deutschland halt's maul

Deutschlands zerbrochene Gesellschaft

Die bunte Ideologie hat Deutschland in vieler Hinsicht zu einer zerbrochenen Gesellschaft gemacht, die sich in einem latenten Bürgerkriegszustand befindet. Während jegliches Eintreten für Volksinteressen mit Pogromrhetorik bis hin zu schamlosester sozialer Ausgrenzung beantwortet wird, verspüren auch die Patrioten selber viel weniger das ihnen unterstellte Bedürfnis, irgendwelche „Ausländer raus“ zu werfen, als den Ekel vor jenen Nicht-mehr-Mitbürgern, die von sich aus den Gesellschaftsvertrag gekündigt haben aber dennoch die Schaltstellen besetzen. Die Spannung zwischen den beiden Polen AfD und Die Grünen ist nicht ein Verhältnis von politischen Konkurrenten sondern von Feinden, welches derzeit sichtlich eskaliert.
In das vom gekündigten Gesellschaftsvertrag hinterlassene Vakuum ist der Todestrieb vorgestoßen.

KaInnen töten Abel

Man kann den Prozess auch als den Konflikt zwischen Kain und Abel erklären.
Die Minderwertigkeitskomplexe der Zukurzgekommenen (KaInnen, oft auch K-Gruppen) haben die Regie übernommen und sie töten das Bessere, das den Laden bisher am Laufen hielt.
Es herrscht die Egalitärfrömmelei, deren Mutter der Feminismus ist (wobei mancherorts der Anti-Rassismus als Vater hinzukommt).
Martin kommentiert bei Sciencefiles daher treffend:

Der Feminismus hat ganze Arbeit geleistet. Emotionen statt Leistung. Die Gesellschaft wurde emotionalisiert. So kann man ein Tierhem führen, aber keinen Staat.
Das führt zur Spaltung der Gesellschaft. Die Emotionalen gegen die Rationalen.
Die einen halten den Staat jeden Morgen aufs Neue am Laufen, die anderen hauen die fremde Kohle nur so aus dem Fenster.

Was sind schon Erkenntnisse, Kreationen und Fortschritt, wenn ich im hier und jetzt einen Haufen guter Emotionen haben kann? Das Prinzip der Grünen: „Strom kommt aus der Steckdose“, „das kostet nichts, das zahlt der Staat“

Beispiel Schule: Inklusion, Abi für alle (was ist es dann noch wert?) und Abschaffung „böser Benotung“.

Die Probleme der inkludierten Kinder und der Restklasse haben nie jemanden von den Initiatoren gestört. Persönlich waren diese Ideologinnen auch nicht betroffen. Realisierbarkeit? Sinkendes Leistungsniveau? Es geht um Emotionen, da stören solche negativen Fakten bloß. So wird ein seit 100 Jahren funktionierendes System in 15 Jahren zerstört.

Ebenso die Migrationskrise. Warum illegale Wirtschaftmigranten nicht dulden? Warum nicht die Genfer Flüchtlingskonvention (Flucht hört im Nachbarland auf, nicht im 5000km entfernten Wunschland), ebenso wie die bestehende (!) europäische und deutsche Gesetzgebung (Dublin III, etc.) ignorieren. Fühlt sich doch viel besser an. Die ganzen Emotionen die uns da entgehen würden. Das können wir uns jährlich ruhig mal 50 Milliarden Steuergeld kosten lassen. Das zahlt ja der Staat.

Von SPD-Bürgermeister*in anberaumte Willkommensparty

Und jeder, der nicht fröhlich mit einstimmt und die guten Gefühle mit Fakten oder noch schlimmer Gesetzen stört, der verbreitet neuerdings „Haß“. Früher klärten Gerichte die Grenzen der Meinungsfreiheit (inkl gesellschaftlicher Diskussion), heute wird alles praktischerweise als „Haß“ deklariert und ist damit vogelfrei gestellt. Aus der Sicht der Emotionalen eine zutreffende Deklaration. Aus Sicht der Rationalen verkommt die gesellschaftliche Diskussion Richtung Kindergartenniveau.

Menschenunwürdigem Denunziantenstadl mit Milde begegnen

Die Selbstheilungskräfte, die sich in dieser bürgerkriegsähnlichen Situation noch bilden können, müssen sich zwangsläufig durch besonders ausgeprägtes Wohlwollen gegenüber allen potenziellen Mitbürgern auszeichnen. Nicht nur können wir uns faktisch keinen echten Bürgerkrieg leisten. Unsere Chance besteht auch gerade darin, uns wohltuend von der zerbrochenen Nichtgesellschaft abzuheben. Diesen milden Geist, der lieber lacht als hasst, lieber Blumen gießt als Unkraut jätet, versuchen wir auch auf unserem Blog zu praktizieren. Es geht darum, der von unseren verwahrlosten VerfassungsrichterInnen untergrabenen Menschenwürde wieder Raum zu geben.

