Macron tritt Merkel in den Hintern

Es fällt schwer, die Satire nicht zu schreiben.
Der weltgewandte, uns durch Münchner Montagsspaziergänge bekannte mittelständische Unternehmer Peter Wellenhofer polemisiert:

Der charmante MERKEL-Küsser MACRON tritt der geliebten, ANGELA wüst in den breiten HINTERN.

Quasi über Nacht hat sich der Zögling des Großkapitals vom Befürworter des für Deutschland so wichtigen Projektes NORD STREAM 2 zu dessem gnadenlosem Vernichter gewandelt.

Die Lobpreisungen aus den macht- und gewinnsüchtigen USA, der faschistischen Ukraine, dem traditionell russlandfeindlichem Polen und seiner sowjetgeschädigten Nachbarn aus dem Baltikum, werden nicht auf sich warten lassen. Die Führungsrolle kommt natürlich auch hier den USA zu, welchen der Ausschluss Deutschlands und Westeuropas von einer russischen Energieversorgung, deren maximale politische Abhängigkeit von den USA, gepaart mit riesigen US-amerikanischen Einnahmen aus der dann unverzichtbaren Lieferung von höchst aufwändig gewonnenem und für den Transport flüssig aufbereitetem US-Gas für heute noch nicht absehbare Zeiten beschert.

Man befürchte eine Abhängigkeit von russischer Energielieferung, lautet die scheinheilige Parole. Eingetauscht soll diese angebliche Abhängigkeit gegen die Abhängigkeit von US-Flüssig-Gas werden, so lautet die Forderung.
Kommt Deutschland dieser Forderung nicht nach, wird es von der USA-geführten Allianz, nun Hand in Hand mit Frankreich, aufs härteste mit Sanktionen bestraft.

So viel sind also die komplett überflüssigen Freundschafts-Küsschen und -Vertrags-Erneuerungen wert. So stümperhaft orchestriert funktioniert aber selbst die peinlichste Volksverdummungs-Propaganda nicht.

Ein besonderes Lehrstück für Volk und Steuerzahler, nachdem mittlerweile bereits ein Drittel der Rohrleitungen im Meer versenkt sind und weitere, gewaltige Mengen an kostbarem Material auf die Versenkung warten.

Macron hat kein Geld mehr. Also presst er es durch höhere Benzinpreise und Steuern aus der verarmten Mittelschicht heraus. Als weitere Geldquelle nutzt Macron den deutschen Steuerzahler. Während Macron nicht für andere zahlen will, wollen Merkel und Schulz weiterhin mit dem versiegenden deutschen Steuergeld die Welt, allen voran den jungen französischen Bannerträger ihres Europäismus und „Multilateralismus“, retten.

Unser Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder steht schon länger auf einer offiziösen Liste der Staatsfeinde der Ukraine, und seine neue koreanische Frau fordert für ihn mehr Leibwächter vom Staatsschutz. Humanitäre Hetzmedien greifen Schröder regelmäßig mit Lügenmärchen an. Es ist alles nicht persönlich gemeint, sondern nur geschäftlich-politisch. Es geht um das Gasleitungsprojekt Nordstrom (Severni Potok) II. Deshalb bekommt auch die amtierende Kanzlerin Tritte in den Hintern, die ebenfalls nicht persönlich gemeint sind.

Die deutsche Außenpolitik erleidet den totalen Schiffbruch. Wenige Wochen nach der feierlichen Verheiratung Merkel-Deutschlands mit Macron-Frankreich sabotiert Macron abrupt elementare energiepolitische Interessen Deutschlands. Ferner kommt Macron nicht zur Münchner Sicherheitskonferenz. Deutschland ist in Frankreich links und rechts zu unpopulär, ja teilweise geradezu verhasst, denn man sieht in der EU-Struktur, die Frankreich keine Luft zum Atmen lässt, den alten Erbfeind, und jetzt verhindert Brüssel auch noch französische Übernahmen deutscher Konzerne. Derweil beargwöhnt der Rest Europas das deutsch-französische möchtegern-hegemoniale Duo erst recht. Rom steigert seine Feindseligkeit gegenüber Paris aus diesem Anlass weiter, indem es sich mit den Gelbwesten verbündet. Das letzte Mal, dass es seinen Botschafter aus Rom abzog, war zu Mussolinis Zeiten. Macron bemüht sich hektisch, seinem aufmüpfigen Volk hinterherzulaufen. Auch in den Fragen der Mittelmeermigration hat Macron wenig Spielraum.  Als neulich Orbán einen Gipfel platzen ließ, der den UNO-Migrationspakt durch die Hintertür zur gemeinsamen EU-Position gemacht hätte, hielt Frankreich die Füße still, während Berlin den Ungarn mit Repressalien drohte. Berlin qualifiziert sich immer weiter für die Rolle des Sündenbocks, den man gerne für den Bankrott all derer von Athen bis Paris zahlen lässt, die mit dem „deutschen“ Euro nicht zurecht kamen.

