Cambridge-Professorin zieht gegen nackte Wahrheiten blank

Der Brexit lasse Großbritannien nackt, erklärt Prof. Dr. Victoria Bateman auf der Bühne, wo sie sich aus Protest entblößt.

Bateman, die an der Universität Cambridge Feministische Ökonomie lehrt, sieht in weiblicher Nacktheit ein Zeichen der Emanzipation. Wie kann aber ein Symbol der Freiheit zum Protest dienen? Man protestiert normalerweise eher in Kostümen von Sklaven oder Strafgefangenen. Wie passt das zusammen? Bateman weicht der Frage aus und behauptet einfach, ihr Protest setze ein Zeichen für die Freiheit.

Águeda Banon, Kommunikationschefin der Bürgermeisterin von Barcelona, Ada Colau, beim Pinkeln

Unter Freiheit versteht die Ökonomin ihren Twitter-Meldungen nach zu urteilen die Vier Freiheiten des EU-Globalismus, d.h. die freie Bewegung von Information, Waren, Kapital und Menschen über alle Grenzen hinweg. Diese EU-Freiheiten sind ähnlich geil und subversiv wie öffentliche Nacktheit. Durch subversive Freiheiten kann man auch schön Bürger verschrecken. Das gilt sowohl für öffentliches Pinkeln auf der Straße in Barcelona als auch für Seenötigungsaktionen vor Libyen, die von den gleichen Freiheitsaktivistinnen vorangetrieben werden. Seit Jahren haben Aktionen von Femen, Pussy Riot, Agueda Banon etc ihren festen Platz in den Feminilen und Vaginalen Wissenschaften. Im Kampf gegen das Patriarchat treten regelmäßig weibliche Körperteile an die Stelle von Argumenten„Weltoffen“ ist laut diesem feministischen Verständnis tatsächlich ein Synonym für „Arschoffen“.
Im BBC fragt Moderator John Humphrey Professor Bateman, warum sie sich ausziehen muss, nur um genau das gleiche zu sagen, was Tausend andere sagen. Dabei erklärt sie, es gehe darum, zu versinnbildlichen, dass der Austritt Großbritanniens aus der EU unausgegoren wie „Des Kaisers neue Kleider“ sei. Was aber will sie uns damit sagen? Dass die Brexit-Befürworter konzeptlos seien und einen besonderen Platz in der Hölle verdienten, wie zuletzt auch EU-Ratspräsident Donald Tusk erklärte? Aber um „des Kaisers Neue Kleider“ handelt es sich ja eher bei der Angstmacherei darüber, wie angeblich am 30. März der Himmel einstürzen wird, wenn Großbritannien die EU ohne Brüsseler Segen verlässt.
Auch früher hat Bateman immer wieder blank gezogen, um zivilcouragiert offene Türen einzurennen, wobei es meist um ihr „wissenschaftliches“ Steckenpferd, die strukturelle Diskriminierung der Frau in der kapitalistischen Wirtschaft, geht. Wie beim Brexit ist auch diese Frauenbenachteiligung ihr zufolge eine Quelle unendlicher Wohlstandsverluste für Großbritannien. Bateman scheint sich mit des Kaisers Neuen Kleidern auszukennen. Denn außer lautem Geschrei der Zukurzgekommenen, die anderen verbieten, auf nackte Wahrheiten hinzuweisen, ist Frau Professor Bateman wohl argumentativ nackt.   Die Geste der weltoffenen Titten ähnelt insoweit auch der Geste des weltoffenen Arsches.

Nigel Farage wurde 2014 aus Cambridge ausgeladen, weil studentische Aktivisten ihn für inakzeptabel hielten. Auch 2015 war das Klima noch nicht viel besser. Man erkannte zwar an, dass Politkorrektheit manchmal zu weit geht, aber sie machten zugleich klar, dass Cambridge „progressiv“ sein müsse und folglich rückwärtsgewandten Bewegungen wie der Brexit-Kampagne von Nigel Farage keine Plattform bieten dürfe. Die Studentenvereinigung von Cambridge beschloss 2015 nach ausführlicher Verhandlung, dass Israel als „Schurkenstaat“ („rogue state“) anzusehen sei. Ähnlich sieht man dort auch den Existenzwillen von „Little Britain“, der sich im Brexit zeigt.

