Für alle Arbeitnehmer: SPD beschließt noch weniger Netto vom Brutto

Die SPD will die Leistungen der Arbeitslosenversicherung I massiv ausbauen. Es soll länger gezahlt werden. Profitieren sollen davon vor allem ältere Menschen. Es soll verhindert werden, daß Menschen  in HartzIV abrutschen. RP-Online schreibt:

Ähnlich äußerte sich Juso-Chef Kevin Kühnert in dem Nachrichtenmagazin: „Arbeitslosengeld I heißt heute: Die Uhr tickt, und nach zwölf Monaten öffnet sich die Falltür in Hartz IV.“

Oder muss man nun sagen, die „Falltür“ zum „Bürgergeld“?

Ein Versicherungsvertreter könnte nicht besser Ängste schüren, um  Verträge dem Bürger zu verkaufen. Am Ende entscheidet jedoch dann immer noch der potentielle Kunde selbst, ob er eine solche Versicherung haben will. Zumindest in einem Land, das auf den rechten Weg gekommen ist und den ewiggestrigen Sozialismus hinter sich gelassen hat.

Da Buntland und die EU den Sozialismus jedoch verinnerlicht hat, ist es dort nicht so. Hier wird der sozialversicherungspflichtige Beschäftigte  nicht gefragt, ob er die Arbeitslosenversicherung I braucht, auch nicht welche Form davon. Er kann also gar nicht selbst entscheiden, wie und in welcher Form er sich vor dem Abrutschen in „HartzIV“ oder „Bürgergeld“ versichern will. Soviel Freiheit wäre ja dann auch zuviel des Guten. Deshalb „entscheidet“ will dann die autoritäre SPD bzw. Arbeitsminister Heil über euch diktieren, wie ihr euch gegen HartzIV/Bürgergeld absichert. Und so muss die Arbeitslosenversicherung I gezahlt werden von allen Menschen, die einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen. Betroffen sind davon auch die Jungen, die von dem unflexiblen ALG I Mehr-Pflichtprogramm der SPD kaum profitieren werden, da sie ja die vielen Pflicht-Beitragsjahre noch gar nicht vorweisen können. Aber die Jungen sind eben als Zielgruppe für die SPD nicht so relevant, da sie sich oft alternativ auf nicht-staatlichen Kanälen wie Youtube und sozialen Medien rumtreiben.

Wenn die ALG I Leistungen steigen, ist klar, daß die Mehrausgaben wieder reingeholt werden müssen. Kurzum: Die Sozialabgaben, der Arbeitslosenversicherungsbeitrag für Arbeitnehmer*Innen dürfte steigen, sobald Rücklagen (auf Kosten der kommenden Generation) aufgebraucht sind. Monat für Monat fehlt den Angestelltinnen und Angestellten, den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern schon jetzt jeder vierzigste verdiente Euro allein deswegen, weil der Arbeitgeber zwangsweise 2.5 Prozent der Lohnes (100%/2.5 =40)  an die so genannte „Arbeitslosenversicherung“ abführen muss. Früher, als die SPD noch stärker war, waren es einst sogar 6.5 Prozent, die als Zwangsbeitrag abgeführt wurden. Da Gering – und Mittelverdiener kaum Lohnsteuer zahlen, helfen  Steuerrabatte  kaum – die Sozialabgaben jedoch tragen sie prozentual genauso wie Gutverdiener.  Und somit ist klar, daß die Sozialabgaben den Gering – und Normalverdienern am meisten weh tun, denn sie spüren weniger Netto in der Tasche sofort. Anstatt den Wählern reinen Wein einzuschenken, stellt die SPD dann oft Milchmädchenrechnungen auf, wie etwa, daß ja die Sozialabgaben zur Hälfte der Arbeitgeber tragen soll. Als ob der Arbeitgeber nicht schon heute die Sozialabgaben  komplett abführen würde, und eben auf dem Lohnzettel eben dann nur noch das geringere AN- Brutto  darstellt.Aber vielleicht kann die SPD ja im Bundestag Pferdestall es den Menschen noch erklären, ich verstehe es jedenfalls nicht.

