Preisegekrönte Parlando-Prälaten und Armleuchter der Platinklasse

Ein begnadeter Autor der feinen Lebensart fand sich irritiert, dass meine Schreibe in „Sachen Vulgarisierung bei Pirincci“ Anleihe macht. Wie geht mir aufgemöbeltes Gesinnungsgeschwätz auf die Eier! Wer zu lange allein auf der Landstraße lebt und als Weihnachtsmarkthüttenknecht jeden Euro kauffaulen Kunden abquatscht, hat keine Lust auf Arschkriecherei der Küss-die-Hand-Marionetten!

fisch3

Also, lieber Leser, wenn Du auf preisgekrönter Shit-Schleim-Schreiberei stehst, bedien‘ Dich, wo immer Du Dir von prämierten Presstituierten ins Hirn schei**en lässt, friss gelben Schnee, doch verdirb Dir nicht den Magen.

Relotius

Versüßt Dir so die Öde Deiner Tage mit Natursekt, gibst Dir Woche für Woche die volle Dröhnung? Kannst Du es nicht erwarten, dass der Versand Dir eine Ladung gelben Schnee liefert, den Du saugend, schleckend, schlappend schlürfen darfst? Wohl bekomm’s! Mir macht das leider keinen Spass.

SPON_1912

Da gefallen mir die sogenannten „sozialen Medien“ besser. Nicht weil die besser wären, aber erstens verschenken sie Inhalt, zweitens unterscheiden sie nicht zwischen „Lüge“ und „Wahrheit“, weil Wahrheit so verlogen ist, dass Lüge wahrer ist, und drittens schreiben manche so deftig und ordinär, dass Meldemuschis Augen oder Slip oder beides feucht werden, wenn Text ihnen so dreckig kommt, dass sie ihn zensieren müssen. Brave Burschen, muntere Mädchen, ihr verdient vollstes Verständnis!

Was sich für Facebook-Fuzzis schickt, sieht z.B. so aus.

 Jochen L. Asser Jahreszustandsbeschreibung Deutschland kompakt:
1. Bushido erhielt 2011 das Integrationsbambi
2. Claas Relotius erhielt 2013, 2015, 2016 und 2018 den Deutschen Reporterpreis. Dreimal für die beste Reportage und einmal als bester freier Journalist. 2014 zeichnete ihn CNN als Journalist of the Year aus
3. Kollegah und Farid Bang erhielten 2018 den ECHO für gerappten Antisemitismus
4. Herbert Grönemeyer hält die Flüchtlingssituation für einen Glücksfall
5. Angela Merkel stellt in Chemnitz fest, dass die Bürger aufgrund der schlechten Verkehrsanbindung unzufrieden sind
6. Angela Merkel erklärt in Marrakesch zum Wohle aller Menschen auf dem Planeten handeln zu wollen. Ergänzung von mir: Mit einer Ausnahme in Zentraleuropa
7. Ein Kind wird von einer Schule abgelehnt, weil der Vater nicht die richtige Gesinnung hat. Welt-Journalist Alan Poser findet es gut, dass ein Kind hierunter leiden soll. Quelle: Welt „Hut ab vor dieser Waldorfschule! 18.12.2018

Spannend, oder? Muss man wissen, sich mal wieder dran erinnern, oder? Klar, wird der Leser SPON treu bleiben. Denn da schleimen die Großen der Branche, Preis- und Geheimnisträger mit Presseausweisen bei Events wie der Bambi-Verleihung, der Sicherheits-, Klima- und Regierungspressekonferenz. Mir macht das leider keinen Spass.


Da vermüllt der SPIEGEL ONLINE-Schleimschreiber die Datenträger mit einer elend langen Geschichte, um seinen Arbeitgeber und sich von Lügenmärchen à la Relotius reinzuwaschen. Die Quintessenz findet sich nach Zigtausend Zeichen am Ende.

Hinweis: In einer früheren Fassung dieses Textes wurde der unangemessene Ausdruck „getürkt“ verwendet. Wir haben das korrigiert.

Brave Burschen, muntere Mädchen! Fehler gefunden und verbessert, haben sich Fleißkärtchen verdient. Seid wachsam SPON-Schreiber! Das angemessene Ausdruck heißt „geSPIEGELT“ – nicht „geTÜRKT“! Kein Link zum LÜGEL soll Leser aufhalten, Bildschirmfotos beweisen den Bullshit.

STERN-Stunden hatten Presstituierte mit den Hitler-Tagebücher. Doch die Zeiten ändern sich, neue Männer braucht das Land. Relotius sah, schrieb und siegte.

Der Märchenonkel verdient vollen Respekt! Soll seine Karriere so schmählich enden? Niemals! So ein Genie kommt wieder. Vielleicht als Regierungssprecher oder Lobbyist eines renommierten DAX-Konzern?

Kein Sau will heute noch wissen,
welche Sau gestern durch’s Dorf getrieben…

Was mich umtreibt, geht an die Wurzel – gestern, heute, morgen und immerdar. Das sitzt mir wie ein Stachel im Fleisch, was der begnadete Vanitas so possierlich predigte. Eine Sau löst die andere ab, ein Messermord den nächsten. Soll man solchen Stories Aufmerksamkeit schenken? Gibt es nichts Wichtigeres, etwas, was an die Wurzel geht? Doch!