Interessant ist wieder einmal, dass Universitäten (oder Musikhochschulen), die jederzeit mit dem Hinweis auf ihre hohen „ethischen Standards“ renommierte Wissenschaftler wegen deren Nähe zu „rechten“ oder „rassistischen“ Wahrheiten zu desavouieren bereit sind, andererseits mit noch so dubiosen Auftritten ihrer Fakultätsmitglieder kein Problem haben, sofern diese der richtigen „progressiven“ Gesinnung dienen. Auch hier wirkt offensichtlich der von Andersens Märchen beschriebene Mechanismus.

Anhang

Der persisch-deutsche Schriftsteller Ramin Peymani versucht, den Schlafmichel mit einem weiteren packenden Buch namens „Chronik des Untergangs“ wachzurütteln, das vor der humanitären Autokratie warnt, die unser Land schon weitgehend unwiederbringlich in den Abgrund gefahren hat und unverdrossen weiter macht. Auch JW empfiehlt das Buch. Auch Matthias Matussek und Vera Lengsfeld sind an dem Buch beteiligt. Wie wird der Spiegel diesmal seine Bestsellerliste zensieren?
Unser „reiches Land“ ist im Grunde ruiniert.

Ein prominenter SPD-Kämpfer der ersten Stunde des wiedervereinigten Deutschland, Gunter Weißgerber, tritt aus und erklärt dazu:

„[…] Wo „SPD“ draufsteht, ist heute so etwas wie „SED ohne Mauer, Stacheldraht, Schießbefehl“ drin. Ich wünsche eine gute Reise.“

An die Stelle von Argumenten tritt auch in der „Wissenschaft“ ein Wettbewerb des großen Mauls, der guten Gesinnung und der schönen Geschlechtsmerkmale. Zur Ehre der Finnen, die das „Bedingungslose Grundeinkommen“ ausprobierten und als untauglich verwarfen, ist zu sagen, dass immerhin bereit waren, sich der Realität zu beugen. Für sie zählte Empirie, was in unseren Breiten eher nicht der Fall wäre. Deshalb posaunen ignorante rotgrüne Großmäuler auch gerade Unsinn durch die Gegend, um den von der SPD gewählten Weimarer Reichspräsidenten Paul Hindenburg, der alles tat, um Hitlers Reichskanzlerschaft zu verhindern, aus heutigen Straßennamen zu entfernen:

„Das ist natürlich nicht im Sinne der Selbstgerechten, die heute, weil sie keinerlei Eigenleistung vorweisen können, auf den schnellen historischen Kill aus sind, die nicht davor zurückschrecken, einen Menschen, wie Paul von Hindenburg, der sich trotz seiner Präferenz für eine Monarchie, auf ein politisches System eingelassen hat, das er wohl nicht mochte, was ihn aber nicht davon abgehalten hat, nach bestem Wissen und Gewissen innerhalb der Regeln dieses demokratischen Systems tätig zu sein, zu jemandem zu erklären, der die „Demokratie auf dem Gewissen“ hat. Wie dumm man sein muss, wenn man einzelne Personen zu Lenkern der Weltgeschichte aufbauscht, ist nur eine Frage, die sich an solche Behauptungen anschließt. Wie arrogant muss man sein, wenn man glaubt, man könne auf Basis von keinerlei Kenntnis einfach mit einer Anbiederung an den Zeitgeist zu Lasten von alten weißen Männern punkten? Und was für einen Charakter muss man haben, wenn man nichts dabei findet, ein Leben, das 87 Jahre lang war, auf die eine ideologische Formel bringen zu können, die gerade zu passen scheint.“

Auch Wien ist in ein absurdes internationales Paragrafengefängnis aus GFK, EMRK und EU-Recht eingesperrt. Selbst rechtskräftig mit Aufenthaltsverbot belegte Straftäter müssen geduldet werden.
Menschenrechte morden das Volk. Österreich merkt das langsam.
Es ist zwar nur ein Anfang, aber Herbert Kickl kratzt immerhin beständig weiter an GFK+EMRK+EU:







3 Kommentare zu „Cambridge-Professorin zieht gegen nackte Wahrheiten blank“

  1. … „Professur für feministische Ökonomie“ – ??? Hmmhmh – neue Bezeichnung für Weiberwirtschaft ? Kein Wunder, dass diese verkorksten „Frauen“ nix mehr zum Anziehen haben – Weiberwirtschaft halt …

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