Anhang

SPD will Arbeiter „vergessen“ und enteignen

„Vergesst die Arbeiter“, fordert SPD-Parteistrateg*in Yannick Haan vom Berliner Smart-City-Büro aus und schlägt zu diesem Zweck einen Plan vor, der das Einkommen der verbliebenen Arbeiter, die ohnehin zumeist alte weiße Männer sind, einfrieren und an die neue diverse Klientel umverteilen soll.

EgalitärfrömmlerInnen führen Krieg gegen JUNGE weiße Männer

Jan Deichmohle, Autor des Buches „Der Frauenkrieg“, weist auf Empathieversagen der Eliten gegen sozial schwache Jungmänner des eigenen Volkes hin. Ihnen nehme man höhnisch die Frauen weg. In diesem Fall ist Feminismus direkter Verursacher zerstörerischer Masseneinwanderung junger Männer.

Von der Hitlerjugend zur Klimajugend, wann endet die Selbstreproduktion des bunten Bonzentums?

Publizist erklärt den Mechanismus, mit dem sich das aktuelle Denunziantenstadl reproduziert:

Massenhafte Übernahme von Feindbildern kann von Propagandisten der höheren Moral – egal welcher Religion oder sonstiger Idologie – nur erreicht werden, wenn sie einer hinreichend großen Zahl von Individuen Teilhabe an kollektiver Macht, kollektivem Nutzen verheißt. Die Nazis gaben ihren Mitläufern zahllose Dienstränge und Ehrenzeichen, Kommunisten verhießen das Reich der leistungslosen Anspruchsberechtigung, das Paradies auf Erden statt im Jenseits. Zugleich zeigten sie ihren Anhängern, bei wem sie sich ihre Reichtümer, ihre Wohlfahrt holen konnten. Die Grundimpulse des Erlangens und Vermeidens wurden auf “Mir nützt, was jenen schadet” fokussiert, denkende Individuen verknäuelten sich in besinnungslosem Feldgeschrei oder klammheimlicher Verschwörung zu gewaltbereiten Kollektiven.
Es funktioniert immer und überall – bis die Zerstörungen groß genug sind, allen Zielen den Sinn zu nehmen. Erst dann, wenn die ziellos Vereinzelten wieder vor der Frage nach dem Sinn stehen, hat die Vernunft eine Chance, auch Kollektive zur Kooperation zu bewegen.
Wir erleben jenen Zustand von Überlagerung, jenes Sowohl-als-auch und Weder-Noch, in dem über Krieg und Frieden entschieden wird. Das nannte man vierzig Jahre lang “Kalter Krieg”, das “Gleichgewicht des Schreckens” verhinderte das Schlimmste, aber nicht zahllose Kriege, nicht das Emporkommen von “asymmetrischer” Gewalt des Terrors, nicht die Gefahr von Bürgerkriegen.
Die Treiber von Gewalt-Macht-Lust sind deutlich erkennbar. Ihre Mitläufer formieren sich – dank neuer Kommunikationsformen – schneller als je. Werden sie sich aufhalten lassen? Wie?

Das Beispiel Greta Thunberg zeigt, wie “Massenmobilisierung” geht: Kinder und Jugendliche sind besonders empfänglich dafür, an der Macht der Erwachsenen teilzuhaben. Diese Form kollektiven Hochgefühls erlebte meine Mutter bei der Hitlerjugend. Erst mit der Zeit dämmerte mir, dass “Junge Pioniere” und “FDJ” in der DDR demselben Schema folgten. Meine Frau zitterte als Kind in China jeden Tag vor Angst, dass Maos “Rote Garden” ihre Großeltern öffentlich demütigen, womöglich totschlagen würden.
Wenn hier und heute dieselben Ideologen und Politbürokraten, die den Niedergang der Bildung an deutschen Schulen und Hochschulen herbeiführen, Schulkinder für ihre Wahnvorstellungen von Weltenrettung und Menschenverbesserung in Dienst nehmen, bedarf es keiner stärkeren Warnsignale: Ihre Ziele sind totalitär.

Bei den Medien, sogar den GEZ-finanzierten, scheint ein Ende in Sicht zu sein, aber vorerst bewirkt es nur eine Radikalisierung.
Wie groß die Chance ist, dass das wild werdende bunte Bonzentum sich dem Ende seines Reproduktionszyklusses nähern und den Weg für neue Sinnsuche frei geben könnte, versucht auch Diogenes Lampe zu ergründen.
Ein Kommentator bei Bayern Ist Frei beschreibt den Mechanismus ebenfalls:

