Fake News: Die lange Liste der SPIEGEL-Lügen

Ich gebe es offen zu:  ich war eingefleischter Abonnent des SPIEGEL, der „Süddeutschen Zeitung“,  Fan von Woodstock, BR und „Zündfunk“.  Mit dem massenhaften Einfall von sogenannten „Flüchtlingen“ begann ich mein Weltbild auf den Prüftstand zu stellen. Nach der Inventur liebgewordener Orientierungen entschied ich mich dafür, meine wohlwollende Haltung Angela Merkel auf dem Müllhaufen der Geschichte zu entsorgen, meine Begeisterung für die Leitmedien zu entrümpeln und Abonnements zu kündigen: zuerst in die Tonne mit der SZ – fortan Prantlhausener Pest- und Pinocchio-Postille -, und weg mit dem SPIEGEL-Abo. Die schriftliche Kündigung des SPIEGEL-Abos verpuffte kläglich. Austs Erben buchten ungeniert weiter Abo-Gebühren von meinem Konto ab. Erst nach einem rustikalen Telefonat mit den Hamburger Gehirnwäschern kam ich aus dem SPIEGEL-Knast und das gegen meinen Willen verlängerten Zwangs-Abo frei. Offenbar gehen die SPIEGEL-Macher davon aus, daß der Abonennt mit der Unterschrift unters Abo automatisch seiner Entmündigung zustimmt.

Nota bene: alle Befürchtungen, nach der Amputation meiner SZ- und SPIEGEL-Abos würden mich Phantomschmerzen heimsuchen, haben sich als Blindgänger erwiesen. Das Frühstück ohne „SZ“ hat mir dann doppelt so gut geschmeckt.

Die Aufarbeitung der SPIEGEL-Lügen steht erst am Anfang.

MM legt eine erste Bilanz vor: https://www.mmnews.de/vermischtes/106681-fake-news-die-lange-liste-der-spiegel-luegen

 

Fake News: Die lange Liste der SPIEGEL-Lügen

Claas Relotius ist kein Einzelfall. Dichtung und Wahrheit verschmelzen im SPIEGEL gerne zu frei erfundenen Geschichten. „Lügen wie gedruckt“ in einer bisher kaum für möglich gehaltenen Dimension. Eine unvollständige Auflistung.

 

Eine der 55 Geschichten des Claas Relotius im SPIEGEL:

Verlust

Ein Flüchtling aus Syrien findet 1000 Euro auf der Straße und übergibt das Geld der deutschen Polizei.
Mahmoud Abdullah, Flüchtling aus Aleppo, war gerade auf dem Weg zum Supermarkt, als er in den Straßen von Alsdorf, Großraum Aachen, eine seltsame Entdeckung machte. Er wollte einkaufen, für sich und die anderen Männer im Flüchtlingsheim, da sah er, mitten auf dem Fußgängerweg, ein leuchtend blaues Büchlein liegen.

Mahmoud Abdullah blickte sich um, wer es verloren haben könnte, und als er niemanden sah, hob er es auf. Er versteht kaum Deutsch, die Aufschrift „Sparbuch“ sagte ihm nichts, aber als er es öffnete, lag Bargeld darin: zweimal 500 Euro in geglätteten Scheinen.

Folgende Fragen stellen sich:


 

Die Akte Hamburg – Geheime Dokumente

 

In diesem Fall geht es um zwei Fakten, die der Spiegel im Rahmen des Titels „Akte Hamburg“ (Ausgabe 29/2017) in dem Artikel „Lasst es krachen“ nach den G20-Krawallen von Hamburg berichtete und die laut den Veranstaltern des Literaturfestivals „Lesen ohne Atomstrom“ erfunden sind. So schrieb das Nachrichtenmagazin über Haidi Giuliani, die Mutter des beim Gipfel 2001 in Genua von der Polizei getöteten Carlo Giuliani:

„Sie sah den Rauch, den Tumult, die Einsatzwagen aus sicherer Entfernung von ihrem Hotelzimmer am Hamburger Hauptbahnhof aus.“

Problem: Frau Giuliani war zwar Gast auf besagtem Literaturfestival im Umfeld von G20 gewesen, zum Zeitpunkt der G20-Tumulte in Hamburg am 7. Juli war sie aber längst wieder zuhause in Genua und führte laut eigener Aussage ihren Hund Gassi.

