Die Zweifel an Merkels akademischen Qualitäten nehmen zu

Auf der unendlichen Suche nach zitierfähigen Aphorismen oder Bonmots fällt das Kapitel Angela Merkel besonders kläglich aus.

Wie kann es sein, daß die unzähigen Reden und Auftritte einer angeblichen Akademikerin, die seit ihrem plötzlichen Auftauchen auf der politischen Bühne Anfang 1990 bis zu Merkels kometenhaften Aufstieg in höchste Staatsämter vornehmlich durch Plattitüden charakterisiert sind?

„Ich glaube …. wir alle …… gemeinsam …..“ scheinen zu den unverzichtbaren Versatzstücken typisch langatmiger Merkelscher Reden zu gehören, welche bei CDU-Parteitagen für rätselhafte Ovationen und stehenden frenetischen Applaus sorgen. Den Parteisoldaten der  CDU in seinem laschen Lauf halten weder Ehe für alle noch Tsunami auf.

Da die Bundeskanzlerin rhetorisch selbst noch lebensunerfahrenen Abiturienten nicht das Wasser reichen kann, wäre es daher nicht abwegig, wenigstens einen Ghostwriter zu engagieren. Aber möglicherweise verfügt Angela Merkel über einen Souffleur und Redenschreiber. Das fällt vielleicht deswegen nicht auf, weil der gute Mensch auch nicht mehr Esprit im Tornister hat als die Chefin selbst.

Andererseits demonstrieren Beispiele wie Erich Honecker – der als Dachdecker im SED-Staat unter Frohlocken seiner Jubelperser zwar die höchsten Giebel erklommen hatte, aber bis zuletzt in einer Parallelwelt lebte –  daß Bildung und Esprit für politische Karrieren keine wesentliche Rolle spielen müssen. Honeckers Worthülsen  und Apparatschik-Deutsch erinnern frappierend an Merkel.

Wir leben in einer merkwürdigen Republik. Postboten erschleichen sich die Posten von Chefärzten.  Als eigenartig unakademische Physikerin wird Angela Merkel von Jasagern und Abnickern fatalerweise in ein Amt katapultiert, das ihr gestattet, allenthalben nach ihrer Facon für Wohl und Wehe zu sorgen.

Kein einziger Satz oder Ausspruch von Angela Merkel verfügt über die Qualität, um in einen Zitatenschatz einzugehen.

Ihr weltweit berühmt-berüchtigtes „Wir schaffen das“ entspricht in etwa dem geistigen Niveau von Erstklässlern. Das famose Zitat vom „Neuland“ hätte immerhin Chancen für die Verewigung in einer Stilblütensammlung.

Merkel mißbraucht ihre Einfalt jedoch für Intrigen und Zwietracht. Merkels inzwischen widerlegte Aussagen nach Chemnitz entpuppten sich als primäre verhetzende Stimmungsmache und Desinformationsstrategie ganz nach SED-Muster:

„Wir haben Videoaufnahmen darüber, dass es Hetzjagden gab, dass es Zusammenrottungen gab, dass es Hass auf der Straße gab, und das hat mit unserem Rechtsstaat nichts zu tun.“ (Angela Merkel, 28.8.2018)

Michael Klonovsky führt in einem seiner Aufsätze über Merkel aus:

Carl Schmitt [deutscher Staatsrechtler] lehrte, dass Souverän [Volk] sei, wer über den Ausnahmezustand gebiete. Dass sich Deutschland im Ausnahmezustand befindet, in einer ernsthaften Staatskrise, können auch die Jubelperser der Gesinnungspresse kaum mehr kaschieren. Merkel hat diesen Ausnahmezustand, den sie zu managen fingiert, miterzeugt, indem sie EU-Gesetze bricht und das nationale Parlament umgeht, angeblich unter Sachzwängen, die „alternativloses“ Handeln gebieterisch und eilends fordern. Längst regiert sie die Bundesrepublik wie ein postdemokratisches, postparlamentarisches Präsidialregime, was nur deswegen kaum auffällt, weil sie kein Deutsch kann und auf nahezu jede rhetorische Legitimierung ihres Handelns verzichtet, derweil die Medien zu Gunsten ihrer Politik der offenen Tore ein Propagandageschrei anstimmen, das selbst einem DDR-Verwöhnten die Ohren betäubt.

Eines Tages wird ein Verantwortlicher für den längst unausweichlichen, nur durch die einzigartige Tüchtigkeit der gebeutelten deutschen Normalbürger so lange hinausgezögerten Kladderadatsch gesucht werden. Gott schenke Angela Merkel ein langes Leben.

