Flüchtling bedrohte den Betreuer mit dem Umbringen

In der „Krone“ und im „nachtgesprächeblog“ spielt ein gewalttätiger afghanischer Menschenrechtsbotschafter die Hauptrolle.

In dieser Flüchtlingsunterkunft kam es zu dem Angriff. (Bild: MARKUS TSCHEPP)

Völlig ausgerastet ist am Montag in einem Asylquartier des Samariterbundes in Salzburg ein 18-jähriger Afghane. Er hatte mit einem Betreuer (32) über zwei verschwundene Jacken gestritten. Schließlich drohte er dem Helfer, ihn umzubringen. Die Polizei musste anrücken, der Afghane bekam ein Hausverbot.

Die Asylunterkunft in der Karl-Wurmb-Straße, nur wenige Meter von der Bezirkshauptmannschaft Salzburg-Umgebung entfernt, wird vom Samariterbund betrieben. Es handelt sich um die ehemalige Kantine der ÖBB, die nach der Flüchtlingswelle im Herbst 2015 adaptiert wurde.

Der Samariterbund betreut dort derzeit noch 34 Menschen. Kleinere Streitigkeiten gibt es laut den Mitarbeitern öfter, aber derart heftig wie am Montag war es noch nie. Ein Afghane (18) – er war ihm Rahmen der Grundversorgung in der Unterkunft – warf einem Betreuer (32) vor, dass er zwei seiner Jacken verschwinden habe lassen. Der Samariterbund-Mitarbeiter ließ sich auf eine Diskussion ein. Plötzlich wurde der Afghane aber immer wütender und ging auf den 32-Jährigen los. „Ich bringe dich um!“, schrie der Afghane. Anderen Bewohnern und Betreuern gelang es, ihn zu überwältigen. Zudem wurde die Polizei gerufen. „Da von dem jungen Mann weitere Gefahr ausging mussten wir eine Rückkehr verhindern“, so die Auskunft vom Samariterbund. Der 18-Jährige wurde zwar von der Staatsanwaltschaft wegen gefährlicher Drohung angezeigt. Wo er sich jetzt aufhält ist unklar.

Er müsste sich, will er in der Grundversorgung bleiben, beim Bundesministerium für Fremdenwesen undAsyl in Wien melden. Dann würde ihm ein neues Heim zugewiesen. Laut Auskunft im Ministerium, tauchen Asylwerber öfter unter und schlagen sich mit Kleinkriminalität durch. Um die 50 sind es, die pro Jahr in Salzburg plötzlich weg sind. Ohne ordentliche Dokumente können sie das Land nicht verlassen. Durch die verschärften Fremdengesetze sollen solche Fälle aber in Zukunft verhindert werden.

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