Bayernwahl: Erlebnisse an einem Wahlsonntag

Unfassbar, wieviel Leute heute mit dem Auto mit Verbrennungsmotor  zum Wahllokal gefahren sind.  Haben die alle Grüne gewählt? Vermutlich.  Wahllokal? Eine Schule. Da hängt ein interkultureller Kalender aus, ohne bayerische Feste und Sprache.  Beim dritten Oktober steht da: Tag der Einheit, Offene Moschee.Und am 20. November der Geburtstag Mohammeds. Auch ein „Willkommen“an der Schule  hängt aus, aber weder auf deutsch, noch auf bayerisch. Dafür auf türkisch, albanisch, arabisch usw.  So geht Integration.  Auch eine Info gegen Kaffeepappbecher darf nicht fehlen. Von der Stadt München. Mit einer Parole die an „Wir hams satt“ errinnert. Weil Schulkinder auch so viel braunen Kaffee trinken. Oder sollen sie ihre Eltern belehren?   Dann trennen sich die Wege in der Schule. Einer führt nach links, zwei nach rechts. Und dann nochmal nach rechts oder links in den Raum. Gefühlt vielleicht ein Kreuz mit Haken gegangen. Also nochmal zurückgegangen und zwei Mal hin und her gelaufen, um es  durchzustreichen. Dann endlich in den Wahlraum hinein. Ausweiskontrolle? Fehlanzeige. Warum? Keine Antwort. Vermutlich will man  keine Leute ausweisen.  Dann ein Mensch ohne Wahlbenachrichtung. Macht nix. Darf auch wählen. Wir schauen nur noch nach, ob der Name der angegeben wird, im Wählerverzeichnis steht.    Im Zweifel braucht man somit nicht mal eine Wahlbenachrichtigung, sondern nur einen Namen, der zufällig im Wahlgebiet lebt und möglichst nicht noch später selber kommt. Aber selbst wenn, das erste Kreuz zählt. Dann hat halt der Nichtberechtigte für den Berechtigten gewählt, der dumm aus der Wäsche schaut. Ist nicht schlimm, wir brauchen ja auch offene Grenzen ohne Kontrollen. Stifte? Blaue Buntstifte. Mit feuchten Fingern wird dann das Kreuz gleich verschmiert. Dann die Wahlurnen. Aus Pappe und klein. Schlitze ausgeschnitten. Man will stopfen, und plötzlich erschallt es: Name, und Adresse. Also nennt man eine. Alle hören es. EU-Datenschutzgrundverordnung Fehlanzeige. Hauptsache man wählt „pro-europäisch“. Man muss stopfen. Urne wohl schon am Vormittag voll. Alles scheint nicht reinzugehen.Dann nochmal Pappe verbrauchen? Keine Ahnung ob da jemand nachbastelt. Hauptsache nicht wie auf der Krim oder der Ukraine, wo Wahlurnen groß und  aus umweltschonenden Glas sind.  Dort ist nämlich die Gefahr, daß durch das Glas und die gefalteten Wahlbriefe hindurchgeschaut werden kann. Ist doch klar oder?  Dann doch lieber Stopfen bei den Pappurnen nach EU-Norm.  Das klappt schon. Die Wahlhelfer*Innen helfen nach. Und das OSZE ist ohnehin auf bunter Seite.

 

5 Kommentare zu „Bayernwahl: Erlebnisse an einem Wahlsonntag“

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