P.S.: Leser *** schreibt, auf obige Tirade Bezug nehmend:

„Sie soll Physikerin sein. Nichts davon scheint in ihren Reden auf: keine Anspielung, kein nüchtern-lehrhafter Bezug, nicht einmal ein launiges, auf ihre Studienjahre zurückweisendes Wort. Einfach nichts. Ist es tatsächlich glaubhaft, dass sich jemand dauerhaft so verhält, der ein naturwissenschaftliches Fach studiert hat und darin sogar promoviert worden ist? Ich kann meine Zweifel nicht abstreifen. Anflüge von Bildung, die vor dreißig, vierzig Jahren jeder Fernseh-Quizmaster wie selbstverständlich im persönlichen Rucksack hatte und fröhlich vor seinem verständigen Publikum auspackte – Schillers ‚Glocke’ hier, ein Vers aus einer Opernarie dort –, auch das wird man bei Angela Merkel vergebens suchen.

Sie spielt nicht, sie spielt nicht an und spielt nicht mit, sie kennt zwar Feinde, aber keine Polemik, keine Ironie, kein rhetorisches Florettgefecht, sie scheint nichts zu wissen und hat offenbar nichts zu bieten. An die Stelle des intellektuellen Diskurses tritt bei ihr ein Fundus austauschbarer, gesichtsloser, zombiehafter Phrasen, stets optisch bieder von der „Raute“ begleitet. Merkel ist steril wie ein Pappkarton.

Und genau das trennt sie um Welten von Franz Josef Strauß, Helmut Schmidt und Herbert Wehner, und genau das verbindet sie aufs innigste mit – Erich Honecker. Dessen krüppelhaftem, immer nur in Formeln beschriebenem Kosmos ist Madame Merkel niemals entwachsen. Der Dachdecker aus dem Saarland und die promovierte FDJ-Göre: nach meinem Urteil bilden sie ein auf fatale Weise nicht unterscheidbares, kongeniales [ebenbürtiges, geistesverwandtes] Paar.“

13 Kommentare zu „Die Zweifel an Merkels akademischen Qualitäten nehmen zu“

  1. Netzfund: „Merkel betreffend kann man zur Meinungsbildung aus folgenden Möglichkeiten wählen, wobei Überschneidungen sowohl zwangsläufig als auch folgerichtig sind:

    — kompletter Realitätsverlust
    — übersteigertes Selbstbewusstsein
    — mangelnde Sachkompetenz, gepaart mit erheblichen rhetorischen Defiziten
    — Beratungsresistenz nach allen Richtungen
    — unübersehbare Bildungsdefizite
    — die Allgemeinheit gefährdende Boshaftigkeit wegen mangelnder kognitiver Fähigkeiten.“

    (Zitatende – Quelle unbekannt)

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    1. Laut Welt online hat Frau Merkel ihr Studium mit einem Einser-Examen abgeschlossen, danach hat sie im Fach physikalische Chemie geforscht. Das passt so gar nicht zu dem Netzfund, vielleicht ist sie erst so geworden? Andere Möglichkeiten sind imo, Studium und Forschung an der Akademie der Wissenschaften fanden auf einem sehr niedrigen Niveau statt; Frau Merkel ist eine Art Quotenfrau gewesen, sie hat eigentlich nicht auf die Akademie gehört, aber durfte trotzdem auf die Akademie. Wenn ich daran glauben würde, dass unsere parlamentarische Demokratie ein komplettes Theater wäre, dann würde ich mir vorstellen, dass all die Posten an Frauen wie Frau Merkel und Frau von der Leyen usw. nicht aufgrund deren tatsächlich unter Beweis gestellter Leistungskraft vergeben worden sind, sondern allein auf Basis von Geschlecht und Schwur gegenüber anderen, außerdemokratischen, Kräften.

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      1. Ach ja richtig: Promotion by Parteibuch und Geschlecht. *augenrollen* Obwohl, ich sag‘ ja immer, dass auf diese Weise Geförderte nichts leisten, aber das ist ja nicht richtig. Die leisten sehr viel, z. B. die Nation und das Militär von innen heraus vernichten.

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  2. Der einzigen Bezug Merkels zur Naturwissenschaft findet sich in ihrer Liebe zur Entropie, ihrem Urvertrauen auf die Notwendigkeit, die Unterschiede in der Welt zu nivellieren und das Zustreben auf den Wärmetod zu beschleunigen.

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  3. Hinsichtlich intellektueller Qualitäten kann man Merkel noch unterbieten. Das zeigte bravourös der von der SPD ins Rennen geschickte Fake-Kanzlerkandidat. Das Zeitalter der Massen bekommt wohl einfach die Politiker, die es verdient hat.