Wer den Beschäftigten wirklich schützen will, der kann die Grenzen dicht machen, und somit das Arbeitnehmerangebot verknappen. Man glaubt gar nicht, was einem Arbeitgeber alles anbieten, wenn sie Mitarbeiter unbedingt brauchen oder halten wollen. Kommen dann noch geringe Sozial- und Steuerabgaben hinzu, könnte Buntland sich wieder zu Deutschland entwickeln. Angebot und Nachfrage regeln nunmal den Preis. Doch genau in diesem Punkt traut sich die „Sozialpartei“ SPD nicht gegen die Großkonzerne zu stellen. Sie wollen ja mehr EU , denn die EU ist die Antwort. U steht für Union, also für die Arbeitsmarktunion/Arbeitnehmerfreizügigkeit, so daß der heimische Arbeitsmarkt nicht oder noch schlechter geschützt wird. Und ja, die SPD steht ja auch sonst mit der Union.

Im Hintergrund mit diesem Wissen kann man sich nun den Propagandashowbeitrag der ARD  anschauen.. Hier wird dann ganz offen im Header behauptet, ein Programm einer Partei wäre „unsozial“, weil es neuartig freiheitlich wäre.

Anhang

  • Sozialisten geben zu: Die Lebensbedingungen verändern sich nicht . Aber es sei trotzdem die richtige Richtung.
  • Wenn sich nichts verbessert, verliert man den Anschluss an die Welt. Das ist dann auch der Unterschied zu freiheitlicher und rechter Wirtschaftsauffassung. Denn dadurch werden sich die Lebensbedingungen verbessern, was unbedingt nötig ist, wenn man wieder an die Weltspitze kommen will.

  • Früher war „Made in Germany“ unser Markenzeichen. Und durch den Brexit kann Großbritanien nun statt „Made in der EU außerhalb Großbritaniens“ ( siehe Winegums) bald „Made in Britain“ draufschreiben. Ein guter Erfolg für die Briten, und die SPD kapiert das wohl wie immer nicht:

Das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ müsste richtigerweise „Rettet die Grünen“ heißen.
Beim „Sozialstaatskonzept 2025“ der SPD geht es um einen Gruppentherapeutischen Linksruck, also „Rettet die SPD“.

Während man mit Klima und Bienen stets die Kinder mobilisieren kann, hat die SPD es etwas schwerer, aber sie versteht es immer noch, Neid als „soziale Gerechtigkeit“ zu verkaufen, und die Vierte Gewalt ist ihr eifrig zu Diensten.



Von Heils Grundrente profitieren vor allem diejenigen, bei denen dieses Jahr Landtagswahlen anstehen.
Sigmar Gabriel, SZ uvm jubeln denn auch, die Grundrente sei ein geeignetes Mittel, um die AfD im Osten zu schwächen. Sputnik befragt dazu auch die AfD, die schon eigene Vorschläge entwickelt hat, um die gleiche Klientel zu umwerben.
Die Springer-Welt meint deshalb, in der Groko führe die AfD heimlich die Regie.
Markus Söder kritisiert den gruppentherapeutischen „Linksruck“ der SPD und will die Regierung davon fern halten, aber AKK will auch die „Grundrente“. „Die CDU fordert eine Grundrente. Das ist ein leicht durchschaubarer Profilierungsversuch vor den Wahlen in Ostdeutschland“, sagt Christian Lindner (FDP) dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.
Für die SPD sitzen etliche Furien im Bundestag. Nach Claudia Moll macht jetzt Ulli Nissen von sich reden.
George Soros sieht die Grünen als die einzige konsequent-globalistische Partei Deutschlands und freut sich über ihren Aufstieg und die Stagnation ihres Gegenpols, der AfD.
AfD-Familienpolitiker Martin Reichardt erklärt, mit ihrem Sozialstaatspapier verabschiede sich die SPD von den letzten Resten staatspolitischer Verantwortung.
„Die Demokratie, das sind wir“, sagt die SPD. Ralf Stegner lobpreist seine Genossen wegen einer Verfassungwidrigkeit, und die stimmen zu:

Vor 30 Jahren führte die Nord SPD das kommunale Wahlrecht für Ausländer ein. Wenn auch zwischenzeitlich von Karlsruhe gestoppt, war das ein großartiger Durchbruch für bessere Integration und Bürgerrechte. Dieser Weg muss noch vollendet werden! (@Ralf_Stegner, 14.2.2019, archiviert)





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