Meedia titelt: „Fake News“ oder kein Respekt vor der Wahrheit? Der Spiegel und die Hotelzimmer-Szene, die es nie gab


Asadullahs Spiel

…ist ein SPIEGEL-Artikel über ein Stadion in Kabul, in dem Ende der neunziger Jahre die Taliban Menschen hinrichteten, und 2012 wieder Fußballspiele stattfanden. Ein Artikel, der den ganzen Wandel des Landes in einen einzigen Ort zu konzentrieren schien.

Die Geschichte hatte den kleinen Haken, dass es sich nicht um dasselbe Feld handelt. Der Ort der Hinrichtungen und der Ort des Fußballspiels sind nicht weit voneinander entfernt und gehören zum selben Komplex. Aber es ist nicht derselbe Platz.

Das wäre ein unwichtiges Detail, wenn der Text nicht genau dieses unwichtige Detail explizit zum zentralen Punkt der Geschichte gemacht hätte, der sie ganz besonders aufregend macht:

„Dasselbe Stadion, dasselbe Feld, gedacht für dasselbe Spiel. Damals Tod, heute unbändiges Leben.“

Blöd, wenn eine Leserin merkt, dass das nicht stimmt. Aber auch dank solcher Verdichtungen werden aus Reportagen im besten Fall Preisreportagen.

https://uebermedien.de


SPIEGEL erfindet Presseerklärung zum Ende der Jamaika-Verhandlungen

Der Spiegel schrieb in seiner Rekonstruktion zum Ende der Jamaika-Verhandlungen (November 2017) von einer Presseerklärung, die mitten während der Verhandlung auf dem Handy der Kanzlerin auftauchte, obwohl es zu diesem Zeitpunkt noch gar keine Pressemitteilung gab.


 

Lügen und Diffamierungen – auch die beiden Wirtschafts­experten Dirk Müller und Max Otte haben ihre Erfah­run­gen mit dem SPIEGEL gemacht.

SPIEGEL: Wenn der Börsenguru Geld verliert

 

Max Otte: „…was einige der sogenannten Qualitätsmedien sich derzeit erlauben, ist schlichtweg schlampig und niveaulos. So musste ich gerade mit Hilfe eines Anwalts eine Unterlassungsverpflichtungserklärung von SPIEGEL ONLINE erwirken, mit der sich SPIEGEL ONLINE verpflichtet, gewisse Aussagen unter Meidung einer Vertragsstrafe nicht mehr zu verbreiten. Denn SPIEGEL ONLINE hatte trotz eines Interviews mit mir einfach falsche Fakten berichtet. Über die Gründe kann ich nur mutmaßen. Vielleicht wollte man mich unbedingt in die Pfanne hauen…“

Dirk Müller: „Auch ich möchte noch eine wichtige Anmerkung vornehmen. Der Spiegel-Autor behauptet: „Dirk Müller war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.“ Das ist  schlicht falsch! Ich hatte dem Autor sehr wohl ein Interview angeboten. Diesen Termin wollte er allerdings nicht abwarten und hat dann lieber behauptet ich sei nicht zu erreichen gewesen. So werden heute Schlagzeilen gemacht und Leute absichtlich und wissentlich diffamiert. Soviel zum Thema „Qualitätsjournalismus“. „

Weiterlesen auf cashkurs.com


 

SPIEGEL Story: „Am Stellpult“

Frei erfunde Details um Seehofers Modelleisenbahn

Spiegel-Reporter René Pfister bekam 2011 seinen Nannen-Preis aberkannt, weil er für ein Horst-Seehofer-Porträt die Einstiegsszene mit Seehofers berühmter Modelleisenbahn erfand. Fast schon in „Relotius-Stil“ schreibt Pfister in der Reportage „Am Stellpult“ eine in Teilen frei erfundene Nahaufnahme des damaligen bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer.

