Jan Deichmohle über die Demokratiefähigkeit der Deutschen

Konstantin Wecker und die 68er haben eines gemeinsam: sie gehen mir auf denselbigen. In ihrer triefenden Selbstbeweihräucherung gammeln sie so dahin bis zur Einäscherung. Die Gammler von gestern werden zur Asche von morgen. Und mit ihnen der Geist von Woodstock – wie eine Flasche leer.

Adorno, Drogen und Horkheimer haben sich auf der Suche nach der Erweiterung des Horizonts als Schuß in den Ofen erwiesen. Aus dem Schoß links- und drogenversiffter 68er krochen die RAF und die GRÜNEN. Was uns die 68er gebracht haben ist nicht mehr wert als Gold sondern erinnert an die Nebenwirkungen von CONTERGAN.

Die Kinder und Kindeskinder der 68er gleichen neurotischen und irrationalen Exhibionisten, die zwar alle ihre Menschenrechte kennen, aber von ihren Pflichten nichts wissen wollen.  Eine Generation knausriger Klugscheißer missioniert Stadt und Land durch penetrantes Moral-Aposteltum. Aber damit nicht genug: die Nulltarif-Generation, aufgewachsen als Nabel der Welt und Made im Speck lädt das Lernmuffel-Prekariat der Welt auf Kosten der verbliebenen Leistungsträger zu uns ein. Wie soll das gut gehen?

Piraten, Grüne Jugend, Jusos, Antifa, GRÜNE, NGOs und Klerus schwimmen in Steuergeldern. Nach „Ehe für alle“ folgen Cannabis für alle, Gender-Gaga, Fahrverbote, Denunziation, Pogromlustigkeit, Voodoo und weitere Spielarten bunten Irrlichtertums.

Bunte Irrlichter beschäftigen sich bereits jetzt mit bewußtseinserweiternden Experimenten wie Inzest oder Kannibalismus. Piraten und GRÜNE scheinen nur nochauf den Startschuß für die Legalisierung von Inzest und Kannibalismus zu warten.

Bereits heute dürfte sich der Anteil rückgratloser kriecherischer denkfauler Opportunisten im Lande bei etwa 17,5% eingependelt haben. Was sich mit der grünen Wählerquote deckt.

Jan Deichmohle befasst sich mit solchen Charakterzügen: vorauseilender Unterwürfigkeit, Verpetzen und betreutem Denken.

 

Jan Deichmohle über die Demokratiefähigkeit der Deutschen

Vielleicht ist “der Deutsche” dafür auch nicht geeignet. Ich habe den Eindruck, die meisten Deutschen verstehen libertäres und “offenes” Denken überhaupt nicht.

Man muss nur mal darauf achten, mit welch seismologischem Instinkt die deutsche Gesellschaft speziell seit 2015 anfängt, sich gegenseitig zu überwachen, denunzieren, zu verfolgen. Und wie eifrig und kreativ und eigenständig man dabei ist.

z.B haben sich sehr viele Stars von Udo Lindenberg bis Campino sehr darüber empört, dass Helene Fischer (die Wahl fiel wohl auf sie, weil sie so medial präsent war zu dem Zeitpunkt) keine Stellung bezogen hat zu den ganzen Themen wie Migration und AFD. Die haben dann so lange rum gemosert, bis sie nach der Reichskristallnacht von Chemnitz dann doch ein Statement gegen Rechts abgelassen hat, vermutlich, um den bereits aufkommenden Verdacht gegen sich zu zerstreuen.

Ein Basketballnationalspieler lässt verlauten, dass man für Toleranz und Meinungsfreiheit stehe und man deshalb Leute, die mit der AFD sympathisieren nicht in der Halle wolle.

Der weiße Ring e.V für Gewaltopfer kündigt an, keine ehrenamtlichen oder sonstigen Mitarbeiter, die mit der AFD sympathisieren zu wollen und keine Spenden von solchen Leuten anzunehmen.

Eine Dresdner Buchhändlerin, die sich gegen das versuchte Verbot rechter Aussteller bei der FFM Buchmesse ausgesprochen hat, wird von dem Workshop “Echokammern und Filterblasen” ausgeschlossen, weil “”People” of Color” sich angeblich durch ihre Anwesenheit bedroht fühlen und man die Sache mit den Filterblasen lieber in geschütztem Rahmen unter sich diskutieren will.

Ein strebsam aussehender Junganwalt macht Vorschläge, wie man als Arbeitgeber Arbeitnehmer loswerden kann, die sich nichts zu Schulden haben kommen lassen, aber privat im Internet das falsche Posting liken oder auf einer Anti-Merkel Demo gesehen werden. Siehe Bild.

…und noch zich Fälle mehr.

