Systemkritische Recherche ist ein Entlassungsgrund – Entlassung beim Münchner Heise Verlag

München, 14.01.2019 – Nachdem ein Journlist an dem Allerheiligsten des bundesdeutschen Zwangsgebühren- Fernsehens gerüttelt hat, nämlich an den maßlosen Gehältern, wurde er kurzerhand vom Heise Verlag gefeuert. Wie kam es dazu? Der Jornalist Dr. Viktor Heese veröffentlichte im vergangenen Jahr, zuletzt im Dezember 2018 bei Telepolis (Heise) mehrere Beiträge. In denen berichtete Heese über Durchschnitts-Vergütung von 9.400 EUR (höher als bei DAX-Konzernen). Das wurde Dr. Heese jetzt zum Verhängnis. Daraufhin folgten rufschädigende Artikel und die Kündigung. Interessant, diese Beiträge riefen auch ver.di auf den Plan. Wieso ausgerechnet die Gewerkschaft ver.di? Journalismus-Gewerkschaftler sahen sich in der Pflicht, einen Brief an Heise zu verfassen, um Dr. Heese unter Rechtspopulismusverdacht zu stellen. Er hat es gewagt, die öffentlich-rechtlichen Medien in einer Weise anzugreifen, die der AfD in die Hände spielt. An diesem Fall sehen wir die Auswirkungen in unserer Bunten Republik. Eine Denunziation, sei sie noch so haltlos, genügt, um einem Kritiker die Existenz zu entziehen, und ausgerechnet Journalisten-Gewerkschaftler bekämpfen die Pressefreiheit. Die Bandagen werden im neuen Jahr noch härter, und gerade die von Heese kritisierten öffentlich-rechtlichen Medien tun sich als Zerstörer der freien Meinungsbildung hervor. Dabei kämpft die Vierte Gewalt als eine verschworene Gemeinde, die in einer Weise Willkürherrschaft ausübt, wie es der Politik verwehrt ist. Dr. Viktor Heese veröffentliche eine Reihe von hervorragenden Publikationen, aber sie nützen den Falchen. Eine Diskussion über die Thesen des Autors erübrigt sich damit. Viktor Heese kann es sich vielleicht leisten, nur noch in alternativen Medien zu publizieren, aber wer eine politische Einflussposition erreicht hat, überlegt sich in der Bunten Republik in der Regel zwei mal, ob er sich mit der Vierten Gewalt anlegt.

Der prominente Jurist Professor Vosgerau berichtet erst gerade vom Verlust eines Lehrauftrages aufgrund des bloßen Umstandes, dass er in Cicero die Rechtmäßigkeit von Merkels Flüchtlingspolitik angezweifelt hatte . Vosgerau erklärt hier auch aus juristischer Sicht, warum die öffentlich-rechtlichen Medien in Deutschland die Demokratie gefährden. Es drängt sich der Verdacht auf, dass die polnische Regierung, die sich mit ihnen anlegt, Recht haben könnte.

Das Publikum des Heise-Verlags ist in den letzten Jahren von links nach „rechts“ gewandert, wobei vielleicht der migrationskritische Flügel der Linken dort noch immer besser ankommt als die AfD. Ein Autor, der dem heutigen Heise-Publikums aus dem Herzen spricht, ist Wolf Reiser, der sich neulich bravourös mit Schwabings „scheinlinker“ Schickeria befasste, was bei den Kommentatoren großen Applaus und bei einer zurückgebliebenen Minderheit heftige Beißreflexe auslöste. Diese Beißreflexe dürften es sein, die sich diesmal wieder in der Telepolis-Redaktion durchgesetzt haben, aber auch hier zeigt die Kommentarsektion, dass das Publikum weiter ist als die Redaktion.

zwangszuschauer

9 Kommentare zu „Systemkritische Recherche ist ein Entlassungsgrund – Entlassung beim Münchner Heise Verlag“

  1. Heise – Hort extrem ignoranter Schwachsinns-Erzähler
    Das sind meine Erfahrungen im heise-Forum, wo ich gesperrt wurde, als ich einige Richtigstellungen zu den dortigen Verleumdungen vorgebracht hatte. Und damit ich nur ja tatenlos zuschaue, wie ich weiter verleumdet werde, schärfte mir heise nachdrücklich ein, mich auch ja nicht unter einem anderen Namen dort anzumelden.
    Heise wird von seriösen Menschen wohl gar nicht ernstgenommen. Man schaue exemplarisch auf heises Umgang mit der Klimalüge. heise ist Mainstream im Exzess.