So beschreibt Pfister zu Beginn des Artikels den Keller von Seehofers Ferienhaus in Schamhaupten, in dem dieser eine Märklin-Eisenbahn aufgebaut habe, „ein Modell von Seehofers Leben“, das seit Jahren erweitert werde, in dem auch Angela Merkel Platz finde – als Plastikfigur auf einer Diesellok. Ein Keller, der die Welt bedeutet, in dem Horst Seehofer sich eine „Welt nach seinem Willen“ geformt habe: „Er steht dort am Stellpult, und die Figuren in den Zügen setzen sich in Bewegung, wenn er den Befehl dazu erteilt.“

Problem an der Sache: René Pfister hat nie im Leben einen Schritt in diesen Keller getan. Er hat die Modelleisenbahn nie gesehen. Hat Seehofer nicht schalten und auch nicht walten sehen in diesem Hobbykeller. Weiß er sicher, ob Frau Merkels Konterfei wirklich auf einer Plastikfigur Diesellok fährt?

Konsequenzen? Keine. Pfister wurde anschließend sogar zum Leiter des Spiegel-Hauptstadtbüros befördert.


 

Russland attackiert Bundeswehr mit Fake-News-Kampagne

(Überschrift wurde später leicht verändert)

Die Fake News der Fake News

Erinnern Sie sich noch an die schon beinahe hysterische Berichterstattung über eine „perfide russische Fake-News-Attacke“ gegen die Bundeswehr in Litauen? Dies war es, was SPIEGEL-Online-Journalist Matthias Gebauer am 16. Februar 2017 mit dramatischer Begleitmusik vermeldete. Obgleich es von Anfang an Zweifel an Gebauers Geschichte gab, übernahmen nahezu alle deutschsprachigen Medien kritiklos die SPON-Meldung.

In dem SPIEGEL Artikel haut Gebauer dann auch richtig auf die Pauke: Die Bundeswehr sei Ziel einer „perfiden Kampagne“ geworden, die „Gerüchte“ würden „offenbar von Russland gestreut“. Dabei gab es noch nicht einmal ein Indiz, dass die Mail aus Russland, geschweige denn, dass sie von staatlichen Akteuren kam, was den Terminus „von Russland“ rechtfertigen würde. Aus der einzelnen Mail wurden dann auch gleich „gezielte E-Mails“ (Plural).

Dass die „konzertierte Desinformationskampagne, die offenbar von Russland gesteuert wurde“ (Zitat: SPON) in Wahrheit eine einzige E-Mail unbekannter Herkunft war, die an litauische Adressaten versandt und im Lande nahezu komplett ignoriert wurde, ergab eine Anfrage des Linken-Abgeordneten Andrej Hunko bei der Bundesregierung. Die Story über die angebliche russische Fake-News-Kampagne erweist sich damit selbst als lupenreine Fake-News.

https://www.nachdenkseiten.de


 

Typische Russlandhetze:

Titelbild

 

Sehr geehrte Spiegel-Redaktion,

als langjährige Abonnentin von Der Spiegel darüber hinaus jahrzehntelange Kundin, die sich mindestens 40mal im Jahr ein Spiegelheft zulegte, fühlte ich mich seit dem Frühjahr 2014 zunehmend so befremdet von der stark bellizistischen, russophoben und geschichtsvergessenen Darstellung der Ukraine-Krise in ihrem Medium, dass ich angesichts des manichäischen, dämonisierenden und im Tonfall unangenehm vulgarisierten Präsentations­modus dieses Themas die Wochenschrift Der Spiegel nicht mehr finanziell unterstützen mochte.

Weiterlesen


 

Eine „Missbilligung“ des Deutschen Presserates erhielt  DER SPIEGEL für die Veröffentlichung der Titelseite „Stoppt Putin jetzt!“, erschienen am 27.07.2014. Die auf dem  Spiegel-Cover abgebildeten Personen sind Tote nach dem Absturz der Malaysian Airlines Maschine MH 17, die über der Ukraine abgeschossen wurde. Ihr Tod wird direkt dem russischen Präsidenten zugeschrieben. Direkte Beweise gab es nie.

Aus Sicht des Ausschusses wurden die Opferfotos auf der Titelseite für eine politische Aussage instrumentalisiert. Damit wurde der Opferschutz verletzt. Doch das stört den SPIEGEL kaum. Die „Missbilligung“ blieb ohne weitere Folgen.