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  4. Merkel „denkt ja alles vom Ende her:“

    „Man, ist das ’ne Wurst!“

    Pardon, für diesen fäkalen Ausreißer. Aber, was diese Presswurst im immergleichen, nur farblich changierendem Hosenanzug da leistet(e), das spottete schon immer jeder Beschreibung. Ihre von mir so wahrgenommenen Besonderheiten waren:

    – Sprachprobleme (Lispeln)
    – Verbales Gestammel aka:
    – Mangelnde Syntax & Semantik
    – Ein unbeholfenes Auftreten
    – Eine emootionslos eiskalte Mimik

    Jeder Mensch kann da mal ein Selbstexperiment machen, falls er es durchhält:

    Wenn Merkel auftritt, dann einfach mal den Ton ausschalten und auf ihre unbeholfene, tapsige und plump dämliche Mimik und Gestik achten. Das hat sehr viel Selbsterklärendes über diese Person.

    Ihre eigene Selbstunsicherheit wird aber definitiv von einer (Nicht-)Geste getoppt. Nämlich dem Festklammern an ihrer dusseligen Raute, wie einst Münchhausens Zug aus dem Sumpf am eigenen Zopf.

    Diese Frau ist strunzblöd und verleugnet es wohl näglekauend wieder und immer wieder. Ich erinnere nur an das Foto mit Obama und ihr, als er die Bank in Bayern okkupierte und sie wie ein Schulmädchen vor ihm stand.

    Merkel nehme ich alles ab, aber ganz sicher keinen Dr. in physikalischer Chemie, Den mag vielleich ihr unsichtbarer Mann haben …

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  5. Merkel ist keine Akademikerin!

    ich kann mich noch gut an einen Podcast oder vielleicht waren es auch die Nachrichten auf BR5 aktuell erinnern, in welchem Merkel anlässlich ihres Besuches der MINT -Garage in Buch am Erlbach ein Interview gab.

    Da staunte ich nicht schlecht, dass eine Doktorin der Physikalischen Chemie – deren Dissertation mit magna cum laude bewertet wurde – doch tatsächlich als Beispiel eines Phänomens der Naturwissenschaft nichts weiter als heiße oder kalte Luft zu nennen vermochte, wobei diese selbst genaugenommen gar kein Phänomen sind, sondern beispielsweise ein Ballon der aufgrund des Unterschiedes von „heißer Luft und kalter Luft“ fliegt. Da verwundert es auch nicht weiter, dass „Rohre die gebogen werden“ mit einer besonderen Erwähnung gewürdigt wurden und allem Anschein nach auch Windmühlen für ein Phänomen gehalten werden.

    Jedes zweite der anwesenden Kinder, hätte vermutlich bessere Beispiele nennen können.

    Zitat:
    „Es ist sehr beeindruckend, dies alles hier in Verbindung mit der Praxis zu sehen, ob es Meisenkästen oder Wasserrohre sind, die gebogen werden, ob es 3D-Drucker oder Phänomene der Naturwissenschaften wie heiße Luft, kalte Luft und Windmühlen sind. Das alles wird hier sehr früh gelernt. Dazu bekommen die Kinder ein sehr natürliches Verhältnis.“

    https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/technik-wird-frueh-gelernt-433226

    Das Video bei 0:45:
    https://www.tvbayern.de/mediathek/video/bundeskanzlerin-angela-merkel-besucht-buch-am-erlbach

    Ein triftiger Grund also, warum sich der Buntblödel so gerne mit ihr solidarisiert.

    Gefällt 4 Personen

  6. Pingback: Einfalt
  7. „Ihr weltweit berühmt-berüchtigtes ´Wir schaffen das´ entspricht in etwa dem geistigen Niveau von Erstklässlern.“

    Es ist schlichtweg abgekupfert – von Obama. Es ist sein „Yes, we can“, was Merkill dummdreist geklaut hat.

    Wenn sie so ihre Dissertation verfasst hat – ohne Zitate von anderen als solche zu kennzeichnen – muss man ihr den Dr.-Titel aberkennen.
    Er war in der DDR eh weniger ein Zeichen akademischer Leistung als vielmehr Merkmal ihres politischen Wohlverhaltens und Strebertums.

    Nur vielversprechende SED-Kader durften promovieren, meistens wurden die Dissertationen von Ghostwritern der Part angefertigt. Sehr gut möglich, dass Merkill gar nicht weiss, was in ihrer „Dr.-Arbeit“ drinsteht.

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