Ist München noch die Hauptstadt Bayerns?

München platzt aus allen Nähten. Nachverdichtung in allen Himmelsrichtungen. Am eh schon dicht besiedelten Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) sollen 700 neue Wohnungen entstehen. 700 neue Wohnungen mit vermutlich ebenso vielen hinzukommenden Autos. Parkplätze und Parklücken sind kaum noch vorhanden. Im „Münchner Merkur“ schlug eine Leserbriefschreiberin vor, ungenutzte Flächen auf Friedhöfen zum Wohnungsbau zu requirieren. Was an Gedankenblitze der SPD erinnert.

Der Stau im Berufsverkehr nerviger Alltag. „Sans froh, daß Sie vom OEZ weg gezogen sind“ sagte mir dieser Tage eine alte Bekannte, um desillusioniert seufzend hinzu zu fügen: „Dort ist nur noch Gschwerl!“ Alteingesessene Münchner fühlen wachsendes Unbehagen in ihrer Heimatstadt. Flächenfraß, Nachverdichtung, Betonwüsten. Dafür immer mehr Nagetiere und Türkentauben.

Die Äckerböden Feldmochings, wo die besten Kartoffeln Münchens gedeihen, konnten dem Flächenfraß gerade noch entrissen werden. Aber wie lange noch?

Beschauliche bayerische Dörfer wie Taufkirchen oder Perlach fielen seit Mitte der 1960er Jahre Planierraupen, Baggern und Baukränen zum Opfer. An deren Stelle mahnen nun hässliche Trabantenstädte wie Neu-Perlach oder Beton-Silos wie in Taufkirchen. Asphalt frisst Weizen. Beton frisst Biotope, Kuhställe, Schwalben und Schmetterlinge.

Die McDonaldisierung scheint unaufhaltsam. Aber München ist zu klein, um den Geburtenüberschuß aus Afrika und Nahost zu beherbergen. München verliert seinen weiß-blauen Charakter und verkommt zum Moloch.

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Kohnen (SPD) Immer mehr Wohnungen Immer mehr Autos. Die SPD verspricht das Blaue vom Himmel. Unersättlich ins Ghetto und in den den Untergang (SPD)

Deutschland gehört zu den Bevölkerungs reichsten Ländern des Planeten. Trotzdem fördern GRÜNE, SPD, PRO ASYL und die restliche Asyllobby noch mehr Zuwanderung in das im internationalen Vergleich flächenmässig kleine Land im Herzen Europas. Das bedeutet noch mehr induzierten Dichtestress, noch mehr Müll, Abfälle und Abwässer.

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Dekompensation von zusätzlich bereitgestellten kommunalen Müll-Sammelplätzen Foto: T.Riest

Das heißt noch mehr Beton, noch mehr Asphalt und Verkehrsstau auf Kosten von Natur und Umwelt. Noch mehr Viehzucht, noch mehr Intensivierung der Landwirtschaft, noch mehr Dünger, noch mehr Schlachthöfe, noch mehr Artensterben.

Das überbevölkerte Deutschland ist nicht einmal in der Lage, sich selbst mit Energie zu versorgen. Erdgas und Erdgas müssen zu 98% importiert werden, Steinkohle und Atomkraft reichen nicht. Allein bei der Braunkohle ist Deutschland nicht auf Import angewiesen.

SPD und GRÜNE versprechen immer noch mehr Wohnungen. Immer noch mehr Unersättlichkeit. Statt zu begreifen, daß die Grenzen der Sättigung irgendwann überschritten sind. Bunte Parteien und deren verblendete Unterstützer ignorieren, daß dieser Weg in die Dekompensierung führt. Sie bereiten den Boden für den Weg nach Kalkutta, in die Libanonisierung, in die Ghettoisierung, in brennende banlieus und Vorstädte wie in Frankreich und Schweden, in sozial explosive Brennpunkte und No-Go-Areas. SPD und GRÜNE rauben München seine Seele und verwandeln die Hauptstadt Bayerns in einen Albtraum aus Zement, Asphalt, Kränen und Abgasen.

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München Berufsverkehr

Daß nun sogar eingefleischte Rotgrüne wie Ottfried Fischer zu München als Vorzeige-City der Globalisierung auf Distanz gehen und ins Exil in die Provinz flüchten, berichtet der Blog „Runder Tisch“:

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Ottfried Fischer (c) Wikipedia

Ottfried Fischer in einem Interview:

„Es ist nun einmal so, dass unser München den Bach runtergeht. Es entsteht ein neues München, aber das ist nicht mehr unser München.“

Wenn der „Bulle von Tölz“ aber doch auch sagen würde, warum das so ist? 

https://www.tz.de/muenchen/stadt/muenchen-ort29098/fuss-fassen-ist-nicht-leicht-43-prozent-aller-muenchner-haben-migrationshintergrund-9983078.html

 

3 Kommentare zu „Ist München noch die Hauptstadt Bayerns?“

  1. Sozialismus allerorten. Erst wird von den Bunten der freie Wohnungsmarkt durch willkürliche Regulierungen, Bauvorschriften und exorbitante Nebenkosten und , jedenfalls bei uns, teilweisem Rückbau oder Abriss ruiniert. Danach setzt das übliche Gejammere über die bösen Miethaie und Kapitalisten ein. Das Land wird durch diese Leute mit Millionen von Hereingeschneiten („Gschwerl“) überschüttet und die beklagen dann den Wohnungsmangel. Hier in Schwerin hat man ein Areal, direkt am Innensee von 4 ha Grünflächen mit Gärten und Bootshäusern plattgemacht und danach mit seelenlosen, kommunistischen Betonquadern bebaut,die sich nur hohe Beamte der Landesregierung leisten können.Ca. 3 km weiter wäre eine andere Baufläche vorhanden gewesen. Aber da steht eine Industrieruine, die auf Wunsch der Bunten DENKMALSCHUTZ (!!!) erhalten hat. Der Sozialismus hat in der BRD auf ganzer Linie gesiegt. Wir haben es nur noch mit verblendeten, bürger-und wirtschaftsfeindlichen Ideologen zu tun, denen wir schnellstens in den Arm fallen müssen, bevor es endgültig zu spät ist ( Ich sage nur GCM!).
    Wir müssen schnellstens hier aufräumen, damit wieder Rechtsstaatlichkeit, freie Wirtschaft und ein vom Staatsvolk kontrolliertes Gemeinwesen Einzug halten können.

    Gefällt 2 Personen

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