Das Outing der Rautenfrau oder Lügen in Zeiten des „Global Compact for Migration“

Das Outing der Rautenfrau oder Lügen in Zeiten des „Global Compact for Migration“

 

von Notan Dickerle,  Anwärter auf den Leuchtturmpreis für mutigen Journalismus gegen “Bunt”

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Die Raute

Jetzt hat sich die gute Kanzlerin auf der Zielgeraden doch noch geoutet – sie, die konkrete Aussagen sonst scheut wie der Teufel das Weihwasser bzw. die Grünen die Gartenzwergidylle nebst biodeutscher Kleinfamilie. Sie, die nur zu gut weiß, daß alles, was frau sagt, gegen sie verwendet werden kann. Sie, die zum “Bürgergespräch” mit handverlesenen Correcties nach Chemnitz gekommen war, um mit diesen endlich ein Thema zu besprechen, das den Chemnitzern spätestens seit den Zeckenbissen rund um den ermordeten Daniel Hillig wie sonst kein zweites auf den Nägeln brennt, nämlich – Sie haben es erraten! – über die Zukunft Europas.

Vielleicht kann es mit Erschöpfung erklärt werden, wenn nicht gar mit Verzweiflung. Sie hat sich jedenfalls bar aller Vorsicht nicht nur dazu hinreissen lassen, vom gewählten Thema abzukommen und den Elefanten im Raum, den Pakt, zu erwähnen, sondern gleich noch ein elementares Statement dazu abgegeben, das ihre jahrelangen erfolgreichen Bemühungen, das ganze Thema unter dem Tisch und vor der Öffentlichkeit verborgen zu halten, kurz vor dem Finale zunichte zu machen droht: Sie sagte, der Migrationspakt sei im elementaren Interesse Deutschlands (https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/11/16/merkel-un-migrationspakt-im-elementaren-interesse-deutschlands/?ls=ap).

Und als ob sie geahnt hätte, welche Heerscharen von Hyänen gleich über die arme Frau herfallen könnten, beließ sie es nicht bei der Feststellung, sondern versuchte sich in der für sie ungewohnten Bewegung der Vorwärtsverteidigung:

“Da werden Lügen in die Welt gesetzt. Und wenn da eine Lüge ist, muß man sie entlarven… Die Souveränität des Landes wird (durch den VN-Migrationspakt, N.D.) in keiner Weise beeinträchtigt.”

  • Ja, Angela, man kann das so sehen. In dem Sinne, daß es nach der Unterzeichnung des Paktes in Marrakesch im Dezember an Deiner Entscheidung, Deutschland von einer gewachsenen Kulturnation in ein Siedlungsgebiet für Testosteronbomber aus allen Teilen der Welt zu verwandeln, nichts mehr zu rütteln gibt.
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Merkel

Natürlich erfüllt Deutschland unter Deiner weisen Führung bereits heute die Standards des Paktes. Nach dessen Unterzeichnung wird aber keiner Deiner Nachfolger mehr die Möglichkeit haben, diese Standards und damit Deine Politik rückgängig zu machen. “Freiheit der Entschiedenheit” nennen das die Philosophen, und in diesem Falle ist es eine Entscheidung für immer, es gibt kein Zurück mehr:

Ist das Land erst ruiniert ist es wurscht wer es regiert!

An seiner grundsätzlichen Souveränität  ändert sich insofern nichts, als ja nur der Souverän ausgetauscht wird (“replacement migration”).

 

Das “Entlarven” ist übrigens erst zur Zeit der Merkelschen Kanzlerschaft nach einer Periode relativer Abstinenz wieder in Mode gekommen. Früher wurden einmal Juden “entlarvt” und Volksschädlinge, auf einem Teilgebiet Deutschlands anschliessend auch gerne Abweichler und Klassenfeinde – böse Menschen nannten das Gesinnungsschnüffelei oder Denunziation.

Eine Zeitlang war das out, aber Anetta Kahane hat dieser Kulturtechnik zu neuem Leben verholfen – kein Wunder, sie war dafür schon immer Spezialistin. Im Februar 2016 hat sie zum Beispiel in einem Ableger der Apotheken-Rundschau mit dem harmlosen Namen “Baby und Familie” besorgten Kitas Tipps gegeben, wie man “Rechte Eltern” von Kleinkindern und deren “Gesinnungscodes” entlarven kann. Miriam Heigl macht so etwas ähnliches im Namen der Stadt München als Leiterin einer sog. Fachdienststelle gegen Rechtsextremismus, denn, wie sie selbst sagt, die bösen Rechten träten jetzt moderner auf als früher (nicht mehr mit Glatze und Springerstiefeln) und seien deswegen nicht mehr so eindeutig zu erkennen. Daher müsse man sie “entlarven”.