Der Deutsche hat das “Haram”/”Halal”-Denken im Prinzip schon von Natur aus echt gut drauf. Wenn du dem Deutschen morgen sagst, rosafarbene Luftballons sind verboten, dann werden Anwälte und Polizisten sofort Leute verhaften, die weiterhin welche benutzen und kaum einer wird das hinterfragen. Und schon bald wird es Twitter Hashtags geben, die auch ein Verbot von roten Ballons fordern oder fordern, das Verbot auch auf andere rosafarbene Dinge auszuweiten.

Und das alles ganz ohne Anordnung von oben, es ist einfach der natürliche Instinkt des Deutschen.

Der Deutsche ist einfach ein Hund, der sich freut, wenn er seinem Herrn die Zeitung bringen kann. Und dabei wird er dann auch leidenschaftlich und kreativ, vielleicht kann man ja beim nächsten Mal statt der Zeitung eine Tüte Brötchen bringen und zusätzlich noch die Hausschuhe, ohne dass man den Befehl dafür bekam. Einfach um Dienstbeflissenheit und Eifer zu zeigen. Damit zeigt man doch erst Recht, was für ein guter, motivierter Hund man ist.

Und wenn man die Leute darauf anspricht, dann kommt nur “Wieso, das ist doch ein Schritt in die Richtige Richtung. Hast du etwa was gegen Antifaschismus?”
Um es mit Dieter Bohlen zu sagen: Versuch mal jemandem, der den Arsch offen hat, klarzumachen, dass er den Arsch offen hat.

Sein Blog: https://deichmohleblog.wordpress.com/

3 Kommentare zu „Jan Deichmohle über die Demokratiefähigkeit der Deutschen“

  1. Mein Post passt vielleicht nicht direkt, dennoch erinnert mich dieser Artikel an das Zitat von Carl Friedrich Freiherr von Weizsäcker:

    „Das deutsche Volk ist absolut Obrigkeitshörig, des Denkens entwöhnt, typischer Befehlsempfänger, ein Held vor dem Feind, aber ein totaler Mangel an Zivilcourage. Der typische Deutsche verteidigt sich erst dann, wenn er nichts mehr hat, das sich zu verteidigen lohnt. Wenn er aber aus seinem Schlaf erwacht ist, dann schlägt er im blinden Zorn alles kurz und klein. Auch jenes, was ihm vielleicht noch helfen könnte! (Friedensforscher und Philosoph/Physiker Carl Friedrich Freiherr von Weizsäcker, 1994).

    Noch besser ist die Antwort von Weizäcker auf die Frage eines Journalisten, was ihn denn am meisten stören würde: „Mich mit einem dummen Menschen unterhalten zu müssen”.

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    1. Übrigens hat mir das ein älterer Herr aus seiner Lebenserfahrung (Jahrgang 1938) heraus bestätigt- Er war ebenfalls der Meinung, dass der „deutsche Michl“ erst aufsteht, wenn nichts mehr geht. Er bezog sich auf die fehlgeleitete Masseneinwanderung.

      Wir beiden standen im Supermarkt, als gerade ein Schwarzafrikaner mit den beiden „Gutmenschen“ einkaufen waren und wir uns „hörbar“ und sehr eifrig darüber unterhielten. Ich nehme sowieso kein „Blatt mehr vor den Mund“, nur lebt es sich damit allerdings sehr gefährlich.

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  2. Ein merkwürdig gespaltener Text. Erst speit der Autor Philolaos im Stil Pirinccis Gift und Galle über die verkorksten 68iger. Im Unterschied zu Pirincci, der sich einzelne Sumpfblüten aus dem medialen Schlamm vornimmt, ihnen Blättchen für Blättchen abzupft, bis diese „er liebt mich nicht“ den guten Akif vor den Kadi wegen Beleidigung bringen, balzt Philolaos wie ein brüllender Feldwebel vor seinen verschüchterten Lesern, die dumm dastehen mit dem Schwanz in der Hand, und liest der verkorksten Gurkentruppe die Leviten. Ganz im Sinn und Stil eines Alt68igers, vielleicht ist verkappt Philolaos einer von denen, die er beschimpft?

    Dann kommt Deichmohle, der gleich ganz mit dem Schwanz in der Hand still schwätzend leidet an den Irrungen und Wirrungen der Seinen im Land. Tja, traurig, traurig, traurig.

    Vielleicht liegt es an meinen Jahren mittlerweile, dass mich weder Philolaos noch Deichmohles Mühen aus dem Sessel mehr reißen. Bleibt cool, liebe Leute, entspannt Euch. Es ist doch alles ganz anders, viel einfacher. Ihr kommt auch schon noch drauf mit den Jahren. Und wie ist es denn? Seht es euch an, liebe Leute:

    https://n0by.blogspot.com/2018/10/geben-wir-buntschland-doch-auf-und-ab.html

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