Hallo ihr Rechtsradikalen (Post von Martin)

Hallo ihr Rechtsradikalen!

Was wäre denn, wenn morgen alle Ausländer ihre Geschäfte zumachen? Wenn es ab sofort keine Dönerbuden, kein Sushi, kein Hamburger,kein Lübecker Marzipan und keine Katharina Schulze mehr auf den Volksfesten gäbe?

„Völkisches Volksfest“: Schreckliche Vorstellung.

Wenn es  stattdessen nur bayerische Schmankerl, Bier aus Masskrügen und Fahrgeschäfte gäbe? Schrecklcihe Vorstellung. Außer natürlich für euch.


Stellt euch doch nur mal trotzdem vor, wenn es anstatt bunter Vielfalt und arabischen Märkten mit faszinierenden Gerüchen  nur noch Menschen in Dirndl und Tracht in Bayern vorfinden würde? Und wenn im Bierzelt dann nur noch bayerische Blasmusik aufspielt, und eben nicht auch asiatische, afrikanische und amerikanische Hits? Die Welt besteht nun mal nicht nur aus Bayern, lernt das endlich.

Letzte Woche wurden Weihnachtsmärkte mit afghanischer Musik bereichert. Als aufgeschlossene Weltmenschen haben wir uns vom breiten gesellschaftlichen Bündnis gegen Rechts sehr über die bunte Vielfalt gefreut. Und was macht ihr?

Ihr Rechtsradikalen postet ein Video auf Youtube, wo ihr euch über die Islamisierung beschwert. Dann ballt ihr noch eine Faust zur „Weissen Kraft“.

Wie ihr seht, blieb alles friedlich. Niemand stört sich an der Vielfalt, außer ihr. Die Afghanen machten auf die schwierige Menschenrechtslage in Afghanistan auf sich aufmerksam. Und wenn ihr schon gegen die Islamisierung seid, warum helft ihr dann nicht den Leuten und vermittelt damit christliche Nächstenliebe des Abendlandes? Die Weltkanzlerin Merkel hat es deutlich gesagt: Wer Angst hat, vor der Islamisierung, soll sich vielleicht eher mal selbst an die Nase packen.

Also dann pack(t) mal und heult leise.

Euer Martin

5 Kommentare zu „Hallo ihr Rechtsradikalen (Post von Martin)“

  1. Egal, ob ironisch, doppelsinnig verpackt, sarkastisch oder in erkennbar übertrieben – ich kann echt nicht mehr ‚drüber lachen … auch nicht schmunzeln – dazu ist mir die Lust vergangen, gründlich vergangen !!! Warum wohl nur ???

    Liken

  2. Was hat Lübecker Marzipan mit Ausländern zu tun und seit wann können afghanische Dissonanzen als Musik bezeichnet werden? Linke Kultur(losigkeit): nein danke. Dann doch lieber Dirndl und Blasmusik.

    Gefällt 1 Person

    1. Aff-Ghanische „Musik“ – Am besten hat unser Karl May die ‚orientalische‘ „Musik“ beschrieben ( … „Gesang“, der Steine erweichen und Menschen in den Wahnsinn treiben könnte … Dissonanzen, die das Ohr beleidigen … Rumoren ohne Takt und Melodie … gebrüllter „Gesang“ … und vieles mehr ) . Für mich ist das keine Musik, vieles gleicht dem Heulen von Kojoten bei Vollmond, oftmals ein ziemlich wildes Geschepper mit auf- und abschwellendem Heulen und Jaulen … Musik ist ein Ausdruck von Kultur … wo soll die bei z.B. Aff-Ghanen herkommen ? Noch schlimmer ist das Getöse, welches vor allem negroide „Kulturen“ von sich geben ! Diese Art „Musik“ ist meines Erachtens nach besonders gut dazu geeignet, bei Verhören beispielsweise zu gewünschten Aussagen zu kommen – selbst Menschen mit Nerven aus Edelstahl dürften dieser phonetischen Folter nicht dauerhaft widerstehen. – Das Beschallen eines Weihnachtsmarktes mit diesem akustischen Abscheulichkeiten ist doch die reine Provokation ! Mich persönlich machen bereits wenige Minuten Zuhören verdammt aggressiv – Strassenlärm ist die reine Symphonie dagegen …

      Liken

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.