategien aller möglichen Ausgestoßenen und Depravierten, fühlen Sie in der Weise links, dass Sie sich immerzu auf der Seite des kritischen, das Bestehende angreifenden Teils der Gesellschaft und Politik wähnen?

Und sind Sie andererseits in der Weise rechts, dass Sie aufgrund Ihrer familiären und sittlichen Sozialisation tief drin die Abschaffung von Ungleichheit, Grenzen und Differenzen im Zeitalter der sich rasend zusammenziehenden Welt als eine Gefahr empfinden, auf die man vielleicht wirklich mit einer „kulturellen“ Abschottung und Einbunkerung reagieren sollte, wenigstens kurz?

Und erkennen Sie, so wie der „Spiegel“-Mann Kurbjuweit, zwar „die deutsche Schuld“ an, fühlen sich aber zugleich, so wie er, unfrei durch „Jahrzehnte deutscher Geschichtserziehung in Schulen, durch Medien, Bücher, durch den Historikerstreit“?

Teilen Sie mit Frank Schirrmacher die „Ambivalenz, die Zerrissenheit, welche die Deutschen angesichts der, wie Karl-Heinz Bohrer formulierte, ‚epochal und sozial zu erklärenden politischen Defizite‘ der Verschwörer“ vom 20. Juli empfinden? Sympathisieren sie wie jeder anständige „Kulturzeit“-Kader mit den ultranationalistischen Gelbwesten-Antisemiten?

Und schwärmen Sie mit dem Chef der traditionellen bürgerlichen Münchner Buchhandlung Lehmkuhl von den neuen „Rechtsintellektuellen“ und ihrer „Lesebegeisterung, die manchem Linken heute abgeht“?

Und können Sie etwas mit diesem Satz des sonst so charakterfesten Kolumnisten Harald Martenstein anfangen: „Als ich jung war, hatte ich es in der Familie noch mit einigen echten Nazis zu tun, einige von ihnen liebte ich“? Und verstehen Sie, was ich damit meine, wenn ich den Linksrechtsdeutschen als einen Identitären der Mitte bezeichne, als die zeitgenössische Version eines uralten Modells?

Also was, ja oder nein? Oder vielleicht irgend etwas dazwischen? Bitte, überlegen Sie sich sehr genau, was Sie auf diese Fragen erwidern wollen. Denn von Ihren Antworten hängt ab, ob das Land, in dem Sie und ich leben, auch morgen noch demokratisch sein wird oder nicht. Und ob solche Artikel wie der, den Sie gerade gelesen haben, dort noch erscheinen können.

Desintegrations-Zentralräte im Kampf mit Nationen

Maxim Biller klingt wie Robert Menasse, der behauptet, wenn nicht für die Zersplitterung der Nation in unzählige Partikularinteressen und deren globale Föderation via EU und UNO gesorgt würde, drohe die Gefahr, dass er als Jude demnächst wieder nach Auschwitz gebracht werden könne.

Maxim Biller ist der Herkunft nach ein russischer Jude, der in Prag aufwuchs. Die Springer-Welt verzichtet brav auf die Erwähnung seiner ethnoreligiösen Identität, aber diese liefert offensichtlich einen Schlüssel zum Verständnis seiner Äußerungen. Man sieht, dass ihn eine Widerspruch zwischen jüdischer und deutscher Gruppenloyalität umtreibt, den er durch plakativen Globalismus aufzulösen versucht.

Ein derart radikales Insistieren darauf, dass die jüdische Volksgruppe nur dann sicher irgendwo leben könne, wenn sich die Wirtnationen (außer Israel) im globalen Dorf auflösen, ist für russische Juden eher ungewöhnlich, und auch in Westeuropa ist die extreme Entpatriotisierung der Juden, wie sie von Zentralratsfunktionären vorangetrieben wird, ein neues Phänomen. Eric Zemmour widmet ihm ein Kapitel in seinem Buch „Frankreichs Selbstmord“ und datiert es auf die 1970er Jahre.

Vielleicht liefert dieser jüdische Einfluss auch einen Schlüssel zum Verständnis der Rabulistik vom „Populismus“, der unsere Demokratie bedrohe, indem er ein einiges Volk mit Gemeinwillen (volonté générale) und Gesellschaftsvertrag zu schaffen versuche. Die beschleunigte Globalisierung alleine kann schwer erklären, wie solche unverständliche Rabulistik so schnell von so vielen führenden Kopfen der Bunten Republik Besitz ergreifen konnte.

Als Beispiel kann auch die besondere Ergebenheit der Springer-Welt gegenüber Soros György dienen. Man will im Zweifelsfall lieber ein Herz für desktruktivsten Humanitäranarchismus zeigen als in antisemitisches Fahrwasser geraten.

