Donald Trump

Midterm-Wahlen: Trump-Bewegung kann sich freuen

Donald Trump aus dem Amt zu werfen wird nach den Halbzeit-Wahlen in den USA noch schwieriger, als es zuvor schon war. So können die Dems zwar in dem knapp gewonnenen Unterhaus nun ein Amtsenthebungsverfahren einleiten, es ist nun dafür aber gesicherter, daß ein solches eingeleitetes Amtsenthebungsverfahren dann im Senat scheitert. Denn dort hat die Trump-Bewegung ihre Mehrheit ausgebaut. Oder mit anderen Worten: Aus zwei instabilen Mauern ist nun eine stabilere geworden, die die Dems nun noch schwerer durchbrechen können. Ferner behaupteten die Medien, Barack Obama sei ja beliebter als Donald Trump gewesen. Auch hier hat sich bei der Wahl genau das Gegenteil bestätigt. Nach der Wahl von Obama verlor dieser bei den darauf folgenden Midterm-Wahlen nicht nur den Senat, sondern auch das Unterhaus, und zwar krachend. Es war ein roter Tsunami, der die Obama Welle hinwegfegte. Obamas „Blue“ verloren über 60 Sitze. Im Gegensatz dazu verloren die Reps  in der USA jetzt nur rund 30 Sitze im Unterhaus, gewannen dafür aber Sitze im Senat hinzu. Vor allem Trump-nahe Kandidaten gewannen. Und auch bei den dritten Wahlen,
den Gouverneurs-Wahlen punkten die Republikaner. Sie haben nicht nur mehr Gouverneursposten gewonnen (vergleichbar mit den Ministerpräsidenten) als die Demokraten, sondern auch jene in den schwierigen umkämpften Battleground- und Key Races States wie Florida. Ein Fingerzeig dafür, wer die nächsten Präsidentschaftswahlen in den USA gewinnen wird, denn auch hier sagt man, daß wer Florida holt auch mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit wieder Präsident wird.

Doch die Presse giftet:

Aber die Demokraten haben  weit mehr Stimmen in der USA geholt als die Republikaner.

Sie verschweigen aber, daß nicht überall Republikaner Kandidaten aufgestellt waren. Somit kann man also gar keine Aussage darüber treffen, wieviel Stimmen die Reps  US-weit bekommen hätten.  Die USA-Karte zeigt zudem, daß die meisten Staaten nach wie vor rot eingefärbt sind. Somit kann auch diese Milchmädchen-Rechnung nicht aufzeigen, daß zumindest ein leichtes Abstrafen der Trump-Bewegung stattgefunden hätte. Das liegt auch daran, daß vor allem „gemäßigte Republikaner“ verloren haben, während die Trump Kandidaten gewannen und den Senat ausbauten. Und was heißt eigentlich gemäßigte „Republikaner“ bei der deutschen Lügenpresse? Damit meint die „Presse“  wohl die alten Reps, also Leute wie McCain oder Bush, die bevor Trump die Partei revolutionierte und ausmistete, am Ruder waren. Ja stimmt, letzterer hat ja „gemäßigte Kriege“ geführt, während  Trump bislang nirgendwo einen Angriffskrieg führte. Vermutlich kann Donald Trump  sogar mit einigen Demokraten besser verhandeln, als mit einem wie „McCain“ oder „George Bush“.

In dem Sinne hat Trump recht. Es war ein großartiger Erfolg.

2 Kommentare zu „Midterm-Wahlen: Trump-Bewegung kann sich freuen“

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