Krönung eines Werkes: „Merkel, Migration, Marrakesch“ (3M)

In Belgien kam es heute wegen des UN-Migrationspakts zum Bruch der Regierung.  Ähnlich polarisierend wirkt der Pakt in Kanada. Dort kam es zu Zusammenstößen und Tumulten zwischen Befürwortern und Gegnern des Migrationspakts.

In Deutschland waren abgesehen von wenigen Gegnern in CDU und CSU nur die AfD und die Freien Wähler klipp und klar gegen den UN-Migrationspakt. Sogar Söder und Seehofer ruderten dann, als es darauf ankam zurück. Derweil scheint die Hauptagenda des Juncker-Nachfolgers Manfred Weber (CSU) der „Kampf gegen Rechts“ zu sein. Manfred Weber symbolisiert genau den Typ von Politiker, über den Franz Josef Strauß als „Everybodys Darling is everybodys Depp“ spottete.

Schon Ende November kursierten Meldungen, daß Angela Merkel den UN-Migrationspakt zur Chefsache erklärt hat, und daher den Pakt persönlich unterzeichnen werde. Vorgesehen dafür war eigentlich Dr. Christoph Heusgen (CDU). Aber jetzt gibt es keinen Zweifel mehr: Merkel verhökert Deutschland in Marrakesch persönlich. Nach ihrer höchst narzisstisschen Abschiedsrede beim CDU-Parteitag, wo sie Mißerfolge und Katastrophen als Erfolge vermarktete und sich als penetrant selbstgerecht erwies, wird ihre Unterschrift unter den GCM ähnlich kaltschnäuzig erfolgen wie unter den ESM, die Experten wie Prof. Vaubel als hochgradig schädlich einstuften.

Watergate-TV berichtete bereits am 30. November über das Szenario und die Vorschau war korrekt:

Merkels letzter Akt: Die Kanzlerin wird den Pakt in Marrakesch persönlich unterzeichnen
Obwohl sich immer mehr Staaten Europas vom UN-Migrationspakt abwenden und eine Petition im Bundestag gegen den Migrationspakt bereits knapp 100.000 Zeichner hat (https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2018/_11/_01/Petition_85565.mitzeichnen.html), ist Merkel fest entschlossen. Deutschland wird den Pakt unterzeichnen. Die Kanzlerin will höchstpersönlich nach Marrakesch reisen, um den Pakt zu unterzeichnen. Damit nichts schief geht. Das wird eine ihrer letzten großen Amtshandlungen sein, um Deutschland endgültig den Todesstoß zu versetzen.
Während unsere Nachbarn, die Franzosen, bald wöchentlich auf die Barrikaden gehen, tut sich in Deutschland nichts. Noch immer ist hier alles friedlich. Anscheinend sind sich die Deutschen des Ernstes der Lage nicht bewusst. Es wird zwar öffentlich kommentiert, wie sich Deutschland mit seiner Politik fast schon isoliert, doch das scheint nur wenige wirklich aufzuschrecken. Obwohl inzwischen auch die Mainstream-Medien laut vor dem Migrationspakt und vor Merkels Politik warnen, geschieht noch immer nichts in diesem Land
Jetzt hat auch Italien angekündigt, den UN-Migrationspakt nicht zu unterzeichnen. Ministerpräsident Conte sagte die Teilnahme am Gipfel in Marokko ab. Neue Absagen kommen nun beinahe täglich. Auch die Slowakei ist nun abgesprungen. Italiens Innenminister Salvini sagte, „er sehe nicht ein, weshalb man sogenannte Wirtschaftsmigranten und politische Flüchtlinge auf die gleiche Ebene stellen solle“. Inzwischen sind folgende Staaten ausgestiegen: USA, Ungarn, Österreich, Bulgarien, Tschechien, Polen, Israel, Australien, Slowakei, Estland und Dänemark.
Am Ende werden die Deutschen die einzigen in Europa sein, die den Pakt unterzeichnet haben. Unabhängig vom Inhalt des Paktes ist es fast schon absurd, wie sich die Merkel-Regierung inzwischen von allen internationalen Entwicklungen abkoppelt. Wie sie selbst Kritiker in den eigenen Reihen, namentlich den Minister Jens Spahn, auf Distanz hält. Wie sie auch „LINKE“ wie Sarah Wagenknecht ignoriert, kurz: nicht nach links und nicht nach rechts guckt. Und jetzt reist die Kanzlerin nach Marrakesch – ein absurdes Theater.
Glückwunsch Frau Merkel. In den Geschichtsbüchern wird später einmal stehen, dass Sie mit „Wir schaffen das“ den verhängnisvollsten Satz aller Zeiten, und mit Ihrer Unterschrift zu diesem Pakt die dümmste Entscheidung Ihrer Amtszeit getroffen hat. Und sie hat einige dumme Entscheidungen getroffen

