Was Populismus nicht ist

Weil sie sich nicht offen gegen die Demokratie stellen können, verheddern sich unsere herrschenden MenschenrechtlerInnen von Voßkuhle bis Haldewang in wirre Rabulistik gegen einen ominösen „Populismus“. In seinem Buch „Was ist Populismus“ versucht der in Princeton lehrende deutscher Politologe Jan-Werner Müller sich zum Chefideologen dieser Bewegung aufzuschwingen. Er kämpft gegen einen Pappkameraden, den seine Gesinnungsgenossen sich in ihren leitmedialen Echokammern jahrelang aufgebaut haben und der am ehesten in Donald Trump eine Verkörperung finden kann. Dabei erklärt Müller nebenbei die Ideologie der Bunten Republik, die man neuerdings in Urteilen des Baer-Voßkuhle-Gerichtes wiederfindet. Die Bunte Republik versucht derzeit, Parteien aus dem Wettbewerb auszugrenzen, indem sie genau diese Ideologie in das Grundgesetz hineinliest, was dank dem Einfluss der der EU-Menschenrechte nach und nach gelingt. Was Jan-Werner Müller schreibt, findet sich in der gleichen Weise sowohl bei Voßkuhle als auch bei Haldenwang als auch beim Breiten Bündnis der Lernmuffel-Eliten und MenschenrechtlerInnen, die seit Jahren alles tun, um nach und nach die Leitkultur und das Verfassungsrecht so umzubiegen, dass ihnen die Auseinandersetzung mit unbequeme Volksinteressen erspart bleibt. Der von Morgenwacht übersetzte amerikanische Artikel gibt Hilfestellung im Widerlegen der abstrusen Ideologie, deren Herrschaft hierzulande derzeit zügig zementiert wird.

MORGENWACHT

Von Greg Johnson, übersetzt von Lucifex. Das Original What Populism Isn’t erschien am 28. Dezember 2018 auf Counter-Currents Publishing.

Jan-Werner Müller
What is Populism?
Penguin, 2017

Wenn ein politisches Establishment sich von einer wachsenden Kraft wie dem Nationalpopulismus bedroht fühlt, dann besteht Plan A darin, das Establishment zu verteidigen und seine Gegner anzugreifen, indem es geistig durchschnittliche Journalisten entsendet, um zu spotten und zu verhöhnen, und geistig durchschnittliche politische Schreiberlinge, um parteipolitische Argumente zu konstruieren. Das Ziel des Establishments ist, die Loyalität seiner Basis zu verstärken, die Köpfe der Unentschlossenen zu vergiften und Dissidenten zu demoralisieren, indem es sie wie Dreck behandelt.

Wenn es Plan A nicht gelingt, die steigende Flut zurückzudrängen, dann besteht Plan B darin, die akademischen Gehirn-Bugs auf das Studium der Opposition und die Formulierung von Kritiken und Gegenstrategien anzusetzen. Offensichtlich lautet die Annahme von Plan B, daß das Establishment objektives Wissen braucht, um ernsthaften…

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