Difficile est, satiram non scribere.

Anhang

Der langjährige gaullistische Regierungspolitiker und französische Präsidentschaftskandidat François Asseineau erklärt sehr gelehrt und abgewogen, was die Aachener Vereinbarung von Macron und Merkel beinhaltet und warum sie ähnlich wie neulich schon der UN-Migrationspakt einen Akt des Hochverrats darstellt.

Nun versucht Asselineau auch den plötzlichen Kurswechsel von Macron zu Nordstrom 2 zu erklären.

Erst gerade verabschiedete das Kiewer Parlament (Hoher Rat, Verchowna Rada) einen Verfassungszusatz, der die Ukrainer dazu verplichtet, die USA, NATO und EU als Freunde und Russland als Feind zu sehen. Abweichler gelten fortan als Verfassungsfeinde und werden bereits verhaftet. Gerhard Schröder steht auf der Liste der „Feinde der jungen ukrainischen Demokratie“. Die Ukraine geht damit den „langen Weg nach Westen“ im Eiltempo und entwickelt eine Variante der liberalen Autokratie, die auch bei uns herrscht. Ein Oppositionspolitiker spottete gestern in Kiew: „Die Ukraine geht den Weg nach Westen via Afrika“, aber auch dieser Spott trifft ebenso auf Merkel zu. Bei uns ist es nur eher umgekehrt: der verinnerlichte West-„Liberalismus“ führt in die Afrikanisierung.
Kanadische MenschenrechtlerInnen versuchen im Auftrag der Provinzgouverneurin von Alberta, Rachel Notley, das Netzmedium The Rebel Media mit rechtsmissbräuchlichen Mitteln zu ruinieren.






3 Kommentare zu „Macron tritt Merkel in den Hintern“

  1. Frankreich hat es noch nie gut mit Deutschland gemeint. Bis hin zu Kriegen ( die sie quasi allesamt verloren haben, besonders „schlimm für sie war 1870 / 71, das war eine gewaltige Demütigung für die grossmannssüchtigen ‚Franzmänner‘ ) war jedes Mittel recht, das deutsche Wesen niederzuhalten, gar zu vernichten – es stand dem französischen Streben nach ‚Gloire‘ immer im Weg, solange Deutschland eigenständig und frei war, war es nix mit der ‚grande nation‘, denn es brauchte immer Geld, viel mehr Geld und immer noch mehr Geld. Schon Wilhelm Busch reimte in der Geschichte von der ‚frommen Helene‘, als es um das Dingen von Gaunern für ein Gangsterstück ging : …“ der eine ist der Inter-Nazi ( internationaler Sozialismus ) und der and’re Jean Lecaque ( Franzose ) – beide sind gar wohl zu brauchen, denn es mangelt Geld im Sack !“ … Da hat sich bis auf den heutigen Tag wohl nix ‚dran geändert …..

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    1. Frankreich hat den 1. WK immerhin gewonnen. Die französische Besetzung Berlins war in greifbarer Nähe, wurde durch Versailles verhindert. Das ist auch eine Ursache für französischen Groll, denn aus der „Unbesiegtheit Deutschlands im Feld“ folgte ja die Dolchstoßlegende nebst weiterem Unheil. Aus französischer Sicht war der Versailler Vertrag gegenüber Deutschland nicht vernichtend genug, und daran sind die Briten und Amerikaner schuld, die nie zuverlässige Verbündete Frankreichs waren.

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