Südamerikaner steigen aus Migrationspakt aus

Auch Chile gehört zu den letzten einigermaßen lebenswerten und nicht lebensmüden Ländern. Die Dominikanische Republik teilt eine Insel mit dem afrokaribischen gescheiterten Staat Haiti. Sie könnte ihren Laden gleich dicht machen, wenn sie den Migrationspakt umsetzen wollte. Anders als in Westeuropa ist die Politik beider Länder offenbar nicht völlig blind volksfeindlich.
Der chilenische Präsidentschaftskandidat José Antonio Kast, ein Sohn eines erfolgreichen bayrischer Unternehmer-Ehepaars, das vor 50 Jahren nach Chile einwanderte, kam letztes Jahr aus dem Stand auf 8% der Stimmen und gründete danach die politische Bewegung Acción Republicana, die eine Kampagne gegen den UNO-Migrationspakt führte. Im Wahlkampf unterstützte Kast nach seinem Ausscheiden den jetzigen Präsidenten Sebastián Piñera. Bei der Entscheidungsfindung konsultierte das chilenische Außenministerium auch seine Wiener Kollegen von der FPÖ.
Es gibt bei Youtube eine recht große Zahl spanischsprachiger Aufklärungsvideos über den Migrationspakt, darunter auch eines von Kast.

Auch die klammen Länder Südamerikas und Nordafrikas haben allen Grund, den Migrationspakt abzulehnen. Marokko, das mit Merkelland zusammen den Pakt auf den Weg brachte, wird von der dort vorgeschriebenen bedingungslosen humanitären Grenzöffnung beispielsweise noch stärker gefährdet als Europa, sofern es sich wirklich von seiner Unterschrift verpflichtet fühlen sollte. Das gleiche gilt für Libyen, Algerien, Tunesien, Türkei und andere Länder des Islamgürtels mit mittlerem Durchschnitts-IQ, die schon einmal fast europäisiert waren aber derzeit angesichts von subsaharianischem Migrationsdruck und wahabitischer Islamisierung wieder ins Elend abzurutschen drohen.
Gunnar Heinsohn attestiert China, dass es dabei sei, sich einen kaum noch einholbaren Vorsprung vor allen anderen zu erwerben. Da das Bessere des Guten Feind ist, verdunkeln sich die Entwicklungschancen ehemaliger Schwellenländer in Nordafrika und Südamerika ebenso wie in Europa, das, wie Heinsohn schon früher schrieb, ähnlich wie Brasiliens vor sich hin dümpelt und langsam in die Bodensatz-Milliarden („Bottom Billion“ nach Paul Collier) absteigt, wobei die sinkende Durchschnittsintelligenz und Belastung mit dauerhaften selbstvermehrenden Sozialfällen die Primärursache ist und der Migrationspakt als Brandbeschleuniger wirkt.
Ein Migrationspakt, der das rasante Bevölkerungswachstum der Inkompetenten nicht einmal als Problem sondern nur als „Quelle des Wohlstands“ für die nachhaltiger wirtschaftenden Länder der gemäßigten Klimazonen erkennt, ist mehr als fahrlässig. Wer meint, es werde alles nicht so heiß gegessen wie gekocht, Ziffer 15 c der Präambel sei ein Freibrief für die Unterzeichnerstaaten, der irrt gewaltig. Spielraum bietet dieser nur im Rahmen dessen, was der Straßburger Gerichtshof als „Völkerrecht“ anerkennen wird, wozu dieser Pakt gehört. Ein Pakt, der 86 mal den Begriff von „verpflichten uns“ und „Verpflichtung“ nennt, ist für die Unterzeichner verbindlich. Berlin darf dann noch „souverän“ regeln, ob es die Migranten mit dem Zug oder mit Taxis in die Aufnahmezentren bringt. Genau diese Alternativlosigkeit strebt unsere globalistische Lernmuffel-Elite („Homo Davosiensis“ oder „Davos Man“ laut Samuel Huntington, „Davoskratie“ laut Renaud Camus) an. Sie will unter dem Vorwand der Menschenrechte unser Schicksal festschreiben und sich aus der Verantwortung davonstehlen, die sie bislang noch dem lästigen Pack schuldet, gegen das jetzt der Homo Migrans als „Träger des Wandels“ (agent of change) „ermächtigt“ („empowered“) werden soll, wie der Pakt formuliert. Sie führt einen Klassenkampf gegen ihr nationales Umland, in dem ihr, wie die letzten Wochen zeigten, keine Rabulistik zu fadenscheinig, kein Psychoterror zu niederträchtig erscheint.





3 Kommentare zu „Südamerikaner steigen aus Migrationspakt aus“

  1. China hat nur im Moment einen wirtschaftlichen Vorteil. Aber auf Grund ihrer Ein-Kind-Politik gibt es bald zu wenige Menschen, die diesen wirtschaftlichen Aufschwung mittragen können. Damit endet Chinas wirtschaftlicher Aufstieg.

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