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Wiener Zeitung bringt „Bayern ist frei“ mit Haltungsfrage in Verbindung

Natascha Kohnens BayernSPD glaubt, im Skrupellosigkeitswettbewerb mit den Grünen punkten zu können.

Mit dem bunten Haltung-Slogan gingen in Bayern vor allem die Sozialdemokraten in Wahlkämpfe. Auch „Anstand“ plakatieren sie gern. Der Aufstand der Anständigen prägte seinerzeit die bunte Meinungsindustrie des breiten gesellschaftlichen Bündnisses. Die Anständigen müssen gegen die Unanständigen aufstehen. Auch in Österreich zeigten tausende Menschen mit Lichterketten Haltung  für Internationalismus und gegen volksnahes Denken.

CSU-Plakat gegen Ausgehetzt-Demonstration

Natürlich aber stehen auch die meisten Politiker rechter Parteien für Menschenrechte und Haltung. Egal ob in Österreich oder in Bayern. Ob Linke oder AFD. Ob FPÖ oder SPÖ. Im Zweifel  wollen alle bislang „echte“ Flüchtlinge aufnehmen.  Wirksame Obergrenze würde einen Zeitpunkt begründen, ab wann Menschenrechte nicht mehr zählen, sondern nationalstaatliche Vernunftsabwägungen. Doch die sind so gefasst, daß es wohl leider nicht zum Showdown kommt zwischen anständigen Menschenrechten und vernünftigen nationalen Interessen.  Damit stellen sich die wesentlichen Parteien  im Zweifel auf die Seiten der Guten, also der Gutmenschen und Humanitärfrömmler. Das ist am einfachsten, denn dann ist der Haltungsjournalismus auf deren Seite. Journalisten müssen ja vom Berufsethos her Mitgefühl zeigen für Dinge aller Art. Der Leser soll bei der Stange bleiben. Sie müssen sich daher emotional leiten lassen, statt rational zu begründen und zu schreiben.  Wir sind daher keine Gutmenschen! Wir wollen auch keine echten Migranten in einem Land ihrer Wahl  in Europa rundumversorgen.  Für uns gibt es auch keine so genannten EU-Menschenrechte, die ein solches Recht begründen können, da für uns das gesellschaftliche demokratische Recht zählt, wonach kein Mensch einen anderen verpflichten kann, daß dieser einen wildfremden Menschen („echten Flüchtling“) auf Dauer  rundumversorgt. Wir sind nicht der Aufstand der Anständigen, sondern der Aufstand der Vernünftigen. Wir wissen, daß wir auch nicht Millionen „echter Flüchtlinge“ in Bayern, Österreich oder Europa aufnehmen können.  Wir wissen, daß wir daher aus den EU-Menschenrechten heraus müssen, damit das Volk wieder selbst entscheiden kann. Es gibt auch Lichtblicke. Wie etwa der Versuch, dem Volk sein Recht zurückzugeben (Slogan rechter Parteien) oder der Versuch in Sachen Asylpolitik zumindest wieder souveräne Entscheidung schließen zu können. Doch im Großen und Ganzen haben bislang die meisten linken und rechten Parteien den Schuss  noch nicht gehört.

Der gerne durch Bayern und den Bunten Rotfunk (BR) strawanzende Wiener Kabarettist Severin Groebner (*1969) zerfieselte das Thema „Haltung“ und „Haltungsjournalismus“ in der ältesten noch bestehenden Tageszeitung der Welt, der „Wiener Zeitung“, die sich seit 1703 in der Tat recht gut gehalten hat. Die rotgrünbunten Hirnwindungen entsprungene Wortschöpfung „Haltungsjournalismus“ scheint auch Groebner gleich einer Gräte im Hals zu irrtieren.

„Die Wiener Zeitung wurde 1703 als Wiennerisches Diarium gegründet. Die erste Ausgabe erschien am 8. August 1703. Damit handelt es sich um die älteste noch erscheinende Tageszeitung der Welt. Die Zeitung ist zu 100 Prozent im Besitz der Republik Österreich.“   (Wikipedia)

 

Die Wiener Zeitung schrieb:

(..)Der nächste Link führt zu einem extrem seriösen YouTube-Nachrichtenportal, das sich Sorgen um Lkw-Fahrer und den Migrationspakt macht. Bald ist man dann schon auf einer Facebook-Seite, die „Bayern ist frei“ heißt und ganz freiwillig Fotos von der AfD-Politikerin Beatrix von Storch publiziert. Und dann kommt auch schon schnell die offizielle Seite von Harald Vilimsky. Endlich wieder zuhause!(..)

Dahoam. Endlich wieder Bayern ist frei

Ein Gedanke zu „Wiener Zeitung bringt „Bayern ist frei“ mit Haltungsfrage in Verbindung“

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