Hessenwahl: Rot-Rot-Grün kündigt massive Preiserhöhungen für Sprit (+20 Cent) und Lebensmittel an

Rot-Rot-Grün droht in Hessen,  spätestens dann wenn es für Schwarz-Grün nicht reicht. Doch was haben die Sozialisten vor? Preise hoch! –  Nicht verplappert, sondern bereits eiskalt auf Bundesebene durchgerechnet. Bislang ist aufgrund geringerer Steuern der Preis für ein Liter Diesel an der Tankstelle circa 10-20 Cent günstiger als der Preis für ein Liter Benzin. Im Vierkampf zur Hessenwahl gibt nun die Spitzenkandidatin der Linken, Janine Wissler ab Minute 35:40 unumwunden zu, daß man diese Sparmöglichkeit an der Tankstelle abschaffen möchte. Wörtlich heißt es:

Also auf Bundesebene haben wir das durchgerechnet, wenn man zum Beispiel die Diesel-Subventionen abschaffen würde und andere Subventionen gerade für die Autoindustrie, dann könnte man auf Bundesebene nen Nulltarif finanzieren.

Auch wenn die Linke geschickt formuliert – Mit der Abschaffung der „Diesel-Subventionen“ steigt somit an der Tankstelle der Dieselpreis auf den Preis für einen Liter Super-Benzin, weil der Diesel  dann  ohne „Subvention“ so behandelt wird wie „Normalbenzin“.  Das sind derzeit zwischewn 10 und 20 Cent pro Liter. Zahlen tun dies zuerst somit alle Dieselfahrer. Und am Ende trifft es alle – ob Menschen mit oder ohne Auto: Speditionen dürfen nämlich dann auch für ihren LKW-Diesel rund 20 Cent pro Liter mehr zahlen, was drastische Folgen für den Endverbraucher hat. Da die Kosten für die Transport-Unternehmen steigen, steigen  in der Folge  die Preise für alle Produkte, die mit einem LKW transportiert werden müssen. Kurzum: Am Ende schaut vor allem die sozial schwache Familie beim Lebensmitteleinkauf in die Röhre, weil die Lebensmittelpreise wegen den Kosten für Transport drastisch steigen.

Schon  zuletzt sind  beispielsweise die Butterpreise  auf mehr als 2 Euro gestiegen Auch das  lag u.a. daran, daß die LKW-Maut in Buntland immer mehr ausgebaut wurde, und  damit die Steuern/Abgaben für die Transportunternehmen deutlich angehoben wurden. Sprichwörtlich nehmen somit die sozialistischen Bunten den Menschen die „Butter vom Brot“.  Denn kein Unternehmen, das im umkämpften Wettbewerb knapp kalkulieren muss, kann es sich leisten, die Preise nicht eins zu eins an den Verbraucher – also an Sie – weiterzugeben.

Die Linke Spitzenkandidatin führt weiter aus:

Wir könnten aber auch in Hessen was machen, nämlich wir könnten Unternehmensabgaben auch für den ÖPNV einführen, das gibt es zum Beispiel in Frankreich (…)