Der Zerfall hat System. Leider ist die Steuerkartoffel eingeschüchtert, entsolidarisiert und fühlt sich, obwohl mengenmäßig im Vorteil, allein gelassen. Wer die Umverteilung kritisiert, ist Freiwild und wie in der Geschichte sichtbar, finden sich genug Opportunisten, die sich wie 1933 auf die Seite der Dreisten stellen. Ist ein Klassiker, auch zwischenmenschlich: Man stellt sich auf die Täterseite, oder wird sogar selbst Täter, um garantiert nie auf der Opferseite zu stehen. Der Mitläufereffekt erzeugt schnell klare Verhältnisse und veranlasst die Dreisten, sich noch wahnsinniger zu verhalten. Wie war das 1914 und 1939? Das Gemeinwohl interessiert die Elite nicht, sie bevorzugten die Ekstase, auch Krieg genannt. Das Volk darf gehorchen, sterben ist auch OK, aber nur im Kampf für die Interessen der Geisteskranken. Nach Kriegsende sieht man den Schwenk der Wendehälse, siehe auch 1989, siehe AM. Nach Kriegsende 1918 schreiben die Irren Bücher, aus denen Stolz, Narzissmus und Uneinsichtigleit triefen (Luddendorf: „Meine Kriegserinnerungen“). Wer mit sich und der eigenen Skrupellosigkeit und Wertefreiheit zufrieden ist, kann in der Jauchegrube Politik viel erreichen.

Den Begriff „Klimajugend“ prägte gerade Ramin Peymani.

Glückliches Russland: einig und frei durch Patriotismus

„Es gibt kein Heil außerhalb der russisch-orthodexen Kirche“, lautet ein traditionelles geflügeltes Wort in Russland, das weniger chauvinistisch ist, als der gemeine Buntbürger zu glauben erzogen wurde. Anders formuliert: es gibt keine Demokratie und keinen inneren Frieden ohne die Liebe zur eigenen materiellen und spirituellen Tradition, die alle von ganz links bis ganz rechts eint. Wladimir Putin betont in allen Reden den Patriotismus, Identität und Kontinuität des russischen Volkes über die Generationen hinweg als unideologisches Kernanliegen der Russischen Föderation und versteht unter diesem keineswegs eine aggressive Haltung nach außen sondern Brüderlichkeit nach Innen. Diesen Geist verkörpert er auch in seinen zahlreichen Veranstaltungen, in denen er den Dialog sucht und eine Familienatmosphäre herstellt, in der sehr offen, kontrovers und oft inspirierend and Probleme herangegangen wird. Aktuell zeigt sich dieses Bemühen um ein ideologiefreies einigendes Verfassungsfundament gerade am 10jährigen Jubiläum des orthodoxen Patriarchats von Kyrill, das von Vesti mit englischen Untertiteln versehen wurde.
Im Gegensatz hierzu predigt und verkörpert die zerbrochene bunte Nichtgesellschaft der ehemals deutschen Region nur bis zum Erbrechen die asozialen Werte von Reinhard Marx und Pussy Riot.
Ein Beispiel für echten Journalismus in Migrationsfragen lieferte das russische Fernsehen neulich ebenfalls, hier ebenfalls mit englischen Untertiteln.

Wie wir hier sehen haben wir es mit Journalisten im eigentlichen Wortsinn zu tun: fleißige und bescheidene Menschen, die Informationen und Standpunkte ganz unterschiedlicher Parteien einholen, m sie ähnlich wie in einem Tagebuch (Journal) möglichst ungefiltert aufzuzeichnen und verständlich zu machen. In der Doku kommen diverse Migranten, Behörden, MenschenrechtlerInnen und Migrationskritiker wie Tim Kellner und 3 sehr unterschiedliche AfD-Leute, von denen 2 Russisch sprechen, ausführlich zu Wort. Tendenziosität ist allenfalls in der reißerischen Verpackung auf dem Youtube-Kanal auszumachen, nicht jedoch in der Sendung selbst.
Während unsere humanitären Hetz- und Märchenmedien unermüdlich und finster entschlossen unser Volk spalten, während sie haltlose Verschwörungstheorien über finstere spalterische Absichten russischer Auslandsmedien verbreiten, zeigen die russischen Medien auch uns in vorbildlicher Weise, wie innere Befriedung geht, und helfen uns dabei.
Unser buntes Verfassungsgericht bekämpft solche Einigkeit unter Etiketten wie „autoritärer Nationalstaat“ oder „homogene Volksgemeinschaft“, die ihm von UN- und EU-MenschenrechtlerInnen im Auftrag des Bundestages eingeflüstert wurden. Laut ihrem Verständnis besteht „liberale Demokratie“ darin, dass angebliche Vertreter von allerlei Partikularinteressen auf einem schiefen Spielfeld in supranationalen Hinterzimmern feilschen, während man die existenziellen Fragen durch willkürlich agierende Wächterräte aus dem Diskurs ausgrenzt. Für Sachdebatten interessiert sich bei uns kaum jemand. Der Muskel der Freiheit ist mangels Übung atrophiert. Der Fokus unserer menschenunwürdigen denunziatorischen Leitkultur liegt stattdessen auf der Frage, welche potenziell störenden Debatten man mit welchen Keulen erschlagen kann.







2 Kommentare zu „Deutschlands zerbrochene Gesellschaft“

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