n0by-Preis für Floydmasika, Friedrichs-Preis für Reschke

FloydmasikaReschke

Soweit als Weihnachtsmarkthüttenknecht meiner Frau noch Zeit und Kraft mir reichen, hat Floydmasika mehr als einen Kommentar zu seiner fulminanten Arbeit von gestern verdient. „Bayern ist FREI“ gibt mir die Freiheit, ihn höchst selbst auf diesem Kanal zu preisen, damit Floydmasika endlich, wenn nicht den Pulitzer- oder Friedrichs-, zumindest meinen n0by-Preis erhält. 

Floydmasika macht es seinen Leser nicht leicht. Dabei beschäftigt mich – außer Pirincci – kaum ein weiterer Autor wie Floydmasika. Er informiert sachlich, unterscheidet zwischen biologisch nachprüfbaren Unterschieden zwischen den beiden Geschlechtern, sogar zwischen verschieden Menschentypen. Floydmasika wagt sich damit in gesellschaftlich vermintes Gelände, was mir gefällt.

Geschlechter“ bezieht sich auf unterscheidbare Merkmale zwischen Mann und Frau, als da wären sekundäre Geschlechtsmerkmale wie Busen (weiblich) und Bart (männlich).
Mit „verschiedenen Menschentypen“ sind äußerlich unterscheidbare Merkmale wie zwischen Asiaten, Schwarzafrikaner und Weißen gemeint, als da wären Schlitzaugen (wie Chinesen), schwarze Hautfarbe (wie Afrikaner) und Bleichgesichter (wie Menschen-die-schon-länger-hier-leben).

Floydmasika verdichtet seine Infos mit unterlegten Links, dass mich sein Beitrag „Friedrichs-Preis für Reschke“ wieder für Stunden beschäftigt – wie viele zuvor schon. So verlinkt schon sein erster Absatz einmal auf die Pinwand des russischen VK-Netzes, dann auf die Homepage von Hanns-Joachim-Friedrich und schlussendlich auf einen WELT-Artikel vom 5.12.2018.

FloydmasikaWELTReschke

Wenn WELT unter der Rubrik KULTUR von „guten Sachen“ schreibt, fällt bei Floydmasika, seinen Lesern und mir gleich der Groschen. Die „guten Sachen“ im klerikal-künstlerisch-medialen Polit- und Wirtschaftsbetrieb sind profitabel nachwachsende  Rohstoffe, als da wären Flütilanten. Diese Humanressource aus aller Herren Länder preisen Wortsiegelbewahrer als Grundgesetzlich-, EuGH- gesicherte Werte mit Wörtern wie Menschenrechte und -würde. Diese geheiligten Begriffe setzt Floydmasika in Gänsefüßchen und schreibt sich warm:

Das sind aber höchst schillernde, für ernsthafte moralphilosophische Debatten wertlose und zugleich umso mehr machtpolitisch vorbelastete Begriffe, die sich zudem zur Emotionalisierung der Debatte, Behinderung der Wahrheitssuche und Diffamierung legitimer Standpunkte nutzen lassen.

Wer so schöne Sätzchen schreibt, gewinnt mein Leserherz! Auch wenn meine Frau mich mit Weihnachtsmarkthüttenknechtdiensten fordert, macht Floydmasika mir Lust und Laune, seinem Vortrag zu folgen.  Da zeigt uns der Meister dann in zwei kurzen YouTube-Videos das glückliche Grinsegesicht von Preisträgerin Reschke und danach nimmt er uns mit auf seine Link-Reise zu seinem Beitrag vom 11.12.2018 mit dem Thema….

„70 Jahre UN-Menschenrechte: stumpf gegen Tyrannen, scharf gegen Völker“….

FloydmasikaUnmenschenrechte

Dass dieser Beitrag den Leser wieder auf eine weitere Link-Reise durch die Geistes- und Gedankenwelt unseres Giganten der Selbst- und Welt-Erkenntnis führt, versteht sich von selbst. Dass der Fünf-Sterne-Autor Floydmasik von einem auf den andern Tag zwei solch fulminanten Arbeiten abliefert, mögen hoch intellektuelle Eierköpfe in der Kürze der Zeit verarbeiten, mir war das leider zu viel. Fragt sich, ob mir Kraft und Zeit reichen, auch nur seinen gestrigen Beitrag ausreichend zu würdigen.

Für den weniger dienstbeflissenen Leser, dem wie mir Zeit und Energie fehlen, sich in Floydmasikas Links zu verzweigen und zu verzetteln, kommt dann mit einer Zwischenüberschrift „Butter bei die Fische“, indem dick der Sinn der Sache ins Auge springt:

„Mit Menschenrechten hundsgemein“

In dem Absatz verweist uns Floydmasika auf einen Artikel von Jouwatch vom 23.8.2017, wobei zu dessen Lektüre erst einige Werbeeinblendungen zu überwinden sind, um vom „Rufmord an Schauspielerin Silvana Heißenberg“ zu erfahren.

FloydmasikaReschkeJouwatch

Floydmasika hätte sein anspruchsvolles Thema verfehlt, wenn er nicht weitere Belege für den „bundesdeutschen Verfassungsschützerjournalismus“ vorbringen könnte. Diesmal reisen seine Leser zum verlinkten Herrn Armin Wolf.