 

Aber das nur als Exkurs am Rande, zurück zur Lüge, die unsere Kanzlerin so sehr verärgert hat. Den Einwand, mehrere Länder der EU lehnten den Migrationspakt ab, konterte sie mit der Feststellung, alle hätten zwei Jahre lang völlig einvernehmlich am Text gearbeitet,

“bis zur Verbreitung von Falschinformationen waren alle der Meinung, daß der Pakt gut ist.” –

Nein, Angie, da muß ich leider widersprechen: “Alle” konnten den Pakt schon deshalb nicht gut finden, weil sie ihn gar nicht kannten! Außer den professionellen Unterhändlern wußte fast niemand von diesem politischen Atom-U-Boot, und ich gehe jede Wette ein, daß das auch so gewollt war. Nicht einmal Deine Vertrauten vom Staatsfernsehen ARDZDF hatten diesen Pakt auf dem Schirm – hätten sich ja verplappern und den deutschen Michel mitsamt seinem Gretchen aus dem Tiefschlaf wecken können! (Vor der Glotze schläft sich’s besser…)

Selbst die meisten Parlamentarier wussten nichts davon. Die Düsseldorfer CDU-Abgeordnete Silvia Pantel musste sich zum Beispiel den Text erst im Auswärtigen Amt besorgen, wo man ihrem Ansinnen zunächst mit der wenig diplomatischen, mißtrauischen Rückfrage begegnete, wozu sie diesen denn brauche.

Nein, Angie, am liebsten wäre es Dir gewesen, die ganze Angelegenheit bis zur Unterzeichnung unter dem Radar der Öffentlichkeit zu halten und Dich dann als Mutti ebenso großzügiger wie geordneter Migration feiern zu lassen! Du hast ja bereits nach der großen Grenzöffnung im September 2015 angekündigt, Illegalität in Legalität überführen zu wollen. Nach dem Text des Paktes soll es ja gar keine illegale Migration mehr geben, ein uralter linker Traum geht dann in Erfüllung: kein Mensch ist illegal (nicht einmal seine Einreise), und darüberhinaus liegen alle Pflichten auf Seiten der Zielländer wie Deutschland. Und hast Du Kritikern, die im Herbst 2015 das Chaos bzw. “Kontrollverlust” befürchteten nicht in einem Nebensatz angedeutet, hinter der Masseneinwanderung stehe durchaus ein Plan? Jetzt, um fünf vor Zwölf, ahnen wir, was damit gemeint war.

 

Die “Lüge” haben wir allerdings immer noch nicht ganz verstanden, Angela. Wenn damit allein die Souveränitätsfrage gemeint ist, so solltest Du Dich vielleicht einmal mit dem österreichischen ÖVP-Politiker Andreas Khol beraten. Der ist in unserem Nachbarland zwar nicht zum Bundespräsidenten gewählt worden, aber trotzdem ein kluger Kopf. Vor allem kommt er nicht wie Du von den Naturwissenschaften, sondern ist habilitierter Völkerrechtler und kann so etwas wie diesen “Global Compact for Migration” deshalb besser einordnen. Weißt Du, was der von diesem Pakt hält? “Roßtäuscherei” sei es, wenn man behaupte, er sei unverbindlich und schränke die Souveränität der Nationalstaaten nicht ein! Es fehle nicht viel zum völkerrechtlichen Vertrag, er präsentiere sozusagen die verbindlichste Form der Unverbindlichkeit. Die VN hätten darüberhinaus unter der Schwelle von Gerichtsbarkeit ein effizientes System der Kontrolle errichtet, das über die regelmäßigen Berichtspflichten der Staaten zur Umsetzung eingegangener Verpflichtungen, wie sie auch der Migrationspakt vorsieht, perfekten Druck ausübt, selbst wenn das verpflichtende Dokument lediglich “soft law” darstellt und nicht per se justitiabel ist.

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GRÜNE Filiz Polat (MdB)

Dafür, daß die im angeblich unverbindlichen Pakt festgelegten 45 bis 95 “comitments” (die Zahlen variieren in den Publikationen stark – ich habe nicht nachgezählt, da es auf jeden Fall zu viele sind) zu Gunsten der Migranten (und zu Ungunsten der Migrationskritiker) in Deutschland unverzüglich umgesetzt werden, dafür wird nach eigener Ankündigung die Partei der “Grünen” sorgen.

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Grüne Jugend

Selbst für den vollkommen hypothetischen Fall, daß diese morgen durch Treibhausgase, sauren Regen, Gender-Gaga oder anderen Spuk in der Versenkung verschwinden würden blieben immer noch die berühmten Nicht-Regierungsorganisationen, die “Zivilgesellschaft” von der Migrationsindustrie, die trotz fehlender demokratischer Legitimation in allen Belangen des Paktes ein Mitspracherecht  hat und dieses mit Sicherheit im Sinne ihrer Klientel sowie der eigenen Bestandserhaltung einsetzen wird.

