EU-Wahl: Überblick über die Chancen der Patrioten

Teil 1- Fangen wir gleich einmal mit der Überraschung an…

Spanien:

Bislang gab es dort keine nationalistische bzw. patriotisch-konservative Partei, die im EU-Parlament vertreten war. Das wird sich aller Voraussicht nach ändern. Der Grund könnten die Aufmärsche der Fake-Seperatisten von Katalonien sein, die sich nicht von Madrid, sondern von Brüssel beherrschen lassen wollen. Der „Mach Spanien wieder großartig“ Partei VOX, die es erst seit 2013 gibt,
werden inzwischen schon 4.6 bis 5.3 % der Stimmen vorhergesagt. Das würde 3 Sitze im EU-Parlament bedeuten. In der Tagesschau, wo sie als „rechtsextrem“ bezeichnet wird, lag die Partei vor ein paar Wochen bei nur 1.5%. Es geht also steil nach oben, und bis zur EU-Wahl ist noch viel Luft.

Italien:

Hier ist der Politiker Matteo Salvini von der Lega inzwischen beliebtester Politiker. Alle Umfragen sehen die LEGA inzwischen als stärkste Partei, zwischen 30 und 35%. Das könnten rund 25 Sitze bedeuten. Bei der EU-Wahl 2014 waren es noch kümmerliche 6.1%, und 4 Sitze.

Frankreich:

Macron stürzt in Umfragen ab. Marine Le Pen ist an ihm vorbeigezogen. Inzwischen liegt der RN (früher FN) bei 21%, Macron bei 19%. Es ist damit zu rechnen, daß RN somit wieder ein ähnliches Ergebnis einfährt, wie bei der letzten EU-Wahl (23-25%).

Österreich:

Bei der letzten EU-Wahl holte die FPÖ 4 Sitze bei 19.7% der Stimmen. Inzwischen liegt die FPÖ derzeit bei 25%. Da circa 4.5% einen Sitz bedeuten, kann also wohl auch Österreich mehr Konservative nach Brüssel schicken.

Tschechien:

Die konsequent rechte SPD liegt dort stabil bei 8-10% in Umfragen. Auch diese Partei ist neu, und will sich der patriotischen Fraktion im EU-Parlament anschließen.

Niederlande:

In den Niederlanden gibt es die Geert Wilders Partei. Aber nicht nur. Es gibt auch das Forum für Demokratie, einer weiteren hart rechten Gruppierung. Es ist also damit zu rechnen, daß aus den Niederlanden insgesamt mehr rechte ins EU-Parlament einziehen, als noch 2014.

Polen und Ungarn:

Hier ziehen immer gleich mehrere nationalistische Parteien ins Parlament ein. Sowohl FIDESZ als auch PIS legen derzeit in den Umfragen höher als 2014, teilweise oberhalb der 50% Marke.  Zudem werden weitere rechte Gruppierungen wie eventuell  Korwin, Kukiz, RN, Jobbik etc. ins EU-Parlament einziehen.Man kann also mit gut 2/3 rechten Abgeordneten aus diesen Ländern rechnen.

Slowakei:

Hier liegen die Hardcore-Rechtsextremen der L`SNS bei 8-11% ( kommen wohl neu ins EU-Parlament) und Slowakische Nationalpartei bei ebenfalls um die 10%. Zuletzt ist die Slowakische Nationalpartei 2014 knapp gescheitert und konnte daher nicht zur Fraktion um die FPÖ hinzustoßen. Das wird sich nun mit ziemlicher Sicherheit ändern. Aber dem noch nicht genug. Eine weitere neue rechtspopulistische Bewegung „Wir sind Familie“ kann ebenfalls mit 8% der Stimmen rechnen. Auch die anderen sind nicht ohne. Wie ein Herr Sulik und seine SAS Partei, die in Buntland bekanntlich ja „gerade noch“ als Talkgast geht.

 

 

 

 

2 Kommentare zu „EU-Wahl: Überblick über die Chancen der Patrioten“

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