Wahlen vom Sonntag: Polen und Italiens Rechtspopulisten schwächelten

Laut Informationen der Alpen-Prawda Süd“deutsche“ Zeitung hat die PIS bei den Regionalwahlen ein schwaches Ergebnis erzielt. Haben die Rechtspopulisten 2004 sensationell in einem Gebiet allein regieren können, so sind es nun nach den Regionalwahlen vom 22.10.2018 nur noch neun Gebiete.  Damit konnten die Rechtspopulisten sich nur Verneunfachen. In allen anderen Gebieten ist die PIS nicht so stark geworden, daß sie alleine die Kommunalparlamente  regieren kann. Völlig überraschend hat die Opposition sogar manche Gebiete gewonnen, die sie bislang schon kontrollierten.

Und seriöse Umfragen, die sich auf die Parlamentswahl beziehen, haben die PIS schon teilweise überhalb der 40% Marke und somit rund 5% Punkte höher gesehen, als sie bei der letzten Parlamentswahl waren. Bei den Kommunalwahlen erreichte die PIS jedoch nur gut 33%, da sind zwar mehr als 5% mehr als bei den letzten Kommunalwahlen, aber  viel weniger als bei den Umfragen zu anderen Wahlen.  Der Vormarsch der PIS, der die Hochburgen laut Leitmedien vor allen im Südosten hat ( zu dem neuerdings also dann auch Ost-Görlitz und Niederschlesien gehört) , konnte also von der Vereinigten Bunten Medienpropaganda rechtzeitig vor der Oder-Neisse Linie gestoppt werden.

Eine weitere Wahlniederlage mussten die Rechten in Italien hinnehmen.

Südtirol:

Die Grünen verloren dort in Südtirol zwar fast 2 Punkte, konnten aber die Zahl der Sitze knapp halten. Und auch die Sozialdemokraten erreichten einen Sitz, nachdem sie zuvor nur 2 hatten. Somit ist der grüne Höhenflug nicht gestoppt.  Die LEGA vervierfachte hingegen lediglich die Zahl der Sitze in Südtirol auf 4.  Die Freiheitlichen verloren hingegen 3 Sitze, die Wähler wanderten offenbar zum Team Kollensperger. Kollensperger war zuvor in der rechten M5S Bewegung aktiv.

Landtagswahlen Trentino:

Die rechte LEGA legte hier nur 20.7% Punkte zu.  Insgesamt erreicht sie damit 27.9% und damit nicht annähernd das Ergebnis aus landesweiten Umfragen, die die LEGA bei über 30% sehen. Die Sozialdemokraten erreichten 13.9%(-8.7%), was deutlich mehr ist, als bei der Bayernwahl 9.7%.  Einziger Wehrmutstropfen: Die LEGA darf nun weil sie stärkste Partei ist künftig den Bezirkschef stellen. Hier genügt eine einfache Mehrheit.

Insgesamt also ein voller Erfolg für die Vereinigte Bunte.

 

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