Relotius-Märchenmedien schreiben nicht für Leser

In der SZ ist ein Jammerartikel über das schlechte Ansehen der Presse erschienen.
SZ-Leitmeinerin Laura Hertreiter beschwert sich darüber, dass der Fall Relotius zu Vorwürfen gegen die Presse und das Wiederaufleben des „Lügenpresse”-Vorwurfs geführt habe. Schuld daran seien die Rechtspopulisten aus dem Dunstkreis der AfD, die in unanständiger Weise die Tragweite des Falles Relotius übertreiben, um besser von ihren ausländischen Servern aus Hass und Hetze verbreiten zu können. Verlierer dieses perfiden Spiels seien die 99% ehrlichen Journalistinnen und Journalisten der Qualitätsmedien, von denen das Vertrauenskapital und der Zusammenhalt zwischen den TeilhaberInnen der Gesellschaft abhänge, unabhängig davon, wie lange sie hier schon leben.

Hadmut Danisch kommentiert:

Was aber wieder mal zeigt, für wie dumm die Süddeutsche die Leser hält. Denn der Leser kommt in diesem Geschreibsel überhaupt nicht vor. Es wird immer unterstellt, dass der Leser strohdoof sei und selbst überhaupt nicht denke, dass er nur von finsteren Mächten wie Websites und der AfD davon abgeleitet wird, den Qualitätsmedien zu vertrauen. Leser als unmündige Kinder. Auf die Idee, dass Leser sich eine eigene Meinung bilden, und das unabhängig von anonymen Websites und Parteien, kommen die nicht, weil sie das den Leser nicht zutrauen.
Die halten sich für die Erzieher der Dummen. Die schreiben für Dumme. Die halten den Leser für dumm.
Dumme mag es in unserer Gesellschaft reichlich geben, nur lesen die eben auch keine Zeitung.
Das zentrale Problem der Medien ist, dass sie mit ihrer Dummheit die Zielgruppe vergrault haben: Die Dummen als Zielgruppe funktioniert nicht, weil die keine Zeitung lesen. Die Schlauen als Zielgruppe hat man verprellt, die lesen keine Zeitung mehr.
Und dieses feministische „egal was wir machen, irgendwelche anderen, die Bösen, sind immer dran schuld”, das nutzt sich eben auch ab.
Medienkompetenz heißt heute, [a] die Dummheit der Presse zu erkennen, zu verstehen, zu analysieren und sich [b] von Dümmeren eben nicht mehr erziehen und beeinflussen zu lassen.

Beim WDR ist gerade ein neuer Fall frei erfundener rührseliger Geschichten aufgeflogen.
In diesen Tagen sind Humanitäre Hetz- und Märchenmedien bestens über die Interna des substanzlosen Verfassungsschutzberichts informiert und tun alles, um sie propagandistisch gegen die AfD auszuschlachten, wohingegen VS-Chef Thomas Haldewang eher wie ein Getriebener wirkt. Sein Vorgänger wurde im wesentlichen von den Märchenmedien gestürzt, weil er diese der Lüge überführt hatte, und ähnlich ging es dessen Dienstherrn Horst Seehofer. Man kann von der leitmedialen Niederschlagung eines CSU-Aufstandes im Juni und Juli 2018 sprechen. Ihr letzter Ausläufer war die formelle Ächtung des Wortes „Anti-Abschiebe-Industrie“ durch eine leitmediale Jury von angeblichen Sprachwissenschaftlern. In allen Fällen handelte es sich um entscheidende Machtkämpfe, in der die Vierte Gewalt der Akteur und die anderen die Getriebenen waren. Auch diesmal ist anzunehmen, dass das AfD-Verbotsverfahren von leitmedialen Rechtsextremismusexperten und MenschenrechtlerInnen wie Georg Restle, Matthias Quendt, Melanie Amman und Miriam Heigl ausgeht, die schon seit Jahren zum Generalangriff auf die Organe der Staatssicherheit ansetzen. Wahrscheinlich hat dieser Kreis die Vorlagen geliefert, die der VS folgsam abarbeitet.
Es sind Journalisten, die gegen die Verleihung einer Sendelizenz an RT Sturm laufen. Auch hier geht die Repression von der Vierten Gewalt aus.
Es sind leitmediale MenschenrechtlerInnen, die derzeit zusammen mit Regierungsparteien in der kanadischen Provinz Alberta den genialen Netzsender The Rebel Media mit kostentreibendenden Verfahren lahmzulegen versuchen. Sie praktizieren in massiver Weise das, was sie missliebigen Regierungen in Wien, Budapest, Warschau und Moskau gerne (meist ohne solide Belege) nachsagen. Ähnliche Verfolgung alternativer Medien befeuern sie auch in Deutschland und Österreich. Wir berichteten auch über die Verfolgung von Hadmut Danisch und anderen durch die ARD und mit ihr verbündete steuerfinanzierte Netzwerke der Spitzel, Pöbler und DenunziantInnen (SPD).
In den USA wirkt Chefermittler Müller wie ein Getriebener. Er hat Mühe, sich rechtzeitig von Vorwürfen an Donald Trump zu distanzieren, die ihm übereifrige Fakenews-Medien in den Mund legen, unter denen sich auch gerade wieder die SZ hervortut.
Auch Horst Seehofer, Markus Söder und ihre CSU sind schon lange Hampelmänner der Humanitären Hetz- und Märrchenmedien. Sie bezuschussten den Lieferanten rührseliger humanitärer Märchen, Claas Relotius, der von sämtlichen führenden Instanzen unserer Wahrheitssysteme mit Preisen überhäuft wurde. Die Reden und Namen der Laudatoren wurden inzwischen aus dem Netz getilgt.
Medienkompetenz, wie Danisch sie resümiert, ist heute Bürgerpflicht. Dies umso mehr in einer Zeit, wo die Vierte Gewalt sich anschickt, den autoritären Humanitärstaat nach und nach in eine Diktatur zu überführen.

