Kopftuchverbot, Ausweis(en), Umweltschutz: Klartext-Palmer räumt in Tübingen auf

Der Oberbürgermeister von Tübingen, Boris Palmer – der bei seiner eigenen Partei stark umstritten ist – räumt in Tübingen auf. So möchte er ein Kopftuchverbot an Schulen für junge Mädchen durchsetzen. Wie es der deutschen Gründlichkeit und Ordnung entspricht, räumt er auch bei der Vereinigten Bunten auf. So will der deutsche Rathaus-Sheriff u.a.  einen linken Studenten der Erziehungswissenschaften (sic!), der sich wohl der Personalienkontrolle entzogen hat,  die Leviten lesen. Dem Bunten drohen nun Ordnungsgelder bis zu 5000 Euro:

Und im Gegensatz zu seinen Bonusmeilen-Parteifreunden nimmt er es auch mit dem Umweltschutz ernst. So will er nun eine kommunale  Steuer auf die so genannte American way of life erheben. „Cafe to go“ Becher und Einwegverpackungen werden damit teurer.

Wir haben schon immer angeprangert, daß  so genannte Fast Food Ketten in Deutschland oft nur 7% Mehrwertsteuer entrichten müssen ( wenn die Kunden die Produkte mitnehmen) , während die urbayerische Gemütlichkeit und die bayerische Wirtshauskultur mit 19% besteuert wird. Die Folge war ein Wirtshaus- und Kneipensterben. In mitteleuropäischen Ländern wie Polen gelten schon längst ermäßigte Mehrwertsteuersätze auf Dienstleistungen, was in der Praxis zu massiver Müllvermeidung und weniger Servicewüste führt. Ferner fördert die rechte Regierung einheimische traditionelle Wirtshauskultur. Die Folge: Müllvermehrende amerikanische Fastfoodketten sind in Polen weit weniger verbreitet als in Buntland. Das hindert die diktatorische Bunt- EU allerdings nicht daran, ausgerechnet Polen als Umweltsünder zu sanktionieren.

Tübingens OB Boris Palmer nimmt also von seinem Notwehrrecht Gebrauch. Er kann ja schlecht von Tübingen aus die Mehrwertsteuersätze bestimmen. Aber er kann die Müllsünder- Ketten im Stile des „american way of  life“ zur Kasse bitten, und somit indirekt die deutsche Essenskultur stärken. Das könnte dann also zu einer guten Aktion gegen die Amerikanisierung des Abendlandes werden, und tatsächlich die Müllflut eindämmen. Der Unterschied von Boris Palmer zu  der grünen EU-Freunden und deren Konzept ist also klar. Die  bunte EU  will Plastik verbieten – Tübingens OB hingegen wohl eher die Dinge mit Steuern lenken.  Und letztlich wollen SPD und Linke in Tübingen Boris Palmer sogar den Mund verbieten. Verbote sind bunt.

Tübingens OB Boris Palmer dürfte das wenig stören. Er ist bei den Tübingern sehr beliebt. Offenbar haben sie nur auf jemanden gewartet, der aufräumt. Und ja: Er wird wohl auch weiter bei kritischen Themen den Mund aufmachen.

 

Ein Gedanke zu „Kopftuchverbot, Ausweis(en), Umweltschutz: Klartext-Palmer räumt in Tübingen auf“

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.