FloydmasikaArminWolf

Man braucht sechs Minuten, um Armin Wolfs Schreibe zu studieren, auch wieder einer dieser hochgelehrten Premium-Journalisten laut eigener Auspreisung seiner Webseite:

„Geboren am 19. August 1966 in Innsbruck.
 Studium der Politikwissenschaft (mit einer Fächerkombination aus Zeitgeschichte, Soziologie und Erwachsenenbildung) in Innsbruck und Wien. Sponsion 2000, Promotion 2005. Postgraduate-Studium Business Administration in Berlin, MBA 2010.“

Wer wie Wolf das Friedrichs-Motto prominent auf seiner Homepage präsentiert, bei dem spürt man den Drang zu Höherem. Doch der Weg ist hart, so plagt sich Armin Wolf schwer, wenn er einen der Höchsten interviewen darf: Putin, den russischen Präsidenten.

FloydmasikaArminWolfSputnikNews
Armin Wolf  pfeift anscheinend darauf, was Putin zu sagen, denn wer will schon wissen, wie Putin, der Russ‘, den Westen propagandistisch zersetzt?

FM_Sputniknews2

Wer in der Journaille nicht wie bei „Bayern ist FREI“ phänomenale Fähigkeiten, reiche Recherche als brotlose Kunst verschleudern will, der schließt sich dem Mainstream wie Reschke, Wolf und andere an und heult mit den Wölfen. Floydmasika verweist im Twitter-Link auf eine weitere Journaille-Kanaille namens….

„B. Narodoslawsky, derzeit in Karenz. Schreibt für die österreichische Wochenzeitung @Falter_at“

Der Herr Narodoslawsky bejubelt patsch-klatsch-pfötig Armin Wolf, wieder wohl nach dem Motto: Was interessiert uns Putin, der Russ‘?

FloydmasikaNarodoslawsky

Schmierenschreiber sacken Preise im Blitzlichtgewitter der Fotografen ein. Das Fernsehen berichtet darüber. Floydmasika muss sich mit meinem n0by-Preis begnügen. 

Was Floydmasika im Weiteren folgert, bleibt mir ein Rätsel:

Denn primär ist das Publikum einfach nur daran interessiert, sich ungestört aus diversen Quellen zu informieren und sich ein eigenes Urteil zu bilden.

Äh? Der Twitter-Furz von B. Narodoslawsky vom 5.6.18 heimst 417 „Gefällt mir„-Angaben ein, fragt sich, wie viele klicken Floydmasikas Fleißarbeit? Wie viele lesen und verstehen, was Floydmasika fundiert und mit zahlreichen Links gesichert publiziert?

Was Putin dem ORF-Interviewer Wolf erzählt, sieht man 53 Minuten lang bei YouTube.

Bei Politco verteidigt Armin Wolf sein Interview mit Putin.

FM_Politico

Putin erklärt sich vor dem ORF-Journalisten Wolf, der dafür bezahlt wird, und vor mir, dem das Interview die Zeit stiehlt. So artet meine Rezension in Arbeit aus, was nicht Sinn meines Zeitvertreibs ist. Es ließe sich schier stundenlang weiter in Floydmasikas fabelhafter Welt forschen.

Jedenfalls am Ende der Link-Reise und -Beweise Floydmasikas stimmt der Leser ihm 100 % zu:

Reschkes NDR mit Kollegen wie Georg Restle ist aber unübertroffen, gerade in Sachen „Menschenrechte“.

Aber bevor mir der Spass vergeht, mich meine vertane Zeit gar ärgert, schließt dieser Beitrag wieder mit Floydmasika, nachdem zuvor Putin durch seinen Beitrag geisterte nunmehr mit einer weiterer Größe dieser Welt, wenn nicht dem Größten, mit….

Wenn auch noch Donald Trump als Trigger hinzu kommt, wirkt die Zuschaltung solcher Studios wie eine Standleitung in die Klapsmühle.

Und auf wohin verlinkt die „Standleitung in die Klapsmühle“?

FM_StandleitungKlapsmuehle

Welche Frage! Auf den begnadeten Autor, der sich daran erinnert, was er am 17. 8. 2017 geschrieben hat, auf

FLOYDMASIKA

Give me a break, bitte!

 

 

3 Kommentare zu „n0by-Preis für Floydmasika, Friedrichs-Preis für Reschke“

  1. Ja, liebe Freunde aus Bayern, er ist wieder da, der vielgepriesene Sozialismus „mit menschlichem Antlitz“. Ich selbst hatte ja die Ehre, diesen von 63 bis 89 in all seinen Vorzügen zu genießen. Damals gab es das Neue Deutschland als „Zentralorgan der SED“ und 15 Kopien davon in den einzelnen Bezirken, die alle das gleiche wie das ND berichteten. Dazu zwei Fernseh-und einige Rundfunksender. Heute sind wir viel weiter, wir haben ca. 300 Zentralorgane und gefühlte 786 Fernseh-und Radioprogramme, die alle das Wort der Großen Führerin und der ihr angeschlossenen Blockparteien verkünden. Nachdem wir als Wähler und Bürger unsere Macht zurückerobert haben, müssen wir den ganzen propagandistischen Misthaufen beiseite räumen. Dann werden den Klebers, Slomkas, Reschkes und „Restless “ (Sic!) die Pensionen auf Hartz 4-Standard runtergepfändet und die nunmehr vakanten Millionen in den Aufbau freier Medien stecken.Und Zwangsindoktrinationsgebühren zahlen nur noch die, die sich daran fettgefressen oder sie vehement verteidigt haben. Wir werden uns bald die gelben Westen anziehen, die Forken aus der Scheune holen und losziehen. Deus lo Volt.

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