Anhang

In der Wiener Tageszeitung „Standard“ gibt Bildungswissenschaftler Professor Hans Karl Peterlini mit aller Gewalt den alten weißen Männern die Schuld an einer aktuellen Serie von Frauenmorden, deren Täter alle der migrantischen Klientel des Humanitärstaats angehören. Er warnt vor Verkürzung des Themas und behauptet, dass Morde an Frauen in hohem Maße nicht von muslimischen Blutrünstigen verübt werden, sondern von unbescholtenen netten weißen Nachbarn. Peterlini weiß dabei die bayrischen Frauenverände und die Firma Gilette auf seiner Seite. Wie die Märchenmedien so produzieren manchmal auch Rasiererfirmen nicht für ihre Kunden.






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4 Kommentare zu „Relotius-Märchenmedien schreiben nicht für Leser“

  1. Den roten und grünen Griffelhaltern haben wir einen erklecklichen Teil des Niederganges unserer Heimat zu verdanken. So eine Gleichschaltung gab es bisher nur im braunen Nationalsozialismus und im DDR-roten Internationalsozialismus. Der dritte Akt läuft gerade im bunten Menschenrechtssozialismus der BRD. Wer da ab 1933 keine Parallelen sieht, ist entweder strunzdumm, den Lügen auf den Leim gegangen oder selbst ein neo-stalinistischer Täter.Das Land ist einer Kulturrevolution der Toleranten, Gleichen und Menschenrechtsbesoffenen zum Opfer gefallen. Unter der Regenbogenflagge marschieren die Marxisten, Maoisten, Trotzkisten, Stalinisten. Eine Allianz aus Politik, Justiz, Presse, Kirche und knallroten Gewerkschaften. Diesen Umsturz kleinzuschreiben und umzudeuten ist Aufgabe der roten Relotiusse und der Sprechpuppen in den zwangsfinanzierten ÖR-Medien. Wohlan, es gibt genug Bürger, die das lange durchschaut haben. Wehren wir uns, noch ist es Tag.

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  2. Kurzer Nachtrag. Um den Umsturz auch militärisch zu sichern, wurden im Auftrag der UN-Weltregierung (NWO) bereits afrikanisch-moslemische Kampftruppen in´s Land geholt. Diese sind für die SZ, den Hohlspiegel und andere selbstverständlich nur „Schutzsuchende“ und „geflüchtete Menschen“. Aber sie haben den Kampf bereits aufgenommen. Mit Messern, Äxten, Autos und ihren Geschlechtsteilen.

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