Fußtritte gegen die Meinungsfreiheit. Ein Blick hinter die Kulissen der Massenmedien.

Kurz nachdem Katrin Huß, eine TV-Moderatorin des MDR ein Interview mit dem Buchautor und Psychoanalytiker Dr. Hans-Joachim Maaz aus Halle führte, liefen die Drähte im Studio des MDR heiß. Eine Flut an e-mails und temperamentvolle Facebook-Kommentare untermauerten, daß der Studiogast einen Nerv getroffen hatte. Der sehr eloquent, stringent und rational argumentierende und dabei als Gentleman im Publikum auf viel Sympathie treffende Gast tat nur eins nicht: den Hohen Priestern des Sendern nach dem Mund zu reden. Der Facharzt äußerte sich dezidiert migrationskritisch und löste damit ein Beben im Mainstream-Sender MDR aus.

Der Chef vom Dienst reagierte angefressen, und die Manöverkritik in der nachfolgenden Redaktionsrunde geriet zum Spießrutenlauf für Katrin Huß.

Die TV Moderatorin hängte ihren Job ein halbes Jahr später an den Nagel. Ähnlich wie Udo Ulfkotte, der seine Mainstream-Tätigkeit als FAZ-Korrespondent deshalb beendete, weil er nicht mehr in den Spiegel hätte schauen können.

 

von Christian Kott

„Die Brüllbürger nennen es „Lügenpresse“, aber ganz so einfach ist es nicht.

Der Presse, auch nicht dem ÖR-Staatsrundfunk, kann man nicht pauschal „Lüge“ unterstellen, ohne sich zum Gespött der informierten Öffentlichkeit zu machen.

Es läuft subtiler. Und dass es berechtigte Vorwürfe gegen die allgemeine Medienlandschaft gibt, steht außer Frage.

Mit „Lüge“ hat das allerdings nicht viel zu tun. Es geht eher um Meinungslenkung, gezielte Manipulation und Propaganda. Dafür muss man nicht flächendeckend lügen, obwohl auch das natürlich vorkommt und gerade bei TV-Medien immer wieder nachgewiesen wird. Die Erfindung von „Hetzjagden“ in Chemnitz war so ein plakatives Beispiel. Genauso identische Bilder von Kriegshandlungen, die genau gleich die Situationen in Syrien und Afghanistan beschreiben sollen. Nicht etwa von einem russischen Staatssender, nein im ach so seriösen ZDF…

Wie der Hase wirklich läuft lässt sich der Darstellung im nachfolgenden Video entnehmen (anschauen!). Eine Moderatorin wird angehalten, in einem Interview die „brave, gute“ Meinung zuzulassen und die „böse, unerwünschte“ Meinung wo es nur geht abzuwürgen. Der Chefredakteur der Hetzsendung „Monitor“, Georg Restle, nennt diese Form der organisierten Propaganda allen Ernstes „werteorientierten Journalismus“ und begründet diesen Fußtritt gegen die Meinungsfreiheit in einem Essay in „WDR Print“ (Ausgabe Juli/August 2018, ab S. 44) allen Ernstes mit dem Grundgesetz. Darauf muss man erstmal kommen!

Wie können wir uns gegen diese Form der DDR-Mentalität wehren? Jedenfalls bestimmt nicht mit der blödsinnigen Parole von der „Lügenpresse“. Dort, wo Marktwirtschaft auch in den Medien noch ein wenig funktioniert hätte ein Georg Restle nämlich mit seinem Plädoyer für die meinungsgefilterte Berichterstattung auch heute noch keine Chance.

Da aber, wo Markt durch gesetzliche Zwangsgebühren abgeschafft wird passt Restle genau hin. Die Wurzel des Übels sind nicht Journalisten, die ihre Meinung vertreten sondern das Fehlen von Pluralismus. Nur eine Meinung will ein Restle sehen, hören und lesen, nämlich seine eigene.

Die Zwangsfinanzierung der öffentlich-rechtlichen Medien ist es, die solche Auswüchse überhaupt erst möglich gemacht hat. Deshalb muss die GEZ-Gebühr ersatzlos weg. Journalismus ist eine Dienstleistung, die sich endlich dem Markt wieder stellen muss.