Ah, der Unternehmer zahlt, also nicht der Arbeitnehmer oder was? Dann bringen wir doch gleich noch ein Beispiel aus Ungarn. Hier zahlt der Arbeitgeber ca 90% der Sozialabgaben beim Lohn, der Arbeitnehmer nur 10%.   Das waren noch Gesetze in Ungarn aus Zeiten des Sozialismus. Und hat dies dem Arbeitnehmer NETTO irgendeinen Cent mehr gebracht, dass die Steuern und Abgaben der Arbeitgeber hauptsächlich „erst einmal“ trägt? Natürlich nicht. Es sind typische Milchmädchenrechnungen.In Buntland „teilen“ sich  laut Propaganda Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Sozialabgaben ca zu 50%. In Wahrheit zahlt der Arbeitnehmer am Ende sowohl in Ungarn als auch in Buntland 100% der Steuern und Abgaben, auch wenn die Steuern „erst einmal“ der Unternehmer trägt. Sprich: Am Ende bleibt dem Endverbraucher weniger Geld in der Tasche. Am deutlichsten kann man es bei der Mehrwertsteuer sehen. Die „zahlt“ zuerst der Unternehmer (USt 19%), und die wird am Ende dann an den Verbraucher Mst 19%) weitergeleitet. Wenn die Linke also davon spricht, die Unternehmensabgaben erhöhen oder gar neue einführen zu wollen, dann wird sich das auf die Verbraucherpreise durchschlagen. Und am Ende kann der sozialistische Mindestlohn gar nicht so schnell steigen, wie die Preise steigen. Und welche Bevölkerungsgruppe ist von steigenden Verbraucherpreisen besonders betroffen? Die, die jetzt schon wenig haben. Die werden noch ärmer. Frau Rolex dürfte egal sein, ob das Brot 1 oder 3 Euro kostet. dem Gering- und Mittelverdiener, die auf jeden Cent angewiesen sind, nicht. Kurzum: Die armen werden durch die Sozialistenkonzepte der Endverbraucherpreiserhöhungen noch ärmer, und die Reichen noch reicher.

Übrigens: Die ModeratorInnen im Vierkampf fragten sinngemäß ernsthaft, wie hoch der Lohn für irgendwelche Pflegeberufe durch die Politik festgesetzt gehören. (bei Minute 1:00:00 )
Anders ist jedenfalls nicht zu verstehen, warum man hier  den Fakt der Tarifautonomie ignoriert  und hier Politiker Lohnhöhen nennen lässt. Und der mit der höchsten fiktiven Lohnvorstellung ist dann der Beste? Offenbar verwechseln die inkompetenten  und parteiischen ModeratorInnen  ihr sozialistisches System ( Sie lassen sich ihr Luxusleben als Moderatorinnen von   ArbeiterInnen und AngestelltInnen mit der Haushaltsabgaben-Zwangsgebühr finanzieren) mit einem sozialen und demokratischen Rechtsstaat.

Dann wurde dem AFD-Politiker durch die parteiischen ModeratorInnen vorgeworfen, daß nicht genug Pflegekräfte da sind, und man daher auf Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen sei. Polemisch will die AFD ja diese nicht, wurde behauptet. Die Frage ist schon deshalb dumm, weil man zuvor Maßnahmen gegen geringe Löhne im Pflegebereich im Buntblödel-Niveau „diskutiert“ hat. Wenn  Deutschland zu wenig Pflegekräfte hat, dann sorgt ein verschärfter Mangel von Fachkräften automatisch für einen Lohndruck nach oben, weil die Unternehmen noch mehr um den einzelnen Mitarbeiter ringen müssen.  Auf der anderen Seite gibt es auch genügend Mitteleuropäer, die im Rahmen der EU-Freizügigkeit bei uns frei arbeiten können. Leider gehörte der AFD-Politiker (früher FDP) jedoch nicht zum Spektrum der Nationalkonservativen, weshalb dieser vermutlich ebenfalls den von den Moderatorinnen  erfundenen irrelevanten Syrer im Pflegeberuf nicht abschieben wollte.  Seine Meinung wich im gesamten Vierkampf auch kaum von den Positionen des FDP-Politikers ab. Die ModeratorInnen lagen somit mit ihrer Hetzfrage zum Nachteil der AFD falsch. Und der FDP-Wähler kann ruhigen Gewissens in Hessen auch die AFD wählen,  da die AFD sicher in den Landtag kommt, während die FDP schon beim letzten Mal äußerst knapp noch hineinkam.

 

 

5 Kommentare zu „Hessenwahl: Rot-Rot-Grün kündigt massive Preiserhöhungen für Sprit (+20 Cent) und Lebensmittel an“

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