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Anti-Abschiebe-Industrie Christine Kamm (GRÜNE); Margarete Bause (GRÜNE) Quelle: https://www.gruene-fraktion-bayern.de/index.php?id=6054

“Was wir nicht machen dürfen: Denen, die Hetze verbreiten, uns die Tagesordnung vorgeben zu lassen” hat die gute Kanzlerin ihre ausgesuchten Chemnitzer Bürger noch wissen lassen. Ja, die Hetze! Bis vor wenigen Jahren war dieses Wort vor allem als Synonym für “Eile” gebräuchlich. Wer den Begriff “Hetze” in den Jahren 2004/2005 in die Google-Suchmaschine eingab erhielt nicht einmal 100 Ergebnisse. Im Jahr 2016 war diese Zahl sprunghaft angestiegen auf knapp 13.000, meistens im Zusammenhang mit einem gewissen Heiko Maas (www.pi-news.net/2016/01). Am 18.11.2018 waren 525.000 Ergebnisse verfügbar, eine Explosion! Der Begriff “hat sich ganz plötzlich in den öffentlichen Diskurs eingeschlichen” schreiben die Kollegen von PI-News, und zwar als Allzweckwaffe “gegen Rechts”. So war es schon in der seligen, unseligen DDR, wo §106 StGB “Staatsfeindliche Hetze” ahndete, d.h. als Knüppel aus dem Sack diente gegen alle, die wider den Stachel löckten. Womit wir wieder bei Anetta Kahane wären. Und bei der guten Kanzlerin, die ihre Sozialisation im Land der staatsfeindlichen Hetze erfahren hat. Ob sie wirlich einmal “IM Erika” war? Oder vielleicht sogar noch ist? Und ob wir das jemals erfahren werden? Mit oder ohne Migrationspakt: die Zukunft bleibt spannend und voller Rätsel…

 

 

 

Anhang:

https://fassadenkratzer.wordpress.com/2018/11/18/rechtswissenschaftler-suggestive-irrefuehrung-der-regierung-ueber-den-un-migrationspakt/

https://www.t-online.de/regionales/id_78971912/linke-und-gruene-medizinische-versorgung-aller-migranten.html

https://gj-sachsen.de/themen/refugeeswelcome/

https://www.gruene-fraktion-bayern.de/index.php?id=6054

Epilog und Fazit:

goering-eckardt

 

 

 

5 Kommentare zu „Das Outing der Rautenfrau oder Lügen in Zeiten des „Global Compact for Migration““

    1. Dr.Merkel formt die Finger ihrer Hände zu ihrer typischen Merkelraute, die auch ein zionistisch-kabbalistisches Symbol darstellt. Was weiter auffällt, sind ihre Fingernägel, die wie abgekaut aussehen, aber ein weiteres Kennzeichen sind, vermutlich hygienischen Ursprungs. George Soros, der US-Spekulant, ein Hungarojude, hat auch keine überstehenden Fingernägel.

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  1. Da bin ich enttäuscht!
    Ich dachte schon da käme ihr Outing über ihren Doktortitel oder gar über ihren Migrationshintergrund als Aniéla Kazmierczak.

    Aniéla ist nur eine Passdeutsche:
    Angela Merkel alias Aliena Kazmierczak

    Hintergrund für Merkels antideutsches Verhalten:

    https://www.n-tv.de/panorama/Merkels-Opa-war-ein-Pole-article10314781.html

    https://www.n-tv.de/panorama/Merkels-Opa-kaempfte-gegen-Deutsche-Die-Wurzeln-der-Aniela-Kazmierczak-article10353776.html

    Dabei bedeutet Kazmierczak eine Person aus Kazimierz, einem jiddischen Stettl in der Wojwodschaft Lublin im Osten Polens s. Kazimierz Dolny / Kuzmir im engl. Wikipedia.

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  2. Grundgesetz der nicht-souveränen BRD

    Art.25 GG Rechte und Pflichten aus dem Völkerrecht

    Die allgemeinen Regel Regeln des Völkerrechts sind Bestandteil des Bundesrechts. Die gehen den Gesetzen vor und erzeugen Rechte und Pflichten unmittelbar für die Bewohner des Bundesgebietes.

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  3. Das antideutsche Verhalten von Merkel hebt sich in keiner Weise vom buntdeutschen Durchschnitt ab. Das ergeben z.B. Befragungen auf der Straße. Zahllose Buntbürger finden seit ca 1990 die CDU nur noch halbwegs wählbar, weil dort zunehmend Gutmensch*innen wie Geißler, Süßmuth und dann eben Merkel das Sagen haben. Die CDU passte sich diesem Druck an, und sie wird weiter auf dem Kurs der Modernen Großstadtpartei schwimmen. Sogar die AfD wird da hin gedrängt, und ist sie nicht willig, so braucht der Buntbürger den Verfassungsschutz.

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