Meilenweit nach Marrakesh. Merkel scheut keine Mühen für den Nobelpreis. Der Weg zu den Opfern nach Berlin, Chemnitz, Freiburg, Kandel ff. ist zu mühsam

Daß sie nach der Grenzöffnung 2015 den Friedens-Nobelpreis verpasst hat, dürfte Bundeskanzlerin Angela Merkel insgeheim richtig gewurmt haben. Wieviel triefender Narzissmus in der ewigen Kanzlerin steckt, offenbarte sie nolens volens mit ihrer ins Selbstgerecht-Sentimentale abdriftenden Abschiedsrede beim Parteitag der CDU. Merkel ist eine Meisterin im Metier, ihre Mißerfolge und Katastrophen als Erfolge zu vermarkten.

Daß Merkel nach den Blutbädern am Berliner Breitscheidplatz erst nach anhaltenden Protesten der Opfer-Angehörigen ein geschlagenes Jahr gebraucht hat, um der Opfer zu gedenken, und in Chemnitz satte drei Monate für Irritierung sorgte, bis sie sich schließlich dorthin aufmachte, ist an Instinktlosigkeit kaum zu übertreffen. Polen hatte im Lkw-Fahrer am Breitscheidplatz ein Todesopfer.

Berlin Breitscheidplatz
Terror am Weihnachtsmarkt
Lkw

Aber vor diesem Opfer verneigte sich Polen in Form von Staatstrauer samt Besuch des Staatspräsidenten und hoher Politiker. In Deutschland dagegen – nichts.  Weder ein Heiko Maas, noch eine Manuela Schwesig, noch eine Malu Dreyer, ein Herr Stegner oder der Herr Bundespräsident – für 12 Tote folgte keine angemessene Reaktion pietätvoller Trauerkultur.

Linksradikale trauern anders.

Daß es die Bundeskanzlerin auch nicht für nötig hielt, anlässlich der Tötungsdelikte in Freiburg, Kandel, Würzburg oder Ansbach vor Ort zu erscheinen, dokumentiert den Charakter einer Kanzlerin mit fragwürdigem Charakter. Genau so wenig fand Merkel ein Motiv, sich nach den Massenvergewaltigungen auf den Weg nach Freiburg zu machen. Das hat dann die Antifa übernommen.

Kampf gegen Rechts
Nach Gewaltexzessen durch Menschenrechtsbotschafter mobilisiert das Bunte Breite Bündnis im Kampf gegen Rechts

Aber für Angela ist kein Weg zu weit, um ihr „Merkel FIRST!“ zu zelebrieren. Nicht Germany first, sondern Mutti zuerst. Merkel tourt als Patin des Migrationspakts meilenweit nach Marrakesh. Auf einen Tee mit dem König und Staatschef von Marokko, da spielen Kerosin und Umweltverpestung schon keine Rolle mehr.

Wie es der (arrangierte) Zufall so will, beweihräuchert sich Merkel am geschichtsträchtigen 10. Dezember in Marrakesch.

Ausgerechnet am 10. Dezember, am Tag, an dem vor 70 Jahren die Deklaration der Menschenrechte in Paris über die Bühne ging.

Ausgerechnet am 10. Dezember, dem Tag, an dem die Nobelpreise vergeben werden.

Ein Wink mit dem Zaunpfahl?

Ob Merkels zweiter Anlauf zum Friedens-Nobelpreis von Erfolg gekrönt sein wird?

Wenn es um Menschenrechte geht, dann geht die Patin des Migrationspakt, wenn es sein muß, auch über Leichen.

Das Problem ist nicht der Migrationspakt, sondern Merkel und Berlin.

Ein Gedanke zu „Meilenweit nach Marrakesh. Merkel scheut keine Mühen für den Nobelpreis. Der Weg zu den Opfern nach Berlin, Chemnitz, Freiburg, Kandel ff. ist zu mühsam“

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.