Leitdenker warnen: „Einigkeit und Recht und Freiheit“ mit Bunter Republik unvereinbar

Gemäß der heute von den Staatsspitzen einschließlich Karlsruher RichterpriesterInnen nachgebeteten anti-populistischen (eigentlich antidemokratischen) pseudo-popperianischen Offene-Gesellschaft-Orthodoxie ist Charles De Gaulle und die von ihm geschaffene Fünfte Republik viel autoritärer als Orbán Viktor je sein kann, und auch die amerikanische Verfassung mit ihrem Treueschwur, den die amerikanischen Schulkinder morgens aufsagen, steht für ein „autoritäres Nationalstaatsverständnis“, das eine homogene Volksgemeinschaft beschwört. Er lautet

“I pledge allegiance to the flag of the United States of America, and to the republic for which it stands, one nation under God, indivisible, with liberty and justice for all.”

Das suggeriert eine nationale Verständigfung (Voloné générale) à la J.J. Rousseau und ist daher mit „pluralistisch“-bunter Diversitätspolitik nicht vereinbar. Die Bunte Republik mit dem Baer-Voßkuhle-Gericht an ihrer Spitze ersetzt Einigkeit durch Diversität, Recht durch Menschenwürde-Sentimentalismus und Freiheit durch Enteignung, Entrechtung und Ersetzung (3E).

Die anit-souveränistische Ideologie eines Maxim Biller oder Andreas Voßkuhle verstößt gegen das Grundgesetz, weil sie gegen den Gesellschaftsvertrag verstößt, ohne den das Grundgesetz nur autoritäres Machwerk ist.

Wenn eines Tages Billers Albtraum wahr werden und Rächzpopulisten die Republik umkrempeln sollten, indem sie das Grundgesetz wieder sinnvoll auslegen, wird sicherlich niemand der Springer-Welt verbieten, Leitartikel wie den von Maxim Biller zu veröffentlichen. Die Leute werden sich dann aber kaum noch für die Befindlichkeiten von Desintegrations-Zentralräten interessieren, und langweilige Traktate wie das von Biller, das schon heute nur bei 10% der Welt-Leser auf Zustimmung stößt, werden noch weniger Anklang als heute finden. Dass die Welt immer wieder so unbeliebte inquisitorische Artikel veröffentlicht, liegt ja daran, dass sie nicht für ihre Leser schreibt sondern für eine leitmediale Echokammer, die, wie Alexander Gauland neulich treffend formulierte, den Gesellschaftsvertrag gekündigt hat. Diese Echokammern radikalisieren sich derzeit wohl nicht zuletzt deshalb, weil ihnen dort, wo sich der Wind dreht, die Felle ganz von selbst davon schwimmen. In Wien zeigt sich beispielsweise kein Bild der Unterdrückung sondern der Befreiung.

Anhang

Maxim Biller und München

Max Biller ist ähnlich wie Konstantin Wecker und Christian Springer Dauergast beim Bunten Rotfunk (BR). Der Bunte Rotfunk versteht sich ja, wie das neue ARD-Manual es ausdrückt, als „Kontrolleur der Demokratie“, und das bedeutet in dem Jargon der Demokratiefachkräfte von Max Biller bis hin zu RichterpriesterInnen wie Andreas Voßkuhle und Framing-ExpertInnen wie Elisabeth Wehling nun mal, dass das Volk nicht existieren und schon gar nicht Herr im Hause sein darf.
Sein Verhältnis zu München beschreibt Maxim Biller im Gespräch mit Josef Bielmeier beim BR wie folgt:

Bielmeier: Ich begrü̈ße Sie bei Alpha-Forum. Zu Gast ist heute Maxim Biller, Schriftsteller, Kolumnist und Literaturkritiker. Herr Biller, vielleicht sollten wir am Anfang unseres Gesprächs über etwas Biografisches sprechen: Wo kommen Sie her? Seit wann leben Sie in München?
Biller: Ich wurde 1960 in Prag geboren und bin 1970, als Zehnjähriger, nach Deutschland gekommen. Dann lebte ich zehn Jahre in Hamburg, und seit 1980 wohne ich in Mü̈nchen. Meine Eltern wiederum stammen eigentlich nicht aus der Tschechoslowakei, sondern aus Russland. Sie haben sich in den vierziger Jahren in Russland kennen gelernt und sind in den Fü̈nfzigern gemeinsam nach Prag gegangen.
Bielmeier: Sie sind mit zehn Jahren nach Hamburg gekommen, und Sie haben dann praktisch Ihre Studienzeit hier in Mü̈nchen verbracht.
Biller: Ja, ich habe die ersten drei Semester in Hamburg studiert. Das war so schrecklich, dass ich woanders hin wollte, und ich bin dann zufällig nach Mü̈nchen gekommen, wo ich mich auch am Anfang mit den Professoren gestritten habe. Ich werde nicht vergessen, wie ich mit der Sekretärin eines Professors an einer Tü̈r gerungen habe.
[…]

München war auch der Ort, wo Biller vor Gericht dazu verurteilt wurde, einen Roman, in dem er seine Ex-Frau und Ex-Schwiegermutter verleumdete, einstampfen zu lassen.
Sogar Wikipedia schreibt, dass Billers Werke allesamt „umstritten“ und Anlass von Skandalen seien.

ARD schwört Mitarbeiter auf moralisierende Hirnwäsche („Framing“) und „Kontrollierte Demokratie“ ein

Die ARD hat bei einer Beraterfirma ein Verhaltenskodex-„Manual“ für ihre Mitarbeiter in Auftrag gegeben. Es ist eine Handreichung für Gelenkte Demokratie. „Kontrollierte Demokratie statt jeder wie er will“, nennt es das Manual. Mitarbeiter werden verpflichtet, Kritiker der ARD und des humanitären Konsenses niederzumachen. Weil die Mitarbeiter der ARD von ihren Oberen als eher schlicht vom Begriff eingeschätzt werden, wird die Idee des „Framing“, also des Umdeutens von Begriffen, ihrer Aufladung mit Moralisiererei und gleichzeitiger Abwertung anderer Meinungen, immer wieder wiederholt. Propaganda lebe von der Wiederholung, rät das Manual. Es klingt wie ein Machwerk aus einer Kooperation von Josef Göbbels mit der Soros-nahen „Framing“-Beraterin Elisabeth Wehling, die immer wieder Parteien und Propaganda-Einrichtungen beriet.
P.S. wie wir nachträglich erfahren, stammt das inzwischen veröffentlichte Gutachten (s. auch Sicherungskopie) tatsächlich von Wehling.

Auch Bayern ist FREI verwendet übrigens regelmäßig Ausdrücke, die ein moralphilosophisches Grundgerüst transportieren, und einige davon wiederholen wir bei jeder Gelegenheit. Auch für Parteien und all diejenigen, die sich nicht als Demokratieabgabefernsehen verstehen wollen, ist das durchaus eine empfehlenswerte Strategie, die von unseren Leitmedien ohnehin längst massiv eingesetzt wird. Wozu veranstalten sie sonst etwa alljährliche Verunwortungswettbewerbe? Es geht darum, einen Deutungsrahmen zu etablieren und konkurrierende Deutungsrahmen zu destabilisieren, indem man gezielt Wörter herausschlägt.

Posener mit Bahners gegen „die Panikmacher“ von Wirsching bis Biller

Der jüdische Welt-Kolumnist Alan Posener stellt sich in einem bemerkenswert klarsichtigen Artikel gegen „die Panikmacher“ Andreas Wirsching & Co, die im „Rechtspopulismus“ eine Gefährdung der Verfassungsordnung sehen. Im Kern argumentiert Posener wie folgt:

Bahners geht sogar weiter […]. Man könne, sagt er, der Vorstellung nicht die demokratische Legitimierung absprechen, die im ethnisch-kulturell weitgehend homogenen Staatsvolk die Basis für die demokratische Nation erblickt, in der jenes Volk sozusagen zu sich kommt, sein Schicksal erfüllt, seinen Platz im Konzert der anderen Völker und Nationen einnimmt. So etwa könnte man die der Programmatik der AfD zugrundeliegende Idee charakterisieren. In Bahners‘ Worten: Man könne durchaus „in multikultureller Willensnation und homogener Kulturnation zwei konkurrierende Definitionen des zur Selbstherrschaft berufenen Staatsvolks erkennen“. Ich stimme ihm zu.

Posener nimmt auch noch explizit den Prügelknaben Björn Höcke gegen den Vorwurf der Verfassungsfeindlichkeit in Schutz.






2 Kommentare zu „Welt klagt über „linksrechtsdeutsche“ Querfront beim Spiegel“

  1. Den „Linksrechtsdeutschen als einen Identitären der Mitte“ abzukanzeln, läuft darauf hinaus, Deutsche als solche und im Ganzen abzukanzeln. Die gleiche Unverschämtheit verrät Biller im literarischen Quartett, als er von den Ostdeutschen nach dem Mauerfall als „von einem rostigen Nagel im Fleisch Deutschlands“ fantasiert.

    Diese Thesen sind nach den Wahlerfolgen der AfD in Sachsen und Thüringen Steilvorlagen für die Systemparteien und -medien. Mittlerweile untergraben diese von Floydmasika dankenswerterweise ans Licht einer größeren Öffentlichkeit gezogenen Gestalten wie Biller, Voßkuhle, Menasse und viele andere die grundgesetzlich gedachte deutsche Einheit und Eigenart.

    Der Zeitgeist arbeitet gerade massiv gegen unsere Einheit und Eigenart. Wie Floydmasika angesichts seiner scharfsinnigen und -sichtigen Analyse dann einen Satz mit Hoffnung für die Zukunft anvisiert, entzieht sich nicht nur meinem Verständnis, macht mir im Gegenteil das Unbehagen von Schönfärberei, Gesundbeterei.

    Dies ist der Satz in dem ansonsten verdienstvollen Beitrag von Floydmasika, bei dem sich mir die Nackenhaare aufstellen:

    „Eine künftige wiederhergestellte demokratische Republik, die vom Gesellschaftsvertrag ausgehend ihre Verfassung interpretiert…..“

    Mit Verlaub: Solche Fantasterei rangiert bei mir unter dem Motto: „Mit Merkel frei – in China Tyrannei“ – alternativ auch „Bayern ist frei – in China Tyrannei“….

    https://n0by.wordpress.com/2019/02/17/mit-merkel-frei-in-china-tyrannei/

    Nicht mein Bier, nicht mit mir!

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