SPIEGEL-Bildmanipulation

Beispiel am 18.09.2018

Weißer Wasserdampf aus Kühltürmen werden beim SPIEGEL schwarze Rauchwolken:

Wirklichkeit:

Quelle: Wikipedia

Datei:Kohlekraftwerk Niederaußem.JPG


 

KINDER SPIEGEL 2017

Eisbären sterben aus

Titelbild

 

Wahr ist:

Laut offizieller Studien: Nie ging es den Eisbären besser als heute. Die Population wächst teils so stark, dass sie zum Abschuss freigegeb wurde. Siehe auch: SPIEGEL-Fakenews: Die Mär vom sterbenden Eisbär

Auch das norwegische Polarinstitut bestätigt: Die Eisbären sind in guter Kondition. Die Wissenschaftler zählten in ihrer Region 975 Eisbären – das sei ein Anstieg von fast 50% gegenüber der letzten Zählung im Jahr 2004


DER SPIEGEL im Jahr 2000:

Nie wieder Schnee

In Deutschland gehören klirrend kalte Winter der Vergangenheit an: „Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben“, sagt der Wissenschaftler Mojib Latif vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie.

Wahr ist:

Danach fogten schlimme Schneejahre mit flächendeckendem Frost. Es gab regelrechte Schnee-Katastrophen, wie z.B. 2006. Die FAZ titelte: Dieser Schnee kostet Millionen.


DER SPIEGEL 1981:

Weltuntergang wegen „Saurer Regen“

Das stille Sterben – Säureregen zerstört den deutschen Wald

Titelbild

DER SPIEGEL 1984:

Der Schwarzwald stirbt

1984, Waldsterben

Titelbild

Wahr ist:

Der Wald in Deutschland im Allgemeinen und in Baden-Württemberg im Speziellen wird immer vielfältiger. Das hat die bundesweite Waldinventur ergeben, bei der in 2011 und 2012 zum dritten Mal sämtliche Baumbestände in der Bundesrepublik erfasst worden sind. Im Vergleich zu den Zahlen von vor 25 Jahren ist die Waldfläche stabil geblieben. Außerdem sind die Bäume heute im Schnitt älter und dicker als bei der ersten Bestandsaufnahme. (Badische Zeitung)


DER SPIEGEL 1986:

Weltuntergang wegen Ozonloch

1986, Ozonloch

Titelbild

Wahr ist:

Ozonloch 2017 so klein wie selten zuvor


DER SPIEGEL 1977:

Wärmeperiode geht zu Ende

Klima-Forscher haben die Hauptursache der Eiszeiten erkannt: Unregelmäßigkeiten im Lauf der Erde um die Sonne. Die gegenwärtige Wärmeperiode, sagen sie vorher, geht zu Ende.
Auch zu einer ersten Klima-Voraussage haben sich Hays, Imbrie und Shackleton mit Hilfe des Milankovich-Modells bereits verstanden: “ Der Trend über die nächsten 20 000 Jahre läuft auf eine weiträumige Vergletscherung der nördlichen Hemisphäre und kälteres Klima hinaus.“
Die Erdbahn beginnt nämlich. nachdem sie extrem elliptisch war, sich wieder der Kreisform anzunähern, für die Eiszeiten charakteristisch sind.
Das hat zwar gute Weile. Doch lange bevor ein neues Kälte-Tief erreicht wäre, würde globale Abkühlung drastische Folgen haben.

Seit Mitte der vierziger Jahre zum Beispiel ist die mittlere Jahrestemperatur um 0,3 Grad Celsius gesunken: und doch haben sich die Schnee- und Eisflächen in dieser Zeit schon um mehr als ein Zehntel ausgedehnt. Auch die Dürre in der afrikanischen Sahel-Zone und vergangenen Sommer in Europa wird dem minimal anmutenden Wärmeverlust zugeschrieben.


Anmerkung: Diese Fake News Liste ist unvollständig. Wahrscheinlich ist es nur die Spitze eines Fake-News-Eisbergs.

4 Kommentare zu „Fake News: Die lange Liste der SPIEGEL-Lügen“

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