„Man hat ihr den Hals aufgeschnitten …“ Der tödliche Trip zweier Studentinnen

No risk, no fun – abenteuerlustige junge Frauen schwören darauf.  Mögen die Eltern auch warnen: „Wer die Gefahr sucht, kommt darin um“ – worauf Fernweh geplagte Weltenbummler eher genervt reagieren. Es ist nun mal so. Das Gefühl, die Welt aus den Angeln heben zu können, scheint übermächtig. Bis sich irgendwann im Leben die Erkenntnis einschleicht, daß man Ikarus gleich früher oder später verglüht oder selber aus den Angeln gehoben wird.

Louisa Vesterager Jespersen (24) in den Julischen Alpen
Quelle: Facebook

Voller Zuversicht und Vorfreude starteten zwei junge Rucksack-Touristinnen aus Skandinavien zu ihrer letzten Reise nach Marokko.

Louisa Vesterager Jespersen (24) aus Dänemark und ihre norwegische Freundin Maren Ueland (28) studierten gemeinsam an der norwegischen Universität von Bo. Beide sehr sportlich und unternehmungslustig.

Maren Ueland (28)
Quelle: Facebook

Das letzte Facebook-Posting von Louisa vom 21.11.2018 sprüht vor Optimismus und Aufbruchstimmung:

Letztes Facebook-Posting von Louisa Vesterager Jespersen
screenshot Facebook

Am Montag, den 17. Dezember 2018 wurden die beiden Frauen in ihrem Zelt erstochen aufgefunden. Nach einem Zwischenstopp in Marrakesh planten die beiden Frauen ihren Weg ins Atlas-Gebirge fortzusetzen.

Helle Jespersen, die Mutter von Louisa, beschrieb ihre Gefühle laut BILD/bzw. B.T. wie folgt:

Helle Jespersen gegenüber der Zeitung „B.T.“: „Nur zehn Minuten später klingelte es an der Tür. Es standen zwei Beamte davor. Da wusste ich sofort, was los war.“ Louisa war immer lebenslustig und fröhlich. „Alle mochten sie, sie glaubte nie an das Böse. Als sie von Marokko sprach, haben wir ihr davon abgeraten. Ich bin völlig zusammengebrochen. Man hat ihr den Hals aufgeschnitten, und keiner kann bisher sagen, ob sie gelitten hat.“

Inzwischen soll die Polizei drei tatverdächtige Marokkaner festgenommen haben. Ein vierter Täter sei noch auf der Flucht.

https://www.bild.de/news/ausland/news-ausland/marokko-zwei-rucksack-touristinnen-ermordet-59094170.bild.html?fbclid=IwAR3S5ww5wdzpPc_eHx8jhci6df2EWGLtc5oBhlveGioC3EIUVAGNqpGCKBw

7 Kommentare zu „„Man hat ihr den Hals aufgeschnitten …“ Der tödliche Trip zweier Studentinnen“

  1. Neben den perversen Mördern gehören die Regierungsmitglieder mit eingesperrt. Verantwortlich für die beispiellose Indoktrination der Jugend. Nicht nur in DK oder N, auch hier. Wäre ich Grüner oder SPD-ler würde ich jetzt sagen: „Die Nationale Front hat mitgestochen“.

    Gefällt 3 Personen

  2. Wochenlange Reisen durch das marokkanische Wunderland haben mir Land und Leute etwas näher gebracht.

    http://www.n0by.de/2/rst/mima/2012Marokko.html

    http://www.n0by.de/2/rst/mima/2014.html

    Der Tourismus ist für Marokko ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Mengen von Franzosen, die mit ihrer Sprache dort „daheim“ sind – zu Dritt-Welt-Preisen, belegen die Campingplätze in den Wintermonaten. Die marokkanische Polizei wird alles daran setzen, die Mörder dingfest zu machen.

    de mortuis nil nisi bene

    Gefällt 1 Person

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