6 Kommentare zu „Fußtritte gegen die Meinungsfreiheit. Ein Blick hinter die Kulissen der Massenmedien.“

  1. Hier die passenden Video zum Thema:

    Video: TV-Journalistin Katrin Huß: Lügenmedien – So wird Druck ausgeübt um die vorgegebene politische Linie zu halten! (05:28)

    http://www.pi-news.net/2018/12/video-migrationskritisches-gespraech-loeste-erdbeben-in-mdr-redaktion-aus/

    Video: Karin Huß (MDR) interviewt den Psychiater Dr. Hans-Joachim Maaz (28:53)

    Video: Die traut sich was! – Katrin Huß im NuoViso Talk über das Interview mit dem Psychiater Dr. Hans-Joachim Maaz (59:26)

    Gefällt 2 Personen

  2. Eine tolle Frau diese Katrin Huß, Respekt! Was mich anbelangt, kann ich meine Wut, Groll und Hass was die staatstreuen Medien anbelangt, nicht mehr unterdrücken. Meine Empfindung wird in diesem Kommentar sehr gut wiedergegeben:

    „Hass kommt nicht aufs Geratewohl von irgendwo herangeflogen. Oft ist er Ausfluss von Ungerechtigkeit, wo Menschen mit dem Gefühl völliger Hilflosigkeit einer Macht ausgesetzt sind, deren Treiben sie als quälend empfinden. Dann entsteht Hass, der darauf drängt, sich zu entladen.

    Abgehobene und volksferne Regimes neigen dazu, ihren Bestand mit allen Mitteln zu sichern. Die mediale Unterstützung spielt dabei eine unverzichtbare Rolle. Unerwünschte Ermahnungen aus dem falschen Lager, zum Beispiel Abstand zu nehmen von dem gefährlichen „Weiter so“, werden zur Hetze umgedeutet, Vorschläge, Probleme zu lösen, werden als rassistisch oder faschistoid abgeschmettert, ohne dass die Geschähten die Möglichkeit hätten, auf adäquate Weise zu erwidern. In diesem Umfeld haben es freundliche Gefühle schwer, leidenschaftliche Abneigung aber um so leichter.

    Wer offensichtliche Missstände nicht beim Namen nennt, sie kleinredet oder unter den Teppich kehrt, trägt Verantwortung für das, was geschieht, wenn sich die unterdrückten Probleme zu großem Unheil auswachsen.“

    Kommentar in der „Augsburger Allgemeinen“ zum Leitartikel „Warum wir den Hass nicht mit Hass bekämpfen dürfen“.

    Gefällt 4 Personen

  3. Lügenpresse? Lügen ist ein bewusster Akt der zudem noch ein Mindestmaß an Zielorientierung voraussetzt. Man muss wissen wofür man lügt und die Geschichten entsprechend auslegen.

    Das ist bei den Empfängern der Grundversorgung nicht der Fall. Dort gibt es nur ein psychotisches delirieren unter krampfhafter Verdrängung der kognitiven Dissonanz.

    Sie haben sich komplett verkauft und an die Mächtigen ausgeliefert. Das liegt an ihrer Nutzlosigkeit da eine „Sendeanstalt“ mittlerweile von einem minder begabtem Skript-Kiddie mit 10 Kanälen gleichzeitig betrieben werden könnte, wenn er denn dürfte.

    Krampfhafte Lähmung im Sklavendasein. Früher waren Sie angesehen (niemand war gezwungen Fernseher oder Radio zu besitzen/ zu bezahlen) heute sind sie Schmarotzer obwohl sie ja weiterhin für das gleiche nahezu Nichtstun „fürstlich“ !sic bezahlt werden.

    Eine Sendeanstalt sendet, eine Produktion war und ist nicht vorgesehen und so sehen die Versuche auch aus. Das diese primitiven Ergebensheitsprodukte auch noch gegen alle Ausschreibungsgesetze verstoßen (und von einer Praktikantengruppe von Radio Ljubljana nicht nur zum Bruchteil des Preises sondern in ungleich besserer Qualität produziert werden könnten) sei nur Nebenbei bemerkt.

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