EU-Papier hält 274 Millionen Menschen in Deutschland für denkbar

von der Redaktion der „Freien Welt“ (wl)

Unvorstellbare Berechnungen werden angestellt: Laut einer von der EU im Jahr 2010 in Auftrag gegebenen Studie, welche jetzt öffentlich gemacht wurde, könnten in Deutschland durch Zuwanderung weitere 192 Millionen Menschen angesiedelt werden.

Foto: Youtube
von

Deutschland zählt bereits jetzt zu den dicht besiedeltesten Flächenstaaten Europas. Eine aufgetauchte Studie für die Europäische Union aus dem Jahr 2010 zum Thema Umsiedlungspolitik verursacht nun Aufregung. Erstellt wurde diese im Rahmen eines Dienstleistungsvertrags des Europäischen Flüchtlingsfonds unter Mitarbeit von durch die EU beauftragte Beratungsunternehmen wie etwa Eurasylum Limited.

Die Journalistin Eva Herman setzte sich mit diesem Papier kritisch auseinander und hinterfragt, ob man den Globalen Pakt für Migration der Vereinten Nationen, der im Dezember 2018 im marokkanischen Marrakesch unterschrieben werden soll, brauche, um die Ziele dieses acht Jahre alten EU-Papiers durchzusetzen. Die Studie rechnet vor, wie viele Migranten die einzelnen EU-Länder noch vertragen könnten.

Dazu findet sich auf Seite 112 ein Eintrag zu Deutschland. Dort wird gemutmaßt, dass zu den derzeit hier lebenden 82,5 Millionen Menschen eine maximale Einwanderung von 192 Millionen Migranten möglich sei, um letztlich auf auf die Zahl von 274 Millionen Einwohnern zu kommen. Auch für weitere EU-Länder werden solche Berechnungen angestellt. So findet sich etwa Frankreich mit 486 Millionen und Polen mit ebenso 274 Millionen Einwohner.

Berechnet wurde dies alles anhand der vorhandenen Siedlungsstruktur und der Fläche der Länder. Würde man dieses Papier umsetzen, dürften weite Teile der Welt ziemlich leer sein, aber vom heutigen Deutschland und Europa nicht viel übrig bleiben, da die angestammte Bevölkerung dann nur noch ein Bruchteil in den überbevölkerten multiethnischen Staaten ausmacht. Diese dürften auch kaum noch regierbar sein.

Die englischsprachige Studie findet sich hier.

https://www.freiewelt.net/nachricht/eu-papier-haelt-274-millionen-menschen-in-deutschland-fuer-moeglich-10076173/

3 Gedanken zu „EU-Papier hält 274 Millionen Menschen in Deutschland für denkbar“

  1. In dem österreichischen „Wochenblick“ stand am 13. November 2018 folgendes über die „Studie über die Machbarkeit der Umsiedlung von international Schutzsuchenden“:

    EU-Kommission jetzt distanziert – Die EU-Kommission distanzierte sich indes gegenüber dem „Wochenblick“ von der Studie.

    „Es handelt sich dabei um eine extern angefertigte Studie, die in keinem Fall die Meinung der EU-Kommission widergibt. Die Migrationspolitik der EU-Kommission beruht auf Fakten und aktuellen Erfordernissen vor Ort und nicht auf hypothetischen Bevölkerungszahlen“, betont ein Sprecher der EU-Kommission gegenüber unserer Zeitung.

    Er betont: „Wir möchten auch unterstreichen, dass der Kommissionsvorschlag zur Reform des ‚Dublin Systems‘ nicht auf den Ergebnissen dieser externen Studie beruht. Unser Ziel in Sachen Migration ist es, irreguläre Migration zu verringern und bereits vorweg zu verhindern, dass sich Migranten auf einen gefährlichen irregulären Weg machen.“

    https://www.wochenblick.at/vertuschte-studie-oesterreich-soll-platz-fuer-mehr-als-65-millionen-migranten-haben/

    Wer’s glaubt, wird selig … und ich glaub‘ denen nix mehr.

  2. Wer hätte sich vor der Wiedervereinigung vorstellen können, daß Gotteskrieger Lkws in Weihnachtsmärkte und Menschenansammlungen lenken?
    Die Vorfälle in Frankreich (Nizza, Charlie Hebdo), 9/11 in New York hätte man damals bestenfalls als Science Fiction eingeordnet.
    Um die Bevölkerung nicht zu verunsichern, werden die Parallelwelter der EU solche Gedankenspiele selbstverständlich unter Zurückrudern dementieren.
    Die EU erinnert an Walter Ulbricht: „Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten“.

Kommentare sind geschlossen.