Noch eine Präzisierung zum Thema „Frauenbeherrschung“ durch den Mann:
Das meint natürlich keinesfalls die physische und/oder psychische Gewaltausübung des gemeinhin stärkeren Mannes, ganz im Gegenteil. Ein Mann sollte seine Frau eigentlich auf Händen tragen, in dem Sinne, dass er ganz auf sie eingeht und ihr den emotionalen und auch physischen Schutz bietet, den sie braucht und verdient als seine Gefährtin und Mutter seiner Kinder.  

Vanitas verdient für diesen Absatz den Prälaten-Parlando-Preis in Platin. Denn dieser Absatz gibt Lesern Halt, Sinn und Zukunft, schreibt von Mann, Frau, Mutter, Kindern.

Wer mit 70 Jahren seit bald 20 Jahren mit seiner und einer Frau zusammen lebt, ist ohnehin aus dem Gröbsten raus. Wenn die Frau ihn dann noch als Hilfe braucht, dann kann er hoffen, dass sein geliebter Wisch-, Wasch-, Nähr- und Plärr-Bär noch weiterhin treu ihm – genauer mir – die Stange hält.

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Aber wer lebt heute schon noch mit einer Frau 20 Jahre lang zusammen? Hat nicht selbst Merkel neulich die Scheidung eingereicht?

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Das sind doch Nachrichten, die an die Wurzel des Problems gehen, oder? Ob nun die Edelfeder Relotius aus dem Himmel der Profi-Presstituierten in die Jauche des Boulevards  eintaucht, ist zwar unterhaltsam. Doch juckt’s Dich oder mich – wirklich? Allerdings kitzelt es schon zu wissen, wer Merkel demnächst auf die Matratze legt! Vielleicht will Anne?

Dann die Messerstories, eine nach der andern. Eine interaktive Web-Karte mit Messermorden, wann, wo, wer, wie, wen gestochen hat, das wär’s doch mal. Aber nein. Der Leser klickt Stories von Messermorden wieder und wieder, tausendfach. Floydmasika mag Menschenrechte professoral potent präsentieren, 20, 30 Leser lohnen sicher seine Mühe. Er und 20, 30 mehr steh’n d’rauf, doch tausend Leser wollen Messermord-Stories.

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Messer – Symboldbild Bild: Sputniknews

Sex und Crime macht mediales Gekitzel. Die meisten Leser sind geil d’rauf.  Der Trieb! Ja den Trieb kann nicht jeder so sublimieren wie Floydmasika, Relotius oder Vanitas und sich in blumigen Traktaten aus 1001 Nacht verlieren.

Ganz gemein macht’s  mancher Mann

Müssen Richter, Psychologen, Kriminologen, Soziologen nicht Verständnis aufbringen für den ganz gemeinen Mann, der seinen unerfüllter Trieb eben nicht mit berauschenden Berichten und Blogs befriedigen kann?

GrueneEsel

Was soll denn der koranisch konditionierte Patriarch machen, wenn seine Tochter mit Ungläubigen anbandelt, wie eine westliche Verworfene ihr Kopftuch ablegt und mit rot geschminkten Lippen ihre Bereitschaft zum Verkehr signalisiert?

Was soll der von Steuern und Arbeit belastete Beladene machen, wenn sein Weib genetisch shoppend ihn beleidigt, ihre Brut mit einem Bastard bereichert, der ganz anders aussieht als er selbst, der hier schon-länger-lebte?

LerneMasturbieren

Manch alter Mensch findet Freude und Befriedigung in spiritÜll-esoterischem Erleben. Mir macht das leider auch keinen Spass.

Ja, was bleibt dem bösen, alten, weißen Mann denn noch? Der Leser, der bis hier mir folgte, bekommt seine Antwort.

BissigerAlter

Zum Frohen Fest vom Weihnachtsmarkthüttenknecht….

Markthuette8

Sorry, mehr geht nicht …

Mittagsschicht

 

3 Kommentare zu „Preisegekrönte Parlando-Prälaten und Armleuchter der Platinklasse“

  1. Ach ja, damit es auch alle wissen, wie „unabhängig“, vorsichtig ausgedrückt, die sogenannten Presseausweisträger sind: einfach mal in die Suchmaschine des Vertrauens die 2 Worte „Presseausweis“ und „Rabatt“ eingeben. Wer danach noch ein „Presseerzeugnis“ kauft, muss blind und taub sein.

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  2. „Sorry, mehr geht nicht…“

    Denk ich manchmal auch. Und dann geht es doch weiter.
    Rein logisch betrachtet dürfte ich auch nicht mehr hier sein.
    Grenzt schon an ein Wunder wie viele Leben ich schon
    verbraucht hab und mein Körper noch mitmacht.
    Solange aber der da oben mich nicht holen will,
    gehts auch weiter…Irgendwie.

    Und irgendwann endet auch die längste Reise.
    Kennst du doch, oder?
    carpe diem

    gruss an die Damen,
    Altes Haus 😉

    Gefällt 1 Person

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