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  2. Das beste ist-dort schreiben Leute die jedesmal im Forum sofort zerrissen werden!Oft liest man:Wenn ich X lese weiss ich das ich nicht weiter lese….
    Der grösste Witzbold ist dieser hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Tomasz_Konicz

    Zitat:
    „Nachdem eben eine solche rotbraune Querfront aus Foren-Nazis und nationalen Sozialisten der Linkspartei mich als Autor aus der Internetplattform Telepolis gemobbt hat“ http://archive.fo/tCqj4

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  3. Leider ist es bei einigen bekannten rechten Medien – mir sind da besonders „Journalistenwatch“ und PI aufgefallen – nicht anders. Wenn dort nicht einmal Meinungsfreiheit gewährt wird, obwohl keinerlei juristisch angreifbare Dinge geäußert wurden – wie kann man den linken Medien noch Vorwürfe machen, wenn die rechten ihnen in der Unterdrückung der Meinung in nichts nachstehen?
    Es krankt sehr an persönlicher Reife in vielen Redaktionsstuben. Und wenn die Rechten sich genauso übel verhalten wie die Linken, fragt man sich, warum man ausgerechnet denen dann über den Weg trauen soll. Die Willkürakte und Machtspiele der rechten Medien lassen diese ebenso unglaubwürdig wirken. Ein Medium, das über die Schandtaten Anderer lästert, aber selbst die gleichen begeht, hat nicht verdient, weiterhin beachtet zu werden – denn es erweist sich in seiner Grundsubstanz als ebenso gefährlich, wie die Charakterlosigkeiten der Gegenseite.

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    1. Viele Rechte haben einst kritisiert, daß Deutsche Köterrasse genannt werden dürfen. Sie wollen, daß der Volksverhetzungsparagraph also letztendlich noch verschärft wird, um vermutlich Recht im Unrecht zu schaffen.Doch damit käme man vom Regen in die Traufe.https://bayernistfrei.com/2017/03/04/osmanen-koeterrasse/ Ich bin nicht nur gern Köterrasse, sondern auch für die Meinungsfreiheit. Soll doch jeder sagen was er denkt. Die Gedanken sind frei, und warum sollte man laut denken verbieten? Manche Rechte sind im Kern Bunte. Patrioten im bunten Gewand. Wollen bunte Methoden selbst anwenden. Oder Ideologen. Sehen Presse als Propaganda. Manche Bunt-Rechte kommentieren auch, daß das Opfer es verdient hätte, weil sie sich mit einem Bereicherer eingelassen haben. Das sind dann so Kommentare, wo man kotzen muss. Man muss halt noch bedenken: Bislang wird Bunt gefördert mit Zwangsgebühren. Ein Sozialismuskonzept. Ohne Gebühren wäre ARD und ZDF nicht überlebensfähig. Deshalb mögen sie keine Rechten. Sozialisten regieren und verschärfen die Gesetze, erhöhen Steuern und führen auf kurz oder lang ins Verderben (DDR, Venezuela, EU)Rechts und Putin ist daher immer das böse. Rechte wollen weniger Steuern, Un-Fairteilung und damit weniger Sozialleistungen. Das gefährdet dann auch das Gehalt vom ARD Intendanten. Denn diese Leute leben auch vom Geld das andere verdient haben. Man kann daher durchaus echten Rechten wie Putin und Trump mehr vertrauen als Merkel. In Buntland ist es aber schwer. Hier muss man die Lichtblicke eben fördern. Wer gutes sagt, braucht auch gute Verbreitung. Und wenn manche Rechte falsches sagen, muss man sie links liegen lassen. Bis sich ein Lichtblick mal durchsetzt.

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