Der UN-Migrationspakt ist in der Tat nichts anderes als die Weltversion von „Wir schaffen das“. Der belgische Asylminister Theo Francken, der sich heute mit trauerumflorter Stimme aus der belgischen Regierung verabschiedete und sich darauf berief, dass man in manchen Fragen granithart sein müsse, sieht Marrakesch als die Krönung von Merkels Karriere. Er twitterte: „Merkel, Migration, Marrakesch“ (3M). Jemand antwortete „Der Migrationspakt ist die Ausformulierung von ‚Wir schaffen das‘ auf UN-Ebene.“ Es handelt sich um einen Landesverrat und ein Menschheitsverbrechen, das Merkel eine Stellung in der Geschichte sichert. 3M hinterlässt in der europäischen Geschichte eine bleibende Spur der Verwüstung, eine beispiellose Schadensbilanz.

In Frankreich nähern sich die Gelbwesten zaghaft dem M-Thema an. Vereinzelt wird gegen „Marrakesch“ demonstriert und es wirt als Beispiel für die Abgehobenheit des M-Präsidenten verwendet. In Kanada hat der migrationistische und soros-hörige Präsident Trudeau oder sein Redenschreiber sich auf „The Rebel Media“ eingeschossen und praktiziert bereits die vom Pakt vorgeschriebene Mediengängelung. Sowohl der Präsident als auch sein Migrationsminister Ahmed Hussein als auch die von ihnen mit Steuergeldern gemästeten Leitmedien schießen mit fast den gleichen Textbausteinen auf dieses geniale Internet-Medium. Das Thema gewinnt im Vorfeld zu Marrakesch überall weiter an Prominenz. Wer den Pakt unterzeichnet, unterzeichnet womöglich sein politisches Todesurteil. Unseren Politikern ist zuzutrauen, dass sie einfach zu dumm sind, um das zu sehen. Es erscheint sehr wahrscheinlich, dass die politische Landschaft sich weiterhin in einer Richtung ändert, die den Pakt immer mehr zum Stein des Anstoßes macht. Teilweise liegt das in unserer Hand.

Die CDU/CSU beharrt auf ihren fadenscheinigen und verbrecherischen Lügen über den Migrationspakt, die ihr keiner mehr abnimmt. Die CDU/CSU hat fertig. Wir auch, es sei denn es gelingt uns, die Alternative kraftvoll voranzubringen.

Anhang

Dushan Wegner blickt auf Merkels Vermächtnis:

Merkel wird nicht mehr als Parteichefin antreten, aber als Zombie-Kanzlerin regiert sie eine Zeit lang weiter. Ihr Werk ist fast getan, möchte man bitter zuspitzen: das Land ist zerrissen und demoralisiert, die einen Bürger sind bereit, ideologisiert ihre Kinder für »Toleranz« zu opfern, die anderen fürchten um die Zukunft der Nation. Viele erwarten, dass Merkel ihre Amtszeit nicht absitzen wird, sondern noch mit dem Migrationspakt und einigen weiteren Maßnahmen ihr zerstörerisches Werk abschließen wird – um dann womöglich vorzeitig in der UN unter lupenreinen Demokraten weiterzustammeln.

Alexander Wendt findet in Angelas Kleiner Kopie (KKK) verblüffende Originaltreue:

Wer die 20-Minuten-Bewerbungsrede Kramp-Karrenbauers hört und vor allem liest, der bekommt ein ziemlich genaues Bild dieser Politikerin.
Sie beherrscht die an Merkel gemahnende Platitüde („die CDU muss die Partei von heute sein und die Partei von morgen bleiben“), die schiefen Sätze („auch heute schüren unsere politischen Mitbewerber wieder Horrorszenarien“) wie auch Merkeliana, die direkt an die Höchtsleistungen ihrer Vorgängerin anknüpfen („ich stehe hier, wie das Leben mich geformt hat“). Schön auch: „Wenn wir den Mut haben, dann leben wir in einem Deutschland, das die Digitalisierung lebt.“

Gunnar Heinsohn attestiert China, dass es dabei sei, sich einen kaum noch einholbaren Vorsprung vor allen anderen zu erwerben und Europa, dass sein Abstieg gerade rapide voranschreite. Die wichtigste Grundlage dieser Entwicklungen liegt in den kognitiven Fähigkeiten der Bevölkerungen. Deutschland wird insbesondere durch seine Migranten rapide herabgezogen. Einige englischsprachige Länder haben die Chance, künftig hinter der ostasiatischen Welt in der 2. Liga mitzuspielen, und auch Osteuropa verbessert seine Position. Westeuropa hingegen ist hingegen durch die Folgen seiner Ideologie gründlicher zertrümmert als nach einem Krieg. Wie erwartet erscheint der Artikel in der Schweiz, die auch bezüglich der MINT-Fähigkeiten und Patente noch mit Japan mithalten kann und wesentlich besser als Deutschland dasteht.





2 Kommentare zu „Krönung eines Werkes: „Merkel, Migration, Marrakesch“ (3M)“

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