Robert Menasse von Köpenick: EU-Werbetexter, so korrupt wie die EU selbst

Die rheinlandpfälzische Ministerpräsidenten Malu Dreyer (SPD) ließ es sich nicht nehmen, dem demokratieskeptischen Euro-Relotius aus Österreich für eine kitschige Ode an die EU die höchsten Orden ihres Landes zuteil werden zu lassen, um das Demokratie-Verständnis der SPD noch einmal zu unterstreichen. Robert Menasse ist unfreiwillig zum neuen Hauptmann von Köpenick geworden.  Hinter Menasse steht wie hinter Öko-Lobbyistin Eva Glawschnig und EU-Nachbarschaftskommissar Johannes Hahn und weiteren skandalumwitterten Gestalten Österreichs das Spielautomaten-Unternehmen Novomatic.

oettinger weltoffen
Geste des Weltoffenen Arsches

Hektische Preisverleihungen an demokratieskeptische MenschenrechtlerInnen häufen sich in letzter Zeit. Wir berichteten über den Hajo-Friedrich-Preis für Anja Reschke. Wenn dann Rächzpopulisten überreagieren, hilft das wiederum den Leitmedien und anderen staatsnahen Institutionen, sich als Retter der Demokratie zu legitimieren. Die ARD bezahlt Beraterfirmen, die dies als „Framing“-Methode empfehlen. Sie selber unterstellen bekanntlich der AfD gerne eine Krawalltaktik, die sie praktizieren. Wir sprachen immer wieder bildhaft von der „Geste des Weltoffenen Arsches“.
Solange es noch irgendwo nationalen Zusammenhalt gibt, fühlt Menasse sich als Jude nicht sicher. Im Präsidentschaftskandidaten Hofer sah er einen Vorboten eines neuen Auschwitz, weil nur der Globalismus dieses unmöglich machen könne. Die selbe Ideologie, legt er Walter Hallstein in den Mund und behauptet, dieser habe die von Menasse erfundene EU-Gründungs-Rede in Auschwitz gehalten. Nichts daran ist originell, aber alles ist in genau dem Sinne wahr, wie die Relotius-Märchen wahr sind. Einen Preis bekommt Menasse dafür aus dem gleichen Grund wie seinerzeit Relotius. Er verpackt schriftstellerisch einer herrschende Ideologie, die